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Die Anwohnerinnen und Anwohner können aufatmen

Straßenbaustelle in WiDo kurz vor Fertigstellung

Noch muss man mit einigen Behinderungen durch Bau- und Lieferfahrzeuge rechnen, doch das Gröbste scheint geschafft zu sein…

Baustelle in Winnekendonk nervt Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen

Das ist der Grund für die Umleitung

Die Umleitung um die Straßen-Baustelle vor dem neuen Brüggemeier-Markt nervt die Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen. Viele halten sich einfach nicht an das Durchgangs- beziehungsweise Durchfahrtsverbot.

Zeitkapsel auf der Hauptstraße eingesetzt

 

Die Bauarbeiten des ersten Abschnitts auf der Hauptstraße stehen kurz vor ihrem Abschluss.

Bürgermeister Dominik Pichler, Mitglieder der IG-Hauptstraße, Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Stadtwerke und interessierte Bürger und Bürgerinnen versammelten sich am Samstagmittag vor der Metzgerei Moeselagen und der ehemaligen Apotheke, um eine Zeitkapsel in den Boden der Straße einzulassen. Grubi, das Baustellenmaskottchen, war natürlich auch mit von der Partie. Der Inhalt der Kapsel dokumentiert die Baupläne, die Zeit der Bauarbeiten und die Aktionen der Geschäftsleute. Natürlich darf dabei ein Pressespiegel mit den Artikeln, die Planungen und Auswahlverfahren, aber auch Kritik und Hindernisse bei der Ausführung dokumentieren, nicht fehlen. Das alles wurde in einer dicht verschlossenen Kapsel als Dokument für nachfolgende Generationen in den Boden eingelassen.

Fotos: Nick

Vorbildlicher Ausbau der Alten Weezer Straße

Für den kleinen Henri Verhülsdonk steht fest, dass er Baggerfahrer werden wird, wenn er groß ist. „Wir haben hier jeden Tag Festival“, sagt Mutter Michaela. Sogar ihre Freundinnen kommen mit ihren Kindern zur Alten Weezer Straße, um den Bauarbeitern zuzusehen. Ein Highlight für die Kids war, als der dicke Wasserschlauch der Feuerwehr zum Einsatz kam. Familie Verhülsdonk stört die Baustelle direkt vor ihrer Haustür überhaupt nicht. Die Arbeiter seien alle super-nett.
Das kann Ursel Kammann nur bestätigen. „Einmal haben die Männer sogar unsere Mülltonne herausgefahren und wieder hineingebracht.“ Das Ehepaar Kammann findet das alles in Ordnung und versorgt die Bauarbeiter gerne mit Wasser und Kaffee. „Warum sollte man den Kopf hängen lassen, weil man mal ein paar Tage nicht mit dem Auto rauskommt?“ Dass es schon um sechs Uhr früh laut vor der Tür wird, störe sie nicht. Sie seien sowieso immer früh auf.
Auch Sonja Thyssen sieht die Arbeiten ganz gelassen. „Wir können uns wirklich nicht beschweren“, sagt sie, „die Arbeiter sind sehr rücksichtsvoll und zuvorkommend. Wenn sie merken, dass jemand durch möchte, stoppen sie die Arbeiten sogar.“ Dass man manchmal einen Umweg fahren müsse, sei schon doof, deshalb gucke man jeden Tag aufs Neue, wo man durchkommt. „Informationen, wie zum Beispiel über das zweimalige Abstellen des Wassers, kommen immer zeitig“, lobt sie die Organisation der Baustelle.
„Es ist schon ein Handicap, aber et löppt“, meint Georg Fedke und freut sich über das gute Miteinander. „Die Arbeiter bemühen sich sehr, es den Anwohnern so angenehm wie möglich zu gestalten und gehen auf die Anliegen ein, wenn es eben realisierbar ist. Bald werden wir eine schöne Straße haben, da muss man auch Opfer bringen.“ Und da kleine Gesten wertvoll sind, spendieren auch die Fedkes schon mal eine Runde Eis für die schwitzenden Arbeiter.
Leider lässt sich nicht vermeiden, dass der ein oder andere Vorgarten deftige Schäden davonträgt. Und fast jeder Anwohner hat auf seinem Grundstück einige Gerätschaften. Besonders dekorativ wirken die Baggerschaufeln im Vorgarten der Familie Jakobs.
Bauleiter Böskens von der in Kevelaer ansässigen Firma Quick zeigt sich sehr zufrieden mit dem Voranschreiten der Arbeiten. Der Beginn sei etwas problematisch gewesen, da eine Wasserleitung im Weg gelegen habe. Aber da bisher nichts Außergewöhnliches passiert sei, sei man im Bauzeiten-Plan. Eben erst habe auch die Stadt Kevelaer ihre Zufriedenheit mit dem bisher Geleisteten bestätigt. Die Arbeiten am Schmutzwasserkanal seien abgeschlossen, zur Zeit werde der Regenwasserkanal saniert. Geplant sei, dieses zunächst bis zum Haus mit der Nummer 35a durchzuführen, und dann mit der Erneuerung der Gasleitung zu beginnen. Dass auch die Gasleitung erneuert werden muss, sei ursprünglich nicht geplant gewesen. Dieses habe die GWN (Gelsenwasser-Niederrhein) erst zu Beginn der Bauarbeiten gerade noch rechtzeitig mitgeteilt.
Im nächsten Abschnitt werden dann im vorderen Teil der Alten Weezer Straße Kanal und Gasleitung fertiggestellt. Dieser Straßenteil ist besonders eng. Schachtmeister Koppers erklärt, dass es eine neue Generation Bagger gebe, die selbst auf kleinem Raum effektiv zu handhaben sind, da sie sich innerhalb des Fahrgestellradius‘ bewegen. Erst wenn in der Erde alle Arbeiten komplett fertig sind, kann mit dem Straßenbau begonnen werden. Böskens erläutert, dass es unumgänglich ist, die unterschiedlichen Leitungen nacheinander zu verlegen. Er rechnet damit, dass mit den Pflasterarbeiten ca. Ende Oktober/Anfang November begonnen werden kann. Und je nach dem, wie der Winter werde, könnten die Arbeiten vielleicht schon Ende Februar abgeschlossen sein. Für Pflasterarbeiten ist ein frostfreier Untergrund allerdings die Voraussetzung.
Zur Zeit macht den Männern aber eher die große Hitze zu schaffen. Aus diesem Grund beginnen sie schon morgens um sechs Uhr und arbeiten durch bis 14 Uhr. Sie erleben durch die Anwohner viel Wertschätzung und freuen sich sehr über die gute Versorgung mit „kalorienarmen“ Getränken und gelegentlichen Eispausen an einem schattigen Plätzchen. „Wir sind schon einiges gewohnt, aber ab 28 Grad wird’s ungemütlich“, erzählen Koppers und seine Mitarbeiter. Und so wurde der Feuerwehrschlauch, der dazu diente, die Staubbelastung abzufangen, auch mal zwecks Abkühlung senkrecht in die Luft gehalten.Das Geben und Nehmen von beiden Seiten trägt zu der recht entspannten Stimmung bei.
Man bemühe sich, so rationell wie möglich zu arbeiten und keinen Tag länger zu brauchen als geplant. Ein großes Lob spricht Böskens den Kevelaerer Stadtwerken aus. Die Zusammenarbeit funktioniere hervorragend. Wenn nötig, seien die dortigen Mitarbeiter ganz fix zur Stelle.
Aber jetzt geht es für alle erst einmal in den wohlverdienten Urlaub. Böskens und Koppers versprechen, dass für diese Zeit alle Löcher geschlossen sein werden und die Straße von beiden Seiten her befahrbar ist.

Eine kleine Entschädigung für die Kevelaerer

Erneut war das Baustellenmaskottchen „Grubi“ für die Stadt in der Hauptstraße unterwegs, um bei den Bürgern und den Geschäftsleuten für ein wenig Verständnis für die städtischen Baumaßnahmen in der City zu werben.
In den vier Stunden, die „Grubi“ im Eiscafé Piva war, spendierte er jedem Kind jeweils eine kostenlose Eiskugel „Maulwurf“ – angesichts der sehr sommerlichen Temperaturen für viele Kinder eine gelungene „Erfrischung“, die sie gerne annahmen.

Eis erfreut Groß und Klein
Auch die Kids der Kita am Broeck­hof – dort hatten Informationsblätter auf die Aktion aufmerksam gemacht- ließen es sich nicht nehmen, eine Eiskugel zu ergattern und „Grubi“ aus nächster Nähe zu betrachten. „Es war gut – und Grubi fühlt sich weich an“, stellte der sechsjährige Ben fest.
Marlene Fischer hatte sich die Information über die Aktion über die Tochter geben lassen, die bei den Stadtwerken arbeitet. „Da haben wir gedacht, da könnte Jonathan mit uns Großeltern mal hingehen.“
Mara und Robin ließen sich je eine Kugel Stracchiatella und Zitrone geben. „Das ist super – hätten wir gern häufiger“, meinte der Zehnjährige. „Kleinigkeiten erhalten die Freundschaft“, begrüßte auch Maras Vater die Aktion. „Das ist toll – als kleine Entschädigung für den Lärm“. Auch die Winnekendonkerin Denise Berretz und ihr achtjähriger Sohn Phil waren von der Aktion angetan.
Da an diesem Tag „zufällig“ auch der letzte Schultag vor den Sommerferien war, kamen Herr Piva und seine Leute hinter der Theke kaum mit der Nachfrage hinterher. 250 Eiskugeln waren wohl nach gut einer Stunde ausgegeben worden, so Herr Piva.
Natürlich habe man nicht gezögert, als die Stadt gefragt habe, ob man bei so einer Aktion mitmacht. Was für ihn aber nichts daran änderte, dass „die Baustelle für uns eine Katastrophe ist“, unterstrich der Unternehmer.
An der Theke im freien Verkauf gehe es noch, da belaufe sich der Verlust auf ein Drittel. „Aber drinnen – wer setzt sich bei dem Geräuschpegel hier hin“, bedauerte er persönlich, „dass die das nicht in der Winterzeit gemacht haben.“

Schuhputzservice auf der Baustelle
Nahe des Baustellenzauns Hauptstraße/Kapellenplatz wartete die zweite Überraschung auf die Passanten: Ronny Müller hatte sich mit einem alten traditionellen Schuhputz-Rüstzeug von Heiner Dünkelmann ausgestattet, um den interessierten Bürgern oder Besuchern mit einer netten Schuhpolitur „den Staub und den Dreck“ der Baustellen wegzuwischen.
„Bis jetzt hatte ich drei Paar Schuhe – einmal schwarz, einmal schwarze Lederschuhe vom Kellner der Konditorei und einmal helle Schuhe“, war seine Ausbeute der ersten neunzig Minuten.
Der Neusser Michael Krams erzählte während seiner Politur: „Ich hab mir in Rom schon mal Schuhe putzen lassen.“ Er war, wie jedes Jahr, mit seiner Mutter zu ihrem Namenstag nach Kevelaer gekommen und bedankte sich herzlich.
Überbrückungsmaßnahmen
Der Kevelaerer Hans-Joachim Kohlhoff schlenderte entspannt vorbei, sah dann kurz mal zu. „Es war nötig, dass was in der Stadt gemacht wird“, war seine Meinung zum Thema Cityumbau. „Man gewöhnt sich dran – schade, dass es hier länger gedauert hat.“
Sandra Kimm-Hamacher von der Wirtschaftsförderung begleitete „Grubi“ und die Tagesaktion. Sie kündigte an, dass im Bereich des Mechelner Platzes demnächst im Zuge der Verschönerung Elemente aus dem Solegarten stehen sollen. Eine kleine „Loungeecke“ mit Europaletten und Sand stehe schon jetzt da. „Jetzt bringen wir da Belebung.“ Die Maßnahmen müssen als Überbrückung herhalten.
Denn da sich bei der Ausschreibung keine der elf angefragten Firmen für die Tiefbauarbeiten gemeldet hat, wird der Umbau des Mechelner Platzes nicht wie geplant im Sommer 2018, sondern erst 2019 verwirklicht werden können.

Irgendwann ist ja auch fertig

Für einen großen Überraschungseffekt sorgte am vergangenen Freitag die Kuchenaktion der Stadt und der Werbegemeinschaft an der Hauptstraßen-Baustelle. Gemeinsam mit ein paar Helfern verteilten Franz Heckens von der Stadtplanung und Sandra Kimm-Hamacher von der Wirtschaftsförderung in den Läden und draußen bei den Besuchern der Stadt „Maulwurftorte“ plus eine kleine Bonuskarte für Einkäufe. Die Cafés Nederkorn, Platzer und Heilen hatten die Kuchen zur Verfügung gestellt – und in der Stunde der Aktion kam immer wieder ein Blech nach dem anderen nach. „Die Geschäftsleute haben was auszuhalten. Wir bemühen uns, das für alle erträglich zu machen. Auch mit positiven Aktionen wie diesen“, unterstrich Franz Heckens.
Eine Art „Bergfest“
„Das ist eben so eine Art „Bergfest“, das war für Mitte der Bauzeit geplant“, sagte der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Norbert Heckens. „Auch die Besucher müssen hier so viel einstecken, da ist so´ne Aktion einfach förderlich“, machte er deutlich.
„Es wird sicher alles schön – es sieht hinten ja schon schön aus“, verwies er auf den Abschnitt, der jetzt schon erkennbar ist. „Wir freuen uns, wenn es fertig ist“, erläuterte der Unternehmer. Dem konnte sich die SPD-Politikerin Irene Vonscheidt nur anschließen. „Denn wir haben dazu ja auch Ja gesagt, weil wir die Notwendigkeit dazu sahen.“
Die Besucher der Hauptstraße jedenfalls nahmen das Ganze überwiegend positiv an. „Eine wunderbare Aktion“, zeigte Gyöngyike Denker Verständnis für die Maßnahme. „Das Problem sind auch die Steine. Ich bin einmal mit hochhackigen Schuhen gelaufen, schon waren die kaputt.“ In eine ähnliche Richtung dachte auch ihre Tochter Luciana: „Wenn die Kinder hier mal hinfallen, da schlagen die sich direkt was auf.“
Frank Lohmann, der sich gerade ein T-Shirt gekauft hatte, fand, dass „es zu viel auf einmal“ ist, was an Baumaßnahmen gleichzeitig läuft. „Wember Straße, Alte Weezer Straße, überall“ passiere etwas. „Dass was getan wird, das ist okay“, war seine Meinung.
Die Gäste von außerhalb zeigten sich insgesamt sehr tolerant. „Wenn wir Kuchen kriegen, stört uns das nicht“; lachte der Niederländer Hans van Gaal. „Für die Geschäfte ist das sicher ein Problem, aber wenn es schön wird“, sah Christiane Kropff aus Wijchem den Gedanken dahinter.
Der gebürtige Engländer Keith Heald hat 20 Jahre in Kevelaer gelebt, war zum Treffen mit alten Freunden und seinem Sohn Philipp für ein verlängertes Wochenende da. „Es wird ja einen Grund geben“, zitierte er ein englisches Sprichwort: „We used to drive on the left side of the road – now we drive what is left on the road.“ Was sinngemäß heißt: „Wir waren es gewohnt, auf der linken Straßenseite zu fahren – jetzt fahren wir auf dem, was davon noch übrig ist.“
Immer wieder schön
Monika und Norbert Olinger aus Dormagen-Zons ließen sich gar nicht kirre machen von der Baustelle. „Wir sind heute 50 Jahre verheiratet und haben unseren Bummeltag in Kevelaer – es ist immer wieder schön.“ Und das frischvermählte Paar Alexander und Stefanie aus Kleve profitierte in besonderer Weise von der Aktion. Die beiden wollten nach ihrem Steak im „Alt Derp“ mit ihren beiden Kindern eigentlich Kuchen essen gehen. Das konnten sie jetzt nahe der Hauptstraßen-Baustelle kostenlos tun.
Caféchef Heinz Platzer kritisierte, dass „in der Presse negativ über die Hauptstraße geredet wird- aber nie darüber, dass jeder Laden zu erreichen ist.“ Er nahm die Hofffnung aus einem Gespräch mit Bürgermeister Pichler vom Vortag mit, „dass das hier Anfang August fertig ist.“
Ins selbe Horn stieß der Kollege Udo Holtmann vom „Café Nederkorn“. Er „würde sich freuen, wenn die Zusage eingehalten wird, dass das Anfang August fertig wird. Wir tun alles, um das zu unterstützen.“

Grubi, Mutter und Kind
Auch Baustellenmaulwurf Grubi war an dem Tag aktiv – nicht nur dass er bei der Zubereitung der Torten mal mit reinschaute. Er besuchte auch „Mutter und Kind“ an der Busmannstraße, wo mit Mitteln aus dem Hof-und Fassadenprogramm die Fassade neugestaltet und das Obergeschoss ausgebaut wurde. Das Programm kann jeder Hauseigentümer im Satzungsbereich für Maßnahmen an Fassaden in Anspruch nehmen. Im Rahmen des 45. Laden-Geburtstages wurde dort auch eine Kinder-Schminkaktion angeboten.

Hauptstraße bis August Baustelle

Der Zeitplan für die Erneuerung der Hauptstraße kann nicht eingehalten werden. Das teilte die Stadt Kevelaer jetzt mit. Statt bis Ende Juni dauert der erste Bauabschnitt nun voraussichtlich bis in den August.
Das habe mehrere Ursachen: Zum einen haben Schlechtwetterzeiten zu einer Verzögerung geführt. Bei den Bauarbeiten hat sich aber auch herausgestellt, dass die Verhältnisse im Boden nicht immer so sind, wie es nach den Plänen zu erwarten war. So gibt es deutlich mehr Hausanschlüsse, die es nach den Leitungsplänen eigentlich gar nicht geben dürfte. Diese unbekannten Leitungen sind in langwieriger Handarbeit freizulegen. Außerdem muss mit einer Kamerabefahrung festgestellt werden, ob die Anschlüsse überhaupt noch in Betrieb und daher an den neuen Kanal anzuschließen sind. Ähnliches gilt für die Leitungen der Versorgungsträger. Wenn der Trassenauskunftsplan beispielsweise der Telekom eine einzelne Leitung ausweist, im Boden dann aber ein Achterpaket angetroffen wird, ergeben sich daraus unvorhersehbare Mehrarbeiten.
Der Zeitverlust könne nicht mehr aufgeholt werden, bedauert die Stadt. In den beengten Verhältnissen können nicht mehr Arbeiter sinnvoll eingesetzt werden. In dieser und der nächsten Woche wird aber zeitweise bis 22 Uhr gearbeitet, wenn die Seitenbereiche vor den Geschäften aufgenommen werden müssen. Außerdem wird der zweite Teil bis zur Annastraße in zwei kürzeren Abschnitten saniert. Dadurch muss nicht ständig und zeitaufwendig eine Oberfläche hergestellt werden, die für Rettungsfahrzeuge befahrbar ist.
Ab Anfang Mai wird der Teil der Hauptstraße bis zur Annastraße in Angriff genommen. Auch da geht es zunächst um den Kanalbau. Ab Mitte Mai beginnen aber schon ab dem Kapellenplatz die Straßenbauarbeiten, also die Herstellung der Oberfläche mit dem neuen Pflaster. So, wie die Pflasterarbeiten fortschreiten, können dann Teile der Hauptstraße wieder freigegeben werden. Zur Beleuchtung werden dann aber möglicherweise zunächst Provisorien eingebaut, je nach dem, wann die neuen Leuchten geliefert werden.