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„Sylvesterlauf“ in Kervenheim für einen guten Zweck

Zum siebten Mal findet in diesem Jahr „Sylvesterlauf“ durch die idyllische Weyenlandschaft in Kervenheim statt. Vor der Jahreswende begeistert der ehrenamtlich organisierte Lauf in jedem Jahr um die 100 Läuferinnen und Läufer. Die Teilnahme ist kostenlos und wird durch freiwillige Spenden finanziert. Was übrigbleibt, wird traditionell für einen guten Zweck gespendet. So konnten 2017 rund 300 Euro der Bücherei der Pfarrgemeinde für die Anschaffung neuer Hörbücher gespendet werden. Auch in diesem Jahr haben die Verantwortlichen einen tollen Verwendungszweck gefunden: Zwar habe Kervenheim schon zwei Defibrilatoren, die seien jedoch nicht immer frei zugänglich. Deshalb solle ein Teil des Spendengeldes für die Anschaffung eines solchen „Lebensretters“ verwendet werden „der jederzeit und für Jedermann zugänglich ist“, sagt Organisator Thomas „Rosi“ Roest.
Läufer, die übrigens ihr Tempo selbst bestimmen können, sowie Zuschauer, sind im Start-/Zielbereich auf dem Parkplatz hinter der Feuerwehr am Silvestertag ab 13 Uhr herzlich willkommen. Der Startschuss fällt um 14 Uhr, dann wird je nach Lust und Fitnesslevel auf dem 2,1 Kilometer langen Rundkurs gewalkt, gejoggt oder gesprintet. Auch in diesem Jahr werde „die Stimme des Laufsports“, Laurenz Thissen, Atmosphäre, Läufer und Besucher „kräftig anheizen“, verspricht der Organisator. Und um das leibliche Wohl kümmert sich Udo Weber von Edeka Weber. Anmeldungen im Internet unter www.sylvesterlauf-kervenheim.de.

Big Challenge auch auswärts erfolgreich

Eine erfolgreiche Weiterentwicklung ihrer Idee fand die Winnekendonker-“Big Challenge“-Spendenaktion gegen den Krebs: Nachdem in den vergangenen vier Jahren in Winnekendonk Hunderte von Radfahrern und Läufern die Runden für diverse Projekte zur Bekämpfung von Krebs zusammengebracht hatten, fand die Aktion in diesem Jahr im niedersächsischen Bruchhausen-Vilsen statt.
Auch eine siebenköpfige Delegation aus Winnekendonk fand den Weg an den Veranstaltungsort, darunter der Mitbegründer der gesamten Idee, der Landwirt Georg Biedemann, und Carola Deselaers vom „Big Challenge“-Organisationsteam. „Es war interessant, auch etwas unorganisiert, als wir ankamen. Für die Teilnehmer war es ganz schön. Besucher waren leider nicht so viele da“, lautete Biedemanns Fazit. „Die Strecke war schön. Die Versorgung der Teilnehmer war gut. Alle waren zufrieden. Gut, dass es stattgefunden hat.“
Carola Deselaers fand es persönlich „sehr schön, ein bisschen chaotisch-nett. Wir hatten aber Spaß als Truppe“, war ihr Eindruck von dem Aktionstag und dem ganzen Drumherum vor Ort. Man sei „zu fünft in Wetten losgefahren, ein Sechster kam dazu und in Emsdetten stieß einer aus Münster dazu.“
Insgesamt „war es schon ein bisschen anders. Die hatten da ein Zelt stehen, dass nur von den Gästen genutzt wurde.“ Die Fahrer nutzten das danebenliegende Sportzentrum zum Duschen und Umkleiden, so die engagierte Sportlerin. „Im Zelt war es sehr leer, weniger als in Winnekendonk. Das kann im ersten Jahr aber auch noch sein. Das muss sich erst rumsprechen.“
Er habe unter den gut 220 Teilnehmern „sehr viele bekannte Gesichter“ wahrgenommen, die aus dem ganzen Bundesgebiet den weiten Weg dorthin gefunden hatten, so Biedemann. Sie schwangen sich auf den Sattel oder zogen ihre Schuhe an und machten sich für den guten Zweck auf die dortige 30-Kilometer-Strecke, um dort so viele Runden wie möglich zu absolvieren.
Das Wetter sei aber nicht optimal gewesen. „Da müssen wir wohl von dem Termin Mitte/Ende Juni wegen der Schafskälte weg“, meinte der „BC“-Begründer im Nachgang. Zumal sich aufgrund des Regens eins der Teammitglieder aus Winnekendonk auch noch schwer verletzte. Er rutschte bei der zweiten Runde auf der regennassen Fahrbahn auf einer Schiene aus und erlitt einen Oberschenkenhalsbruch. „Er kam sofort ins Krankenhaus und wurde operiert. Es geht ihm jetzt wieder besser“, so Biedemann.
Für großen Eindruck hatte beim Pastaessen am Donnerstag zuvor der Vortrag der Medizinerin Anna Sophie Berghoff gesorgt, die darstellte, „wie man als Team Gehirnmetastasen besiegt“ und das Krebshilfe-Projekt „Prevent_BM“ vorstellte, für das die Aktiven mit unterwegs waren.
„Sie arbeitet eigentlich in Wien, forscht an Gehirnmetastasen. Sie beschäftigt sich speziell mit der Frage, dass sich bei Lungenkrebs und bei Gebärmutterhalskrebs Metastasen vermehrt auch im Gehirn verbreiten.“ Es werde geforscht, „was man machen kann, wenn man Lungenkrebs hat, bevor die Metastasen sich darüber ins Gehirn absetzen und sich da vermehren.“ Das sei „verständlich, aber sehr emotional“ dargestellt worden, „weil sie selbst auch Patienten hat“.
Trotzdem, meinte Carola Deselaers, „kam dieses besondere Flair nicht so rüber, diese bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema hat mir persönlich etwas gefehlt“ –auch wenn es den Austausch unter den Fahrern gegeben hatte, schöne Aufenthaltspunkte auf der Strecke und auch „einen Stand wie in Labbeck mit Eierlikör“. Der Arbeit des Ehepaares Henke vor Ort zollte sie Respekt: „Hut ab dafür.“
Bislang weist das Spendenkonto einen Betrag von 118.782,71 Euro auf. „Dazu kommen noch die Sponsorengelder, das wird Richtung 150.000 Euro gehen“, so Biedemann. Was heißt, dass seit Beginn der Aktion 2014 weit über eine Million Euro für den Kampf gegen den Krebs insgesamt zusammengekommen ist.
„Man sieht, was bei uns an Power dahinter sitzt – mit den Landfrauen und so, toll wie das hier funktioniert.“ Für Biedemann scheint klar zu sein, dass das „Big Challenge“-Projekt 2019 zu seinem Ursprung zurückkehren wird: „Nächstes Jahr wird es zu 99 Prozent in Winnekendonk stattfinden.“ Die Entscheidung des Vorstandes stehe aber noch aus.

„So schön kann Jazz sein“

Am Ende stand das gesamte Publikum und spendete den Musikern minutenlang den wohlverdienten Appplaus. „So schön wie heute habe ich es noch nie gehört“, drückte der Sevelener Andreas Schomaker die Begeisterung aus, die alle im Saal offensichtlich auch so empfanden.
Dem vorausgegangen war ein zweistündiges Konzert – das dritte von den Gelderner Rotariern und Peter Schaap organisierte Event dieser Art, mit dessen Erlösen zu gleichen Teilen das Kinderpalliativteam „Sternenboot“ der Uni Düsseldorf und die Kevelaerer „Aktion pro Humanität e.V.“ unterstützt werden.
„Dreimal ist schon eine Tradition“, bezeichnete „Pro-Humanität“-Begründerin Elke-Kleuren-Schryvers schon in der Pause das Gehörte als „belebend und spannend. Und ich kenne jetzt auch ein Sopran-Saxofon.“ Schaap selbst freute sich über „die begeisterten Leute hier“ und die „Freude, das Zeitlose der Musik mit einem guten Zweck zu verbinden.“
In der diesjährigen Ausgabe des Benefizabends durften Frank Roberscheuten (Saxofon, Klarinette), Rossano Sportiello am Piano und der Drummer und Vibrafonist Martin Breinschmid unter Beweis stellen, welche besonderen Fähigkeiten sie für die Darbietung von traditionellem Jazz tatsächlich mitbringen.
Zum Auftakt des ersten Sets bot das Trio die von Louis Armstrong bekannt gewordene Harry-Warren-Komposition „Jeepers creepers“ als swingvollen Einstieg, ehe die Midtempo-Ballade „Flamingo“ Roberscheuten die Gelegenheit gab, sich als Saxofonist auszuzeichnen.
Die Musiker bestachen durch ihre musikalische Vielfalt – und boten tolle Überraschungen wie die Klavierimprovisationen von Rossano Sportiello zu der „Bach-Cantate 147“ oder die „Cook show“, bei der Martin Breinschmid als Koch verkleidet zeigte, dass man auch auf Salatschüsseln rhythmische Klänge erzeugen kann. Später stellte er das am Vibrafon auch mit Bier- und Weinflaschen unter Beweis.
Der zweite Teil des Konzerts stand dann ganz im Zeichen der Musik von Benny Goodman – mit Klassikern wie „Avalon“, „Moon-glow“; „China Boy“ oder „Memories of you“. Aus dem Trio wurde ein Quartett: Breinschmid zeigte am Vibrafon, dass er in der Tradition von Lionel Hampton durchaus etwas von dessen schnellem und flüssigem Spiel besitzt.
Und der junge Schlagzeuger Nils Conrad bewies als Gast des Trios Rhythmusgefühl, einen Anschlag wie seinerzeit Gene Krupa. Dazu kam das unaufdringlich-perfekte Klavierspiel von Sportiello und „Benny Goodman“ Roberscheuten, der insbesondere bei „Memories of you“ die Ohren zum „Zartschmelzen“ brachte.
Mit diesen „Zutaten“ versetzten sie das mitwippende Publikum zurück in die Zeit von Swing und Melody. Höhepunkt des Sets war zweifellos die Version von „Bei mir bist Du scheen“, bei dem sich Breinschmid und Conrad eine begeisternde „Schlagzeug-Battle“ an einer Snare Drum und auf dem Bühnenboden lieferten.
Mit „Benny´s Bugle“ und der „Battle hymn of the Republic“ endete ein in Sachen Improvisation und Musikalität so fabelhaftes Konzert, das Organisator Peter Schaap zu der euphorischen Bemerkung veranlasste: „So schön kann Jazz sein.“

Karl Timmermann feiert „Weihnachten zuhause“

Viele haben schon gefragt: Wann ist die Weihnachtsgala mit Karl Timmermann?“ Der Termin steht fest: Es ist der 15.12.2017! Uhrzeit: 19.30 Uhr. Einlass:18.30 Uhr
Das Programm steht ebenfalls: In diesem Jahr geht es sehr familiär zu! Es wird Theater gespielt und Hausmusik gemacht. Wieder gibt es tolle Tombolapreise und, und, und!
Zuviel möchte Karl Timmermann  nicht verraten. Er hat für das Bühnenprogramm das Drehbuch geschrieben, gespickt mit vielen Überraschungen. So ist der Theaterverein 4c, dabei, ebenso das „Niederrheinische Streichquartett“, Chrissi Maas, „Mr Soul“, Hans Grüntjens, Udo Blääß, der Theaterchor, die „Timmis“ (Igor, Samira und Julia), die Dance Kids von „8Counts“ aus Geldern, der „Obel“ und natürlich Überraschungsgäste!
Nach der sensationellen Show im letzten Jahr wird auch diese Show die Besucher des Bühnenhauses begeistern. Da sind sich alle Mitwirkenden einig, die natürlich über den Ablauf des Programms Bescheid wissen, aber hoffentlich „dicht“ halten!!
Profitieren werden in diesem Jahr neben der „Herman van Veen Stiftung“ die „Lebenshilfe Gelderland“, die in diesem Jahr ihr 40 jähriges Jubiläum feiert!
Bei den Profiteuren geht es darum, benachteiligten Menschen in vielfältiger Form zu helfen. So werden Hans Werner Neske für die „Herman van Veen Stiftung“ und Günther Voss für die “Lebenshilfe Gelderland“ berichten, was mit dem Erlös des Galaabends geschehen wird.
Karten mit Platzwahl gibt es ab sofort bei der Vorverkaufsstelle
„Marketing Kevelaer“ 02832/122-162
Der Eintritt kostet 20 Euro +2 Euro Vorverkaufsgebühr.