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Lesen heißt, auf Wolken liegen

Schon ganz früh um kurz nach 8 Uhr trafen sich die Schüler an der Overberg-Grundschule in Winnekendonk in den Räumen ihrer jeweiligen Schulklasse. Danach ging es für die Kids raus auf den Pausenhof. Dort standen eine große Tafel, ein Keyboard und eine Gitarre.

Lehrerin Elisabeth Werner schnappte sich gleich das Saiteninstrument und sang mit den Anwesenden das Mottolied des Tages „Lesen heißt, auf Wolken liegen“.

Danach begrüßte Schulleiterin Margarete Wahlen erstmal alle Kinder – und die Leser, die sich an diesem Morgen bereit erklärt hatten, für die Jungen und Mädchen tolle Geschichten zu lesen. „Das befördert die Fantasie“, meinte sie später, als es die Treppe hinauf zum Bücherei-Nebenraum ging, zur Bedeutung eines solchen Vorlesetages.

„Leider wurde nicht viel gelesen bei uns, der Vater hatte Wechselschicht. Wir waren keine Lesefamilie“, freute sich der Kevelaerer Schuldezernent Marc Buchholz dennoch umso mehr auf das gemeinsame Erlebnis. „Ich hab sofort gesagt, ich stehe zur Verfügung.“

Und auch die frühere Schulleiterin Annemarie Uellenberg-Etzbauer meinte: „Das ist wie immer, das Gewusel. Mal sehen, ob die sich verändert haben.“

Danach stellten sich die Kinder zu der Person mit dem Schild, auf dem der Titel des Buches zu erkennen war, das sie jeweils interessierte. Mit dem jeweiligen Leser ging es dann in die Klassen- und Sitzräume. Da machten es sich die Kids mit ihren Kissen auf den Boden, auf Bänken, Sofas oder Stühlen gemütlich, um sich von den Geschichten verzaubern zu lassen. Und so hörten die Kinder Geschichten wie „Die Olchis und der faule König“ von Erhard Dietl, „Kein Kebs für Kobolde“ von Cornelia Funke, „Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“ oder Klassiker wie „Die kleine Hexe“ von Ottfried Preußler und „Momo“ von Michael Ende.

Auch die Erwachsenen hatten Freude

In einem der Klassen-Nebenräume las Jörg Bauer den Kids „Jim Knopf und der Lokomotivführer“ auf dem Tablet vor. „Das ist sehr angenehm, die schauen auf einen. Die Ruhe zu finden, mit den Kindern zu lesen. Ich mag das sehr“, hatte er selbst daran seine Freude.

In der Frühstückspause konnten die Kinder draußen toben, redeten über das Gehörte miteinander. „Jim Knopf, der ist über ein Schiff mit dem Postboten auf die Insel gekommen“, erzählte Merrit. „Die kleine Hexe , die war erst 127 Jahre alt und hatte einen Raben, der konnte reden. Das war spannend“, meinte die neunjährige Paula.

Schulleiterin Margarete Wahlen hatte an dem Tag den „härtesten“ Job, durfte sie doch an dem Morgen an beiden Schulstandorten in Winnekendonk und Kervenheim ran, wo das ganze Procedere ebenfalls ablief und die Kinder in den Klassenräumen voller Faszination zuhörten.

Sie las Kai Pannens „Du spinnst wohl“ mit der grummeligen Spinne Karl-Heinz und der Fliege Bisy, die sich als Weihnachtsessen in seinem Netz verfängt und die ihm fürchterlich auf die Nerven geht. Klein und richtig gemütlich gestaltete sich das Lesen mit Schuldezernent Marc Buchholz im Bücherei-Nebenraum der Overberg-Schule. Lesetechnisch entsprechend „eingegroovt“, gestaltete sich für sie die zweite Runde dann im Klassenraum der St. Norbert-Grundschule eine ganze Ecke flüssiger – und mit dem Ortsvorsteher Martin Brands als Spinne Karl fand sie einen super-lebendigen Gegenpart.

Was beide dazu brachte, während der Lesung herzhaft zu lachen – weil es einfach für einen Moment lang nicht mehr ging. Und das zeigte: Moderne Märchen und Geschichten machen an einem Vorlesetag nicht nur den Kindern, sondern auch den Erwachsenen einen Riesenspaß.

Der neue „Fritz“ kann helfen

Es war ein kleiner, aber feiner Kreis aus den Lehrkräften und der Schulleitung der Pädagogen der OGS Hubertusschule, den Dozenten der „Hogeschool van Arnhem en Nimwegen“, die sich dem kleinen Vortragsraum zusammengefunden hatten, um dem Vortrag der vier Bachelor-Anwärterinnen zu lauschen.
Corinna Canters, Birte Schmidt, Dorothee Meyer und Nane Raben waren die vier wichtigsten Personen an diesem Nachmittag. Denn die jungen Sozialpädagogik-Studentinnen Anfang 20 aus Straelen, Kleve, Geldern und Isselburg-Anholt hatten sich im Rahmen einer viermonatigen Vor-Ort-Arbeit das Thema „Förderung der sprachlichen Bildung von Kindern“ auf die Fahnen geschrieben und durften jetzt das Ergebnis ihrer Arbeit offiziell präsentieren.
Oft Austausch
„Die haben uns im letzten Jahr angesprochen. Birte ist hier zur Schule gegangen, ihre Mutter ist uns von früher als Schulsekretärin vertraut“, erläuterte die Leiterin des Offenen Ganztags, Annette Erretkamps, wie es zu dem Kontakt gekommen war. „Wir freuen uns über Impulse von außen. Es ist uns ein großes Anliegen, junge Menschen auf dem Weg in das „(Berufs-)Leben zu begleiten und die Zeit zu reflektieren. Da gab es oft Austausch.“
Zunächst war es nur um das Leseverständnis gegangen, das für viele Kinder eine Baustelle ist. „Damit war der Dozent aber als Zwischenergebnis nicht zufrieden – und so haben wir auf dem Weg auch die Höhen und Tiefen mitbekommen.“ Und so kam es zur Erweiterung des Themas.
Anhand eines kleinen Videofilmes zeigten die jungen Frauen in unterschiedlichen Dialogszenen, wie sie sich in Gesprächen dem Thema angenähert hatten.
Da wurde deutlich, dass die Kinder zu 50 Prozent aus bildungsfernen Schichten kommen, ein Migrantenanteil von 36 Prozent im Offenen Ganztag besteht und viele nicht von zu Hause aus gefördert werden können.
So kam dann die Frage zur Sprache, wie man das Literatur- und Leseverständnis spielerisch fördern kann – gemessen an der Tatsache, dass 55 von 68 Kindern gerne mit Freunden und davon fast alle gerne draußen spielen. Von den Mitarbeitern sei dann der Wunsch nach einem vereinheitlichen Rahmen für so eine Förderung gekommen.
Das Ergebnis war das dann offiziell „in einem Rahmen“ gesetzte und so auch präsentierte Handbuch „Fritz“, das für „Förderung, Sprache, Bildung, Gleichgewicht und Zusammenhalt“ steht. „Es geht uns darum, da wieder ein Gleichgewicht herzustellen“, so der Tenor.
In dem Handbuch finden sich für die Mitarbeiter sieben Orientierungspunkte – so unter anderem „meine Geschichte“, „meine Ziele“, „meine Versicherung, nachhaltig zu bleiben“ oder auch „Methoden“. Wichtig sei das Anpassen an die Zielgruppe gewesen, so Birte Schmidt.
Was in den Alltag passt
Unter „Methoden“ finden sich solche Hinweise wie der einer (Vor-)Leserunde mit Ehrenamtlern in kleinen Gruppen oder Bewegungsspiele wie Staffellauf, bei dem jedes Kind ein Stück läuft, eine Begriffskarte holt, zurückrennt und seiner Gruppe den Begriff erklärt, um so kognitive Denkprozesse in Gang zu bringen.
Das Buch könne zum festen Bestandteil von Teamsitzungen werden, Punkte könnten fest beschlossen, aber auch immer wieder verändert werden. „Es waren einheitliche Standards erwünscht, aber etwas, was in den Alltag passt“, so die Botschaft der vier.
Fachleute
Das kam bei den Fachleuten jedenfalls an. „Wir haben gemerkt, mit wie viel Feuereifer sie zu Werke gegangen sind. Toll, dass es ein Ergebnis gegeben hat. Wir werden sehen , wie es im Alltag wirkt, aber es scheint alltagstauglich“, bedankte sich Ogata-Leiterin Erretkamps mit Blumen und einer Tasse für den Einsatz.
Auch die Lehrkräfte blätterten im Rahmen der sich anschließenden kleinen Getränke- und Kuchenrunde in dem Werk. „Da können wir uns jetzt mit „austoben“. Das ist sicher alles machbar“, meinte Mitarbeiterin Ruth Gellings.
Und auch Albert Sanders, Dozent an der Hochschule, fand anerkennende Worte . „Wir machen ein praxisorientiertes Studium. Studenten sollen lernen, den Rahmen zu sprengen. Und sie müssen immer untersuchen, welche Fragen oder Probleme eigentlich hinter den Fragen der Schule stecken. Und das hat die Gruppe hier sehr, sehr gut gemacht.“

Noch einmal eine große Party

Wenn Renate Timmermann an das bevorstehende Jubiläum denkt, dann keimt in ihr schon so was wie Vorfreude. „Wir lassen es noch mal richtig knallen“, drückt die kommissarische Leiterin der Hauptschule aus, was ihr Kollegium und sicher auch die aktuell gut 130 Schüler darüber denken.
Denn bevor die Hauptschule im Juli 2019 aufgrund des Ratsbeschlusses von 2013 ihre Pforten endgültig dicht machen wird, wollen die aktuell Verantwortlichen der Schule am Samstag, den 23. Juni mit einem großen Fest am Schulzentrum den runden Geburtstag der Einrichtung feiern.
Der Geburtstag der Hauptschule 1968 war zugleich auch das Ende der Volksschule. „Schon ein Jahr zuvor war die Idee entstanden, an der damaligen Volksschule gezielter die Kinder zu fördern“, erläutert der Stellvertreter Timmermanns, Bernd Druyen.
Die Hauptschule wurde als dritte weiterführende Schule neben Realschule und Gymnasium etabliert. So existierten dann in den alten Volksschulgebäuden – der Overbergschule in Winnekendonk, der St.-Antonius- und der St.-Hubertus-Schule – in Kevelaer drei Hauptschulen. Später wurde Winnekendonk zur Dependance der Edith-Stein-Hauptschule im Overberg-Schulgebäude.
„Wir sind damals mit dem hohen Anspruch gestartet, den jungen Menschen, die praktisch veranlagt sind, eine gute Basis für den Einstieg in den Beruf zu geben“ ergänzt der langjährige Rektor der Theodor-Heuss-Hauptschule, Winfried Janssen. Das geschehe heute noch so, versichert Timmermann. „Und alle hängen sich hier noch mal so richtig rein – bis zum Schluss.“
„In den 70er-Jahren gab es dann die Kampagne „Schicke dein Kind auf bessere Schulen“, erinnert sich Janssen. „Damals hat man sicher nicht an die Hauptschulen gedacht, was den Keim langfristig gelegt hat, dass Eltern sich das überlegt haben.“ 1973 vergab der Stadtrat die Planungsarbeiten für ein neues Schulzentrum auf der Hüls. Daraus entwickelte sich das große Zentrum, in dem heute alle weiterführenden Schulen Kevelaers untergebracht sind.
Die 1986 gegründete Realschule zog dann nach und nach Schüler von der Hauptschule ab. Dazu diskutierte die lokale Politik immer wieder über eine Zusammenlegung der Schulen. Und Eltern drängten auf höher qualifizierte Schulabschlüsse ihrer Kinder, die Einstiegsbedingungen für eine Lehre stiegen.
Da half auch der kurzfristige Erfolg einer Artikelserie des Kevelaerer Blattes im Jahr 2000 für die Edith-Stein-Hauptschule Mitte 2000 „Ich sage JA! zur Hauptschule“ nichts mehr. Im Dezember 2004 wurden beide Hauptschulen zusammengelegt. Und 2013 beschloss der Kevelaerer Rat, eine Gesamtschule einzurichten, in der die Hauptschule und die Realschule aufgehen sollten.
Vor dem Abschied steht aber noch mal das große Feiern. „Wir begehen hier keine Beerdigung, sondern wollen ganz klar darstellen, dass an allen Standorten wichtige Arbeit geleistet wurde –ob mit Eltern, Schülern, Kollegen, den Aktiven vor Ort, die die Hauptschule geprägt haben“, sagt Timmermann. „Wir sind natürlich traurig, dass diese Schulform ausstirbt, aber das wird sich wieder ändern“, ist sich die Pädagogin sicher.
Im Rahmen der Feier stellen Schüler die Ergebnisse ihrer Projektwoche „Berlin 2018“ vor. „Früher haben wir das nur mit den Abschlussklassen gemacht, diesmal fahren wir mit allen 130 Schülern nach Berlin“, freut sich Druyen auf die besondere Reise.
Die Klassen bereiten jeweils Besuchspunkte in Berlin vor und danach ihren Schwerpunkt für die Präsentation am 23. Juni auf. Unter anderen laden die beiden Bundestagsabgeordneten Barbara Hendricks und Stefan Rouenhoff zum Gespräch. Es geht in den Bundestag oder zum Abfallentsorgungszentrum am Potsdamer Platz.
Zahlreiche Kevelaerer Unternehmen werden an dem Festtag mit Getränken und Kulinarischem präsent sein. „Sonst machen das die Schüler, aber das wird dann diesmal einfach auch größer – und die Schüler können sich auf ihre Sachen konzentrieren“, erläutert Timmermann.
Um zwölf Uhr erfolgt vor der Zweifachsporthalle – bei Regen drinnen – der offizielle Festakt, „wo auch Ex-Kollegen der Hauptschulen, Gäste aus Politik und Gesellschaft und alle, die in den 50 Jahren mit beteiligt waren, eingeladen sind.“ Danach soll es einen kleinen Umtrunk und einen Empfang geben.
Ganz gespannt sind Druyen und Timmermann auf das geplante Ehemaligentreffen im Schulzentrum. Die Kontaktaufnahme dazu „läuft zur Zeit über soziale Netzwerke“, so Druyen. Das könnten am Ende tatsächlich mehrere Tausend Schüler sein, sollte es sich ausreichend herumsprechen.
Für die Teilnehmer soll es auf jeden Fall Erinnerungs-T-Shirts und Giveaways geben – und bei Scholten ab 17 Uhr dann eine riesengroße Party steigen. „Wir haben uns viel vorgenommen – eine Riesensache“, hoffen beide Pädagogen mit den Schülern und Lehrern auf einen super Tag.

Politik will Weeze erhalten

Eltern, die Vertretung der Pflegschaften, die Leitung der Gesamtschule, Ratsvertreter aus Weeze und Lehrer waren gekommen um zu verfolgen, wie die Kevelaerer Politiker im Schul- und Sportausschuss am vergangenen Dienstag in Sachen Investitionen in den Teilstandort Weeze entscheiden würden. Der Kevelaerer Investitionsanteil läge bei einem positiven Votum bei über 2,33 Millionen Euro. Am Ende stimmte eine Mehrheit aus elf Auschussmitgliedern von CDU, SPD und KBV für Ja, Grüne und FDP mit Nein.
Vor der eigentlichen politischen Debatte erhielten zwei Lehrer, die zwischen den beiden Standorten Weeze und Kevelaer pendeln, die Gelegenheit, ihre Standpunkte in der Frage im Schulausschuss darzustellen. Für die Kritiker aus der Lehrerschaft sprach Tristan Tiedtke. Er wies zunächst darauf hin, dass ein 9:9-Abstimmungsergebnis in der Schulkonferenz kein eindeutiges Votum sei, wie es die Verwaltungsvorlage – die auf dieses Detail verzichtet hatte – darstelle. Die, die es täglich betreffe, hätten sich anders entschieden, sagte Tiedje.
Man halte einen Umbau am Standort Weeze für Zeitverschwendung. „Die Schüler werden trotz Umbau einen schlechteren Status haben als in Kevelaer“, so seine Überzeugung. Es gebe „Kollegen, die immer noch pendeln müssen, und auch die Schüler. Das sind immer die Weezer Schüler, die pendeln müssen.“
Die Schüler versuchten, das Beste aus den Problemen zu machen. Aber Qualität ginge halt unter den Bedingungen nicht, wo „man mit Stammkräften krampfhaft versucht, den Unterricht aufrechtzuerhalten. Wir wollen konkurrenzfähig bleiben“, man könne das so nicht fahren. Dann komme noch die Umstellung auf G 9 .
Auch das Land wolle keine zwei Standorte haben, andere Schulen bewältigten vergleichbare Situationen mit einem Standort. „Und wenn einige Eltern Angst haben, dass der Schwachpunkt Weeze Kevelaer ,überfallen‘ wird – das wird nicht der Fall sein.“ Und: „Wenn wir die Weezer Kinder nach Kevealer holen, verlieren wir einen Zug, aber wir müssen nicht die größte Schule am Niederrhein sein.“ Das sei gar nicht gewünscht.
Ein Großteil des Kollegiums bitte darum, „nicht auf das, was die Partei will oder was in der Zeitung stehe, sondern „auf die Profis, die wissen, wie Schule aussehen soll“, zu hören. Die Politik solle „das moralisch Richtige für Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer tun, um eine zukunftsfähige Schule aufzubauen“.
Die Lehrerin Sonja Johnson machte deutlich, dass sie eine Befürworterin des Teilstandortes der Gesamtschule Kevelaer-Weeze ist. „Ich pendele auch sehr viel hin und her“, gab sie ihren Vormittag wieder, wo sie dreimal hin und her gefahren sei. Sie sei für den Standort, weil die Probleme sonst „nur verlagert“ würden. „Dadurch ändern wir unsere etwas schwierigeren Schüler am Standort Weeze nicht.“ Es wäre da sehr hilfreich, – und da seien schon Signale –, dass da mehr Unterstützung an Sozialpädagogen und Sozialarbeitern an den Standort kommen solle, meinte die Lehrerin für Englisch, Deutsch und Hauswirtschaft.
Die Haltung der Lehrerschaft sei bekannt, schob Bürgermeister Dominik Pichler zwischendurch ein. Aber es gehe darum, alle Aspekte zu hören. Er würde später von einer „ausgewogenen Debatte“ auch in der Politik sprechen. „Man kann jeden Standpunkt mit guten Gründen vertreten.“
Die KBV folgte dem Verwaltungsvorschlag für ein Invest am Teilstandort Weeze – und damit dessen Erhalt. „Das sind sinnvolle und zielführende Investitionen“, unterstrich Paul Verheyen. „Das Pendelverkehrsproblem sei schon bei der Gründung bekannt und vorauszusehen gewesen. Pacta sunt servanda“, äußerte er die Überzeugung, dass es der Schulleitung und der Verwaltung gelingen werde, die Probleme zu lösen.
Angelika Kobsch (CDU) machte deutlich, dass man sich mit dem Weezer Bürgermeister und dem Schulleiter besprochen habe. „Ich glaube, die Entscheidung zur Gründung mit zwei Standorten war richtig, ist richtig und bleibt richtig.“ Die CDU-Fraktion unterstütze vor allem die baulichen Maßnahmen, die den Standort Weeze qualitativ dem Standort Kevelaer annäherten.
Die Gemeinde Weeze mache sich darüber Gedanken, wie sie die eigene Wahrnehmung der Schule verbessern könne und habe sich selbst zu Investitionen durchringen können. Auch sei im Austausch mit dem Weezer Bürgermeister deutlich geworden, dass man personelle Ressourcen bei Schulbegleitung, bei Schulpsychologen und -pädagogen schaffen wolle. Wichtig sei der CDU, dass der Umbau des Teilstandortes Weeze eng mit dem schulpädagogischen Konzept des Gesamtstandortes und nicht des Teilstandortes Weeze verknüpft werde. „Wir wollen über den Kirchturm hinaus denken.“ Ihr sei aber bewusst, dass das sicher „kein Zuckerschlecken für die Lehrer“ sei.
Für die SPD-Fraktion erklärte Irene Vonscheidt, dass sich ihre Partei für das Invest und den Standort ausspreche.
„Wir glauben nicht, dass die Investition zu dem gewünschten Ergebnis führen wird“, machte Jan Itrich für die FDP deutlich. Er sprach von „erschreckenden Missständen“ schulorganisatorischer Art, die von der Schulleitung im letzten Schulausschuss berichtet worden seien und dem „in dem Ausmaß für uns inakzeptablen“ Pendeln in Pausenzeiten. Durch die Investition könne der Standort nicht so aufgewertet werden, dass er zusätzliche Schüler anziehen könne, die jetzt nach Kleve oder Goch gingen. Sinnvoll seien Strukturen nur an einem Standort. Er befürwortete auch eine Rückabwicklungsklausel in dem Beschluss. „Wir sind bereit, am Standort Kevelaer zu investieren. Wir sehen das als grundsätzliche Chance für die Gesamtschule und sollten finanzielle Kräfte zum Wohl der Gesamtschule bündeln.“
Die Schüler seien leicht gestresst, die Lehrer etwas mehr, der Schulleiter habe sich in den letzten vier Jahren auch verändert, schlussfolgerte Elisabeth Fischer für die Grünen, dass die Situation, das Ganze in Haupt- und Teilstandort aufzusplitten, dem Schulstandort Kevelaer nicht gut tue. „ Wir wollen, dass Schüler Butterbrot essen können und nicht gleich nach Weeze pendeln müssen“, so ihre Argumentation.
Ihre Parteikollegin Birgitt Höhn ergänzte, dass man die Einschätzung nicht teile, dass es eine stabile Nachfrage gebe. Der Pendelverkehr sei „für die Schülerinnen und Schüler ein großes Problem“ und lasse sich perspektivisch nicht ändern. Davon seien gerade die inklusiven Kinder betroffen. Und ab dem Sommer gebe es mit der Gesamtschule Geldern eine Konkurrenz, die vielleicht Eltern aus Winnekendonk oder Kervenheim veranlasse, eher dorthin zu gehen.
Schuldezernent Marc Buchholz stellte klar, dass man die Idee der Abfederung der Situation durch Pädagogen am Standort aus der Schulkonferenz mitgenommen hat. Man werde auch die Frage nach Busbegleitern für die Pendelverkehre prüfen.
Das Schulrecht sehe Teilstandorte vor. Man habe damals für Schüler in Kevelaer und Weeze ein Angebot machen wollen. „Die Elternschaft in Weeze interessiert ein ortsnahes Angebot sehr wohl.“ Und man wolle dem Schulleiter die Möglichkeit geben, alle Interessierten aufzunehmen. Den Aspekt G9 und mehr Schüler habe man noch nicht beraten.
Endgültig entscheidet am heutigen Donnerstagabend der Rat der Stadt über diese Frage. Sollte der dem Votum des Fachausschusses folgen, „werden wir mit dem Konzept arbeiten und das Beste daraus machen, Kollegen wie Tietke versuchen zu motivieren. Wir fühlen uns dem verpflichtet“, stellte Schulleiter Michael Cuypers klar.
Die Kritiker konnten dem Beschluss wenig abgewinnen. Ihr Unmut richtete sich auch gegen den Schuldezernenten Buchholz. Der argumentiere aktuell als Vorsitzender der Elternvertretung der Leibnitz-Gesamtschule in Duisburg-Hamborn für einen Neubau auf dem Schulgelände – und gegen einen dortigen Zweigstandort in der ehemaligen Comenius-Hauptschule.

Barbara Hendricks besucht Austauschschülerin

Im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms des Deutschen Bundestages und des US-Congress haben seit 1983 Jugendliche die Möglichkeit, mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages ein Austauschjahr in den USA zu erleben und zeitgleich sind junge US-Amerikaner/innen zu einem Austauschjahr zu Gast in Deutschland. Die Parlamentsabgeordneten haben die Möglichkeit Patenschaften für die jungen Leute zu übernehmen.
Im Rahmen dieses Programms kam im Sommer 2017 die us-amerikanische Schülerin Tanner Grace Pierce-Durance in ihre Gastfamilie Schreuder in Kevelaer und besucht das dortige Kardinal-von Galen-Gymnasium.
Jetzt bekam sie Besuch von ihrer “Patin”, der Kreis-Klever SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Barbara Hendricks.
Diese zeigte sich beeindruckt, wie gut Tanner nach einem halben Jahr deutsch spricht und unterhielt sich mit ihr über ihre Interessen und Eindrücke. Dr. Hendricks freute sich, dass die sportliche junge Amerikanerin viele Freunde gefunden hat und sich in ihrer Gastfamilie mit Gastschwester Eva sehr wohl fühlt.
“Ich finde es großartig, dass junge Menschen auf diese Weise einen anderen Kontinent kennen lernen und Kontakte knüpfen können. Und ich danke ganz besonders Familie Schreuder für ihre Gastfreundschaft, denn ohne Gastfamilien hätte dieses Programm keine Zukunft”, so die Bundeministerin zum Abschluss ihres Besuches.

VHS legt neues Kursprogramm vor

Der Volkshochschuldirektor Theo Reintjes präsentierte zum Beginn des ersten Halbjahres das neue Kursprogramm des „kommunalen Weiterbildungszentrums“, des VHS-Zweckverbands Goch, dessen Verbandsvorsteher Kevelaers Bürgermeister Dr. Dominik Pichler ist. Reintjes wies darauf hin, dass trotz des zusätzlichen Angebotes durch Online-Schulungen die VHS das Erlebnis des gemeinschaftlichen Lernens in Klassen und Gruppen für unumgänglich halte: „Als demokratischer Ort des sozialen und politischen Lernens will die VHS Urteilsfähigkeit und Kompetenzen vermitteln und verstärken, um auf die Bedingungen im Lebens- und Berufsfeld vorzubereiten.“

Mensch und Gesellschaft, kulturelle Bildung und Kreativität, Gesundheit, Sprachen, berufliche Bildung und EDV, Grundbildung und Schulabschlüsse sowie Studienreisen sind die sieben Fachbereiche, in denen Kurse angeboten werden. Da nicht an jedem Standort alle Fachbereiche vertreten sind, können grundsätzlich alle Angebote unabhängig vom Wohnort besucht werden. Besonders die Kurse und Vorträge im Bereich Heimatkunde, Tagesfahrten und Sprache, darunter besonders Deutsch als Fremdsprache, sowie Integrationskurse sind zunehmend gefragt. Hier bestehen teilweise sogar Wartelisten, weil der Bedarf nicht vollständig abgedeckt werden kann. Deutsch als Fremdsprache wird in Kevelaer nur wenig und Integrationskurse gar nicht angeboten, weil hier die Caritas in diesen Themen stark vertreten ist.

Besonders umfangreich ist in Kevelaer aber das Angebot für Online und EDV. Reintjes: „Während die Jugend diesen Bereich heute schon mit der Muttermilch aufsaugt, müssen durch Umstellungen auf computergestützte Systeme viele Arbeitnehmer hier dazulernen – wir gehen auf Wunsch auch in die Betriebe und bieten dort ein Seminar an -, oder ältere Menschen wollen diesen Bereich erlernen, um der neuen Zeit nicht hinterherzuhinken.“ Auch konnte eine neue Künstlerin für Kevelaer verpflichtet werden. Gabriele Lomm aus Goch wurde mit ihren anspruchsvollen Ausmalbüchern für Erwachsene bekannt. Aber auch Uwe Schmid, Judith Schelbergen, Christine Pollmann und Marloes Lammerts stärken diesen kreativen Bereich.

Das VHS-Kursprogramm liegt in den Standorten und im Informationscenter der Stadt aus und kann auch online eingesehen werden unter www.vhs-goch.de.

Ausbildungsatlas Kevelaer hilft bei der Berufswahl

Kevelaer – Die Wirtschaftsförderung der  Stadt Kevelaer hat in Kooperation mit der Bender Verlags GmbH einen „Ausbildungsatlas Kevelaer“ erstellt. Diese Broschüre soll potenziellen Berufsanfängern Orientierung geben, den Start ins Berufs- und Arbeitsleben erleichtern und die Schüler bei der Auswahl und Suche ihres Berufes unterstützen.
In der vorliegenden neuen Ausbildungsbroschüre erfahren Schüler und Schülerinnen, welche anerkannten Ausbildungsberufe es in Kevelaer gibt, welche Inhalte der Beruf umfasst und welche Voraussetzungen zu erfüllen sind.
„Wir möchten den  Schülern und Schülerinnen Tipps und Unterstützung geben und behilflich sein bei der Suche nach einer geeigneten Ausbildungsstelle – gleichzeitig wirken wir so auch dem Fachkräftemangel entgegen und sichern damit indirekt den Wirtschaftsstandort Kevelaer“, so Wirtschaftsförderer Hans-Josef Bruns.
Die Broschüre ist im Rathaus Kevelaer wie auch in verschiedenen Kevelaerer Firmen kostenlos erhältlich und zudem als Download unter www.kevelaer.de abrufbar.

Damit das Lesen zum Vergnügen wird

Die Wände sind in einem Lindgrün gestrichen, Regale mit neuen Sachbüchern verschiedenster Interessensgebiete stehen darin. An der Decke hängt ein Mobile mit einem großen Blatt und vielen Schmetterlingen. Zwei Sitzgruppen laden zum Lesen ein und Plakate, die für Bücher werben hängen an der Wand. Maximilian, Pia, Mia, Larissa, Marwin, Linda, Jona und Jos haben die neue Schülerbücherei in der St. Hubertus Grundschule noch nicht gesehen.
„Cool“ schallt es durch den etwa zehn Meter langen und zwei Meter breiten Raum, als sie ihn betreten. Schulleiterin Helga Dückers-Jan­ßen freut sich, einigen Schülern die gerade fertig gewordene Bücherei zu zeigen, die mit Unterstützung des Projekts „Von klein auf“ Schulen und Kindergärten in NRW finanziert werden konnte. Zukünftig soll die Schulbücherei jeder Klasse mindestens eine Stunde pro Woche zur Verfügung stehen.
Bisher hatte die Schule keine funktionierende Schülerbücherei. Es gab nur Bücherkisten in den Klassen, die von Schuljahr zu Schuljahr getauscht wurden. Die Bücher waren jedoch schon sehr veraltet und Sachbücher waren kaum in diesen Kisten. Um Lese- und Forscherstunden einzurichten, in denen die Kinder schwerpunktmäßig naturwissenschaftliche Themen recherchieren und Projekte erarbeiten können, wurden ausschließlich Sachbücher angeschafft. Parallel kam ein PC-Arbeitsplatz dazu, um diese Informationshilfe zu integrieren. Auch Bücher für Seiteneinsteiger und leseschwächere ältere Schüler stehen in der Bücherei zur Verfügung. So einige Tiptoi-Bücher, mit denen durch Sprechfunktion gezielt gearbeitet werden kann.
Unter Aufsicht können Kleingruppen arbeiten. Zur Recherche können Bücher zukünftig ausgeliehen werden. Hierzu sind ein schuleigener Leseausweis und die Einbeziehung der Schüler in die Organisation vorgesehen. Auch bei der Auswahl der Literatur waren die Schüler einbezogen und konnten Wünsche äußern.
Beim Lesen geht es jedoch nicht nur um Wissensvermittlung. Intensives Beschäftigen mit einem Thema, sozusagen „gedanklich in eine andere Welt abtauchen“ ist angesagt. Fantasie entwickeln, zur Ruhe finden und sich den Inhalt selbst zurechtlegen sind weitere positive Gesichtspunkte. Ziel des Projektes ist die Leseförderung mit dem Schwerpunkt „Sachtexte und diskontinuierliche Texte verstehen“.
Die Jungen und Mädchen sollen motiviert werden, interessengeleitet und zielgerichtet in Sachbüchern zu lesen. Ihnen wird die Möglichkeit eröffnet, in Texten gezielt nach Informationen zu suchen und diese zu nutzen. Durch das Recherchieren zu Themen und Aufgaben in Druckmedien können erarbeitete Lesestrategien und Texterschließungsstrategien in sinnvollen Zusammenhängen trainiert werden.
Was die Raumgestaltung betrifft, haben Maximilian, Pia, Mia, Larissa, Marwin, Linda, Jona und Jos noch ein paar Vorschläge: „Eine Ruhepodest, ein Sofa, die Jalousien schließen und eine kleine Lampe wären schön. Vielleicht kann man ja aus dem Nebenraum (bisher Sanitätsraum) einen Ruheraum machen, wo man sich auf Kissen legen kann.“ Schulleiterin Dückers-Janßen ist sich sicher: „Auch in Zeiten, wo elektronische Medien immer mehr in den Vordergund rücken, wird das Buch weiter eine große Rolle Spielen. Es ist ein Medium, was durch seine Atmosphäre wirkt und deshalb durch keinen PC ersetzt werden kann. “
Wenn man den Kindern glaubt, dann steht jedenfalls fest: „Da kann man viel lernen und kann richtig entspannen.“ Da schadet es auch nichts, wie ein Mädchen lachend einräumte: „Beim Lesen schlafe ich immer so schön ein.“
Die Schule wird sich erneut für Zuschüsse aus dem Projekt bewerben. Dann sollen auch Unterhaltungsliteratur angeschafft und die Bücherkisten in den Klassen neu bestückt werden.
Hintergründe
Die Gelsenwasser-Stiftung unterstützt mit dem Projekt „Von klein auf“ Schulen und Kindergärten in NRW. Der Schwerpunkt liegt dabei im Bereich Bildung und Pädagogik. Die Förderung von Projekten zum Erlernen von Deutsch als Fremdsprache wird in den nächsten Jahren ein zusätzlicher Schwerpunkt. In Kevelaer wurden in diesem Jahr drei Projekte gefördert. Die Gesamtschule Weeze-Kevelaer, für „Meine Klasse und Ich – ein gutes Team“ (das KB berichtete), 1.770 Euro, und die St. Hubertus Grundschule für den Aufbau einer Schulbücherei, 2.000 Euro. In den nächsten Ausgaben des KB stellen wir das Projekt des Kardinal von Galen Gymnasium für „Digitale Unterstützung der Flüchtlingskinder, Deutsch als Fremdsprache“, 2.000 Euro, vor.

Familienbildungsstätten werden verstärkt zusammenarbeiten

2.750 Lehrveranstaltungen mit mehr als 33.000 Teilnehmern allein im Jahr 2016 – die Bilanz der Familienbildungsstätten (FBS) Kleve, Geldern-Kevelaer, Kalkar
sowie dem Haus der Familie in Emmerich kann sich sehen lassen. Auch weiterhin soll in den einzelnen Häusern, die seit 2007 als Katholisches Bildungsforum zusammenarbeiten, ein breites Kursangebot bestehen bleiben. Hinter den Kulissen, in der Verwaltung, gibt es jedoch eine grundlegende Umstrukturierung.
In Zeiten knapper werdender Zuschüsse haben die Verantwortlichen nun die Weichen für die Zukunft gestellt. Die Familienbildungsstätten und das Katholische Bildungswerk Kreis Kleve (KBW) werden ab sofort unter dem Dach des „Katholischen Bildungsforums im Kreisdekanat Kleve“ neue Akzente setzen. Die FBS Kleve und das Haus der Familie Emmerich werden als Team Nord verstärkt zusammenarbeiten, die Einrichtungen in Kalkar und Geldern-Kevelaer als Team Süd. Gemeinsam mit dem KBW wird der gesamte Kreis Kleve so auch weiterhin räumlich und inhaltlich durch die Einrichtungen abgedeckt.
Kreisdechant Johannes Mecking erklärte: „Wir haben gemeinsam eine zukunftsträchtige Perspektive entwickelt. Wichtig war uns, dass wir keine Kündigungen aussprechen. Für jede der neuen Einheiten wird es je eine Leitung geben. Ute Tiepermann-Tepaß wird das Team Emmerich/Kleve leiten und Ursula Kertelge das Team Geldern-Kevelaer/Kalkar. Einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in beiden Häusern präsent sein, andere sind weiterhin in einer Einrichtung tätig.“ Kirsten Lommen, bisher Leiterin in Emmerich, wird künftig das Bildungsforum mit Sitz in Kleve leiten. Sie ergänzt: „Wir haben Wert darauf gelegt, dass keine
FBS geschlossen wird. Wir wollen vor Ort bleiben und das Angebot qualitativ und auch quantitativ halten.“ In jeder Einrichtung werde, wie bisher, Verwaltungspersonal sitzen, um Interessenten zu beraten und gegebenenfalls bei der Anmeldung zu unterstützen.
Der bisherige Leiter der FBS Kleve, Gerald Bestier, hatte im vergangenen Jahr um eine Altersteilzeitregelung gebeten und ist seit den Sommerferien in der sogenannten Freistellungsphase. „Vorstand und Leitungskonferenz haben ihn im Juni 2017 in einer internen Feier in den Ruhestand verabschiedet und ihm besonderen Dank für die mehr als 25 Jahre erfolgreiche Leitung der FBS in Kleve und die Vernetzung in verschiedenen Gremien auf Bistums- und Landesebene ausgesprochen“, sagte Mecking. Noch bis Ende des Jahres wird Hans Vlaskamp das Bildungsforum leiten und bis zu seinem Abschied eine fließende Übergabe an seine Nachfolgerin Kirsten Lommen ermöglichen.