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Treue Mitarbeiter bei der Volksbank an der Niers geehrt

Zur diesjährigen Jubilarfeier hatte der Vorstand der Volksbank an der Niers in das Bürgerhaus nach Uedem geladen. Die beiden Bankvorstände Wilfried Bosch und Johannes Janhsen dankten den Jubilaren für die lange Verbundenheit und Treue zur Bank. In festlicher und gleichzeitig lockerer Atmosphäre erlebten alle einen schönen Abend. Insgesamt wurden in diesem Jahr 49 Jubilare geehrt. Mit 45 Jahren Betriebstreue konnte in diesem Jahr Hans-Theo Vermeulen auf die längste Betriebszugehörigkeit zurückblicken. Seit 40 Jahren sind  Isolde Aymans, Edeltraud Bömler, Gabriele Dirks, Helmut Gey, Norbert Rauenhoff und Erich Sieniawa bei der Volksbank beschäftigt. Die sieben Jubilare erhielten eine Bronzeplastik als Zeichen der besonderen Anerkennung.
Für 25-jährige Betriebstreue wurden Andrea Aryus, Christian Berten, Sigrid Bruckmann, Frank Byvelds, Michael Hüsch, Regina Kaysers, Claudia Kramer, Katja Maron, Andrea Ripkens, Regina Smets-Lamers, Claudia Taubach, Heike Terlinden, Petra Schiltauer, Renate Verwayen und Monika Vins mit einer persönlichen Laudatio geehrt und erhielten neben einer Urkunde der IHK jeweils eine Bronzeskulptur.
Nachfolgend die weiteren Jubiläen. 35 Jahre: Manfred Braatz, Ute Claus, Marion Dercks, Heinz Koenen, Sigrid Knipping, Petra Kösters, Werner van Leuven, Bärbel Rademacher und Ursula Schöbel; 30 Jahre: Jutta Alex-Baumann, Petra Braam, Marika Claaßen, Martin Damen, Arno Färbers, Renate Hankammer, Thomas Ingenbleek, Rüdiger Janßen, Susanne Koppers, Jürgen van Lier, Olaf Schmal und Karin; 10 Jahre: Astrid Hölsken, Stefanie Pellens, Helena Rosenboom, Helen Schulte, Ina Struwe und Christina Wolf.

Berufsorientierung ganz praktisch

Sich für einen Beruf zu entscheiden, ist gar nicht so leicht. Deshalb fand mit den Schülern der Klasse 10a der Städtischen Gemeinschaftshauptschule Kevelaer ein dreitägiges Orientierungsseminar über grüne Berufe statt.
Gefördert durch die Gelsenwasser-Stiftung, brachte das Projekt Schüler des Wahlpflichtfaches „Grüne Berufe“ im Rahmen einer vertieften Berufswahlorientierung auf den Weg, sich mit den Mitteln des Theaters „hautnah“ mit diesen und anderen Fragestellungen zu beschäftigen und sie gemeinsam auf die Bühne zu bringen. Klassenlehrerin B. Elger und Diplom-Kunsttherapeutin P. Lemke hatten das Konzept entwickelt und dafür 1000 Euro von Gelsenwasser erhalten.
Welcher Beruf passt?
„Ich lass es krachen oder bin ich ein toller Hecht?“, unter diesem Motto wurde nach einer Antwort gesucht auf die Frage: „Welcher Beruf passt da nun eher zu mir? Mag ich es, mit Holz umzugehen oder doch eher mit Tieren, vielleicht als Land-, Fisch- oder Pferdewirt?“ In methodisch unterschiedlichen Einheiten wurden die Schüler angeleitet, eigene und fremde Ressourcen zu erkennen und scheinbare Defizite zu Fragen in der Berufswahl in Stärken zu verwandeln.
Zum Abschluss der Orientierungstage gab es dann noch eine Exkursion zur Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen im Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft, Haus Riswick, und zur Blumenwerkstatt des SOS-Kinderdorfs Niederrhein in Kleve.
In Haus Riswick führte Margret Küsters, Bäuerin vom Kiwittwardhof, die Schüler durch die Modellställe, in denen Kühe gehalten werden. Hier wurde gleich deutlich, dass für einige Schülerinnen der Beruf Bäuerin nicht der naheliegendste ist. Sie liefen mit zugehaltener Nase und unter Ausrufen, die ihren Ekel deutlich machten, direkt wieder aus den Stallungen. Die anderen interessierten Schülerinnen und Schüler konnten erfahren, dass es für die sensiblen Tiere in dem Musterbetrieb Versuche mit dem Bodenbelag gibt. „Nur eine Kuh, die sich wohlfühlt, gibt Milch“, berichtete Küsters und zeigte den Anwesenden ein „Kuh-Matratzenstudio“, das auch ein Wasserbett für die Boxen der Kühe enthielt. Eine andere Information, dass eine Kuh pro Tag 50 Kilo Mischfutter benötigt, sorgte ebenfalls für Staunen. Zwei sehr Interessierte stellten Fragen. So wollte eine Schülerin wissen, warum das Kalb seiner Mutter direkt nach der Geburt weggenommen wird (damit keine Bindung aufgebaut wird), und ein Schüler wollte wissen, wie alt denn so eine Milchkuh wird (sie wird nur vier bis fünf Jahre gemolken und dann geschlachtet).
Berufszweig Floristik
Beim Besuch in der Blumenwerkstatt von SOS Kinderdorf e.V. ging es um den Berufszweig Floristik. Floristikmeister Meik Schnitger beschrieb den Schülern den Aufgabenbereich in der Ausbildung und die geforderten Kernkompetenzen: Ehrlichkeit, Loyalität und Herzlichkeit. Ferner seien kaufmännische, handwerkliche und kommunikative Fähigkeiten erforderlich. Auch eine ausgeprägte Empathie sei vonnöten. „Bei Kundenkontakten mit Aufträgen für Hochzeiten oder bei Todesfällen ist dies besonders angesagt. Wir begleiten das Leben von der Geburt bis zum Tod.“

Marienhospital feiert Jubilare

43 Jubilare und Pensionäre trafen sich zur alljährlichen Jubilarfeier des Marienhospitals Kevelaer. Sie feierten nach dem Gottesdienst in der Kapelle des Krankenhauses mit Kaplan Christoph Schwerhoff, Regionaldirektor Thomas Peters, Geschäftsführer Bernd Ebbers, der Mitarbeitervertretung und Clemensschwester Ulrike. Im Forum des Marienhospitals wurde bei gutem Essen erzählt und heiter zurückgeblickt.
Auf stolze 40 Dienstjahre im Marienhospital kann Hedwig Scheeres zurückblicken. In den Ruhestand gegangen sind Ursula Hertgens, Henrika Spehr, Franziska Kempkes, Margret van Beek, Helmut Brotz, Oskar Ingenhau, Wolfgang Reinhard, Brigitte Schwarz, Martin Olieslagers und Magdalena Zouaoui.

Gocher Schüler bauten Hütten für Kervenheimer Burgzauber

Stolz können sie sein: Insgesamt zehn Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule in Goch schreinerten fünf Holzhütten für den Burgzauber in Kervenheim. Er findet am kommenden Wochenende statt.
Der Auftrag der evangelischen Kirchengemeinde kam vor den Herbstferien. Danach ging es in der Schülerfirma, der „Holzwerkstatt Goch“, direkt los. Kurz vor der Auslieferung stehen nun die Hütten, welche aus Tannen- und Fichtenholz gefertigt sind und ein Format von 2,5 mal 1,8 Metern besitzen. „Am schwersten waren die Zapfenlöcher zu stemmen“, so die Schüler.
Tischlermeister und beaufsichtigender Lehrer des Projekts, Dietrich Berger, ist mit dem Ergebnis hoch zufrieden: „Wie sie den Beitel für die Zapfen schärfen und benutzen, das können sie mittlerweile aus dem Eff-Eff.“
Hochwertiges Holz lieferte die Firma Heinz Derks aus Kevelaer, inklusive einer Spende von 250 Euro. Rund 3.000 Euro zahlte die Kirchengemeinde für die Buden, die nun auch wittrigen Bedingungen standhalten.
„Ich bin froh, dass alles so toll gelaufen ist“, bedankte sich Johannes Fries, Pfarrer der Ev. Kirchengemeinde Kervenheim. Als kleines Dankeschön vor der Auslieferung brachte er den fleißigen Schülern Weckmänner mit.
Der Burgzauber findet am 9. und 10. Dezember 2017 auf der Burg Kervenheim statt, samstags ab 13 Uhr, sonntags ab 11 Uhr. „Der Burgzauber wird immer größer, so dass wir die neuen Buden gut gebrauchen können“, meinte Pfarrer Fries.

Wallfahrtsstadt Kevelaer gratuliert Auszubildenden

Bei der Wallfahrtsstadt Kevelaer gab es Grund zum Feiern: In diesem Jahr legten sechs Nachwuchskräfte erfolgreich ihre Abschlussprüfung ab.
Bürgermeister Dr. Dominik Pichler freute sich sehr über die Motivation und das Engagement der jungen Mitarbeiter. Die Wallfahrtsstadt Kevelaer legt großen Wert darauf, den Personalbedarf aus den eigenen Reihen decken zu können und bildet deshalb in vielen verschiedenen Ausbildungsberufen aus und unterstützt die Mitarbeiter bei Weiterbildungen.
Zu den erfolgreich abgelegten Prüfungen gratulierten der Bürgermeister Dr. Dominik Pichler (links im Bild) sowie der Personalleiter Werner Barz (rechts im Bild) folgenden Mitarbeitern (im Bild von links nach rechts): Christina Geurtz (Verwaltungsfachwirtin), Annika Ketelaer (Verwaltungsfachangestellte), Lena Selders (Verwaltungsfachwirtin), Carina Grauel (Verwaltungsfachwirtin) sowie Matthis Zellmann (Fachkraft für Veranstaltungstechnik). Die Glückwünsche richteten sich ebenfalls an Lisa Püplichuisen (nicht auf dem Foto), die erfolgreich ihre Ausbildung zur „Veranstaltungskauffrau“ abschloss.

Dienstjubiläen bei der Wallfahrtsstadt Kevelaer

Bei der Wallfahrtsstadt Kevelaer gab es einen Grund zum Feiern: Zusammen können sechs langjährige Beschäftigte auf insgesamt 220 Dienstjahre zurückblicken. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde dankte der Bürgermeister Dr. Dominik Pichler den Jubilaren für ihre engagierte und langjährige Tätigkeit bei der Wallfahrtsstadt Kevelaer. Auch der Vorsitzende des Personalrates, Stefan Reudenbach, gratulierte den Jubilaren im Namen des Personalrates und der Belegschaft der Wallfahrtsstadt Kevelaer.
Für eine 25-jährige Dienstzeit im öffentlichen Dienst wurden folgenden Beschäftigte geehrt: Heike Rankers, stellvertretende Kindergartenleiterin und Heinz-Josef Theunissen, Abteilungsleiter Sicherheit und Ordnung.
Auf eine 40-jährige Dienstzeit können Monika Broß, Abteilung Steuern und Abgaben, Claudia Pooch, Bürgerservice, sowie Helmut Langenberg, Leitender Schwimmmeister, zurückblicken.
Für das seltene Jubiläum von 50 Dienstjahren wurde Wilhelm Cleve, Abteilungsleiter Bürgerservice und Standesamt, geehrt.

Ausbildungsatlas Kevelaer hilft bei der Berufswahl

Kevelaer – Die Wirtschaftsförderung der  Stadt Kevelaer hat in Kooperation mit der Bender Verlags GmbH einen „Ausbildungsatlas Kevelaer“ erstellt. Diese Broschüre soll potenziellen Berufsanfängern Orientierung geben, den Start ins Berufs- und Arbeitsleben erleichtern und die Schüler bei der Auswahl und Suche ihres Berufes unterstützen.
In der vorliegenden neuen Ausbildungsbroschüre erfahren Schüler und Schülerinnen, welche anerkannten Ausbildungsberufe es in Kevelaer gibt, welche Inhalte der Beruf umfasst und welche Voraussetzungen zu erfüllen sind.
„Wir möchten den  Schülern und Schülerinnen Tipps und Unterstützung geben und behilflich sein bei der Suche nach einer geeigneten Ausbildungsstelle – gleichzeitig wirken wir so auch dem Fachkräftemangel entgegen und sichern damit indirekt den Wirtschaftsstandort Kevelaer“, so Wirtschaftsförderer Hans-Josef Bruns.
Die Broschüre ist im Rathaus Kevelaer wie auch in verschiedenen Kevelaerer Firmen kostenlos erhältlich und zudem als Download unter www.kevelaer.de abrufbar.

Fachseminar für Altenpflege: 20 erfolgreiche Absolventen

Am Fachseminar für Altenpflege der Franziskus GmbH Kleve haben 20 Auszubildende das Examen in der Altenpflege erfolgreich abgelegt. Traditionell leitete ein von den Auszubildenden mitgestalteter Wortgottesdienst den feierlichen Abschluss der Ausbildung ein. Anschließend erhielten die examinierten Altenpflegerinnen und -pfleger, die bereits alle eine Arbeitsstelle gefunden haben, ihre Zeugnisse.
Isabel Baschand (Bruderschaft zu Unserer Lieben Frau, Goch), Kelly Berns (Häusliche Pflege Gabriele Janssen, Kleve), Dennis Böhm (Caritas Mobile Pflege, Rees), Mendy Bos (Kloster-Residenz Till Moyland), Katharina Ehren (Alten- und Pflegeheim Mühle Keeken), Nick Grunwald (Seniorenzentrum St.-Elisabeth-Haus, Xanten), Hayret Güden (Hildegardishaus – Haus für Senioren, Goch), Kevin Haupt (Clivia Pflegezentrum, Kleve), Katharina Langer (Betreuungs- und Pflegezentrum Haus Am Heiligenweg, Goch), Maik Lindner (Josefshaus – Haus für Senioren, Goch), Marina Litwinow (Seniorenzentrum St. Nikolaus, Kalkar), Silke Michels (St. Helena – Haus für Senioren und Menschen im Wachkoma, Kalkar), Miriam Ostendorf (Bruderschaft zu Unserer Lieben Frau, Goch), Ferya Oynak (Altenpflegeheim Haus Simon, Kleve), Isabel Reymer (Seniorenresidenz zum Tiergarten, Kleve), Julia Ursino (Deutscher Orden Ordenswerke – Wohnstift St. Marien, Kevelaer), Kevin van de Mötter (Gebomed, Goch), Sinan Varan (Alten- und Pflegeheim Evangelische Stiftung, Kleve), Jacqueline Vedder (Caritas Mobile Pflege, Emmerich), Lea Wefers (Regina Pacis – Haus für Senioren, Kevelaer).
Andrea Huisman, Leitung pflegeberufliche Bildung der Katholischen Karl-Leisner- Trägergesellschaft, Schulleiterin Silke Lemken, Kursleiterin Marina Jacobs, Einrichtungs- und Pflegedienstleitungen, Praxisanleiter sowie die Angehörigen und Freunde gratulierten den Absolventen herzlich.
Das Fachseminar für Altenpflege vermittelt die theoretischen Grundlagen für eine professionelle Altenpflege entsprechend den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. In ihren Ausbildungsbetrieben konnten die Auszubildenden die erworbenen Kenntnisse in die Praxis umsetzen. Neben ihrer Ausbildungseinrichtung lernten sie ergänzend die ambulante und stationäre Altenhilfe kennen und absolvierten einen Einsatz in der Gerontopsychiatrie.

Clemens Dauben geht in den Ruhestand

Kevelaer – Auf eine 26-jährige Tätigkeit im Dienst der Wallfahrtstadt Kevelaer kann  Clemens Dauben zurückblicken. Der zuletzt als Schulhausmeister an der Overberg-Grundschule in Winnekendonk Beschäftigte scheidet am 31. August 2017 aus dem aktiven Dienst der Stadt Kevelaer aus.
Der in Geldern geborene Clemens Dauben begann im Jahre 1968 seine Ausbildung zum Elektroinstallateur bei der Fa. Gerald Jäger in Kevelaer. Nach Abschluss seiner Ausbildung war er in verschiedenen Firmen im Kreis Kleve als Elektroinstallateur bzw. Kraftfahrer tätig.
Am 01. September 1991 wurde Herr Clemens Dauben als Hausmeister für die Asylantenwohnheime bei der Stadt Kevelaer eingestellt. Ab 2005 erfolgte sein Einsatz als Hausmeister für das Konzert- und Bühnenhaus und die Öffentliche Begegnungsstätte. Von dort wechselte er dann 2008 als Schulhausmeister an die Overberg-Grundschule in Winnekendonk. Seit 2013 betreute Herr Dauben neben der Grundschule Winnekendonk auch die St. Norbert-Grundschule in Kervenheim und den Städtischen Kindergarten „Spatzennest“ als Hausmeister.
Mit großem Sachverstand und fachlicher Kompetenz meisterte Clemens Dauben seine Arbeit. Aber auch im Umgang mit den Kindern wurde er ein beliebter Ansprechpartner.
“Mit Herrn Dauben verlässt die Stadt Kevelaer ein engagierter und zuverlässiger Mitarbeiter, der von den Vorgesetzen, Kollegen, Lehrern und Schülern gleichermaßen beliebt und geschätzt ist”, schreibt die Stadt zum Ausscheiden des Mitarbeiters.
Am Donnerstag, 27. Juli 2017, fand die offizielle Verabschiedung statt. Hierbei nutzte Bürgermeister Dr. Dominik Pichler die Gelegenheit, dem engagierten städtischen Mitarbeiter für die  jahrzehntelange Tätigkeit bei der Stadt Kevelaer Dank und Anerkennung auszusprechen.

„Abwechslungsreich und nahe am Menschen“

Die Stadtwerke Kevelaer setzten auf erfahrene und qualifizierte Mitarbeiter. Zur Unternehmensphilosophie zählt daher auch die regelmäßige Ausbildung junger Leute. Zita Janßen und Tamara Burow berichten im KB, wie ihr Weg zur Bauzeichnerin bzw. Industriekauffrau aussieht.
„Wer Bauzeichnerin werden möchte, sollte ein gutes technisches Vorstellungsvermögen haben“, sagt Zita Janßen. Die 23-Jährige aus Wetten war schon zu ihrer Schulzeit immer gut in Mathe und Physik. Zwar machte ihr auch das Malen Spaß. Zu Bleistift und Papier greift in ihrem Job aber heute keiner mehr. „Früher gab es nur eine Grundlage und die musste jedes Mal abge­paust werden“, ist die junge Frau froh, dass sie ihre Arbeit am Computer erledigen kann. „Da galt es dann oft genug, die Tusche mit der Rasierklinge abzukratzen.“
Der Wunsch Bauzeichnerin zu werden, wuchs in ihr während mehrerer Praktika. Bei den Stadtwerken fand sie nach ihrem Abitur schließlich einen Ausbildungsplatz. In den ersten beiden Lehrjahren ging es einmal die Woche zur Berufsschule nach Kleve, wo das Fachwissen in den drei Sparten „Tiefbau, Hochbau und Ingenieurbau“ vermittelt wird. „Im dritten Jahr habe ich mich für den Schwerpunkt Tiefbau entschieden“, ist Zita Janßen vor allem vom Straßen- und Brückenbau fasziniert. Den wöchentlichen Weg zur Berufsschule in Düsseldorf nahm sie dafür gerne in Kauf. „Der Beruf ist so abwechslungsreich“, erzählt die begeisterte Volleyballspielerin davon, dass sie oft auf Baustellen unterwegs ist. Fotodokumentationen erstellen, Vermessungen vornehmen oder Präsentationen vorbereiten sind nur einige ihrer Aufgabenfelder.
Ganz soviel raus, kommt Tamara Burow zwar nicht. Aber auch sie hat ihre Berufswahl noch keinen Tag bereut. „Man ist hier nahe am Menschen“, sagt die 19-Jährige, die nach ihrem Fachabitur und mehreren Praktika vor einem Jahr die Ausbildung zur Industriekauffrau bei den Stadtwerken begonnen hat. Die kaufmännische Abteilung hat sie bereits durchlaufen. Jetzt ist sie bei der Stadt in der Personalabteilung tätig. Jede Woche geht‘s zudem zur Berufsschule nach Geldern. „Im zweiten Lehrjahr werden ich dann verstärkt im Kundenverkehr eingesetzt“, freut sich die junge Wettenerin. Ab August ist sie in der Abteilung Service und Verkehr tätig.
Obwohl Tamara Burow noch zwei Jahre Ausbildung vor sich hat, scheint sie ihren weiteren beruflichen Werdegang schon klar vor Augen zu haben. „Mir macht die Arbeit wirklich Spaß. Ich möchte gerne in dem Bereich bleiben. Ein Studium kommt für mich eher nicht in Frage.“
Im Gegensatz zu Zita Janßen. Sie hat ihre Ausbildung bei den Stadtwerken soeben erfolgreich abgeschlossen und ist auf den Sprung nach Aachen. Im September beginnt ihr Studium im Bauinge­nieur­wesen. „Ein Wohnung habe ich bereits“, zeigt sich die 23-Jährige erleichtert. „Wenn alles gut läuft, habe ich in fünf Jahren meinen Abschluss in der Tasche und kann eigene Bauprojekte leiten.“