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Talentierte Tischlerin

Ihr Gesellenstück nennt sie „Ladylike“. Und schon beim Anblick dieses Möbelstücks dürfte jede Frau in Verzückung geraten. Carina Hagmans lacht. „Ich habe mich von Näharbeiten meiner Mutter beeinflussen lassen“, gesteht die junge Frau aus Twisteden, die durch ihre erst kürzlich bestandene Prüfung zur Tischlerin wie befreit wirkt.
Innungsbeste im Kreis Kleve
„Das bin ich auch“, sagt sie eher bescheiden. Der frisch gebackenen Tischlerin ist es zudem noch gelungen, als Innungsbeste der Tischlerinnung des Kreises Kleve aus der Prüfung hervorzugehen. Und als sei das noch nicht genug: Mit ihrem Gesellenstück belegte sie während der Innungsausstellung „Die gute Form“ den zweiten Platz. Ein Grund mehr, um befreit in die Zukunft zu blicken. Genau das macht Carina Hagmans, die nach ihrer Ausbildung in Haus Freudenberg ihren Tischlerblick weiterentwickeln, andere Tischlereien kennenlernen, den Horizont erweitern möchte.
Während ihres freiwilligen sozialen Jahres in Haus Freudenberg, entdeckt Carina Hagmans die Liebe zum Holz. 2013 macht sie ihr Abitur, schließt ein Studium auf Lehramt an. „Ich merkte aber schnell, dass das nichts für mich war“, gesteht die 23-Jährige. Auf der Suche nach Alternativen wächst die Vorstellungskraft, mit Holz zu arbeiten. Um diese Möglichkeit mit einem sozialen Jahr zu verbinden, nimmt sie Kontakt zu Haus Freudenberg auf.
Die Haus Freudenberg GmbH ist ein Unternehmen, das sich mit der Rehabilitation und Inklusion von Menschen mit Behinderung beschäftigt. „Hier arbeiten, und das in so ziemlich allen Bereichen, Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam“, erklärt Ingo van den Heuvel, Geschäftsbereichsleiter in Haus Freudenberg. Es ist ein Unternehmen, in dem Inklusion gelebt wird. Neben dem Hauptbetrieb in Kleve unterhält die Haus Freudenberg GmbH Zweigniederlassungen in Bedburg-Hau, Geldern, Geldern-Baersdonk, Issum-Oermten, Goch, Kranenburg und Kevelaer. „Neben einer fachlichen Ausbildung erwerben unsere Auszubildenden zusätzlich soziale Kompetenzen im Umgang mit Menschen mit Behinderung hinzu“, erklärt van den Heuvel.
Nach ihrem sozialen Jahr schließt Carina Hagmans eine dreijährige Ausbildung zur Tischlerin in Haus Freudenberg an. In ihr wächst die Faszination des Umgangs mit Holz. „Man kann es individuell bearbeiten und gestalten, es ist formbar“, schwärmt sie regelrecht. Zusätzlich wachsen ihr die Kollegen mit und ohne Handicap ans Herz. „Wir pflegen einen ganz normalen Umgang miteinander – auch wenn man manchmal etwas dreimal erklären muss“, sagt die Tischlerin mit einem Lächeln. Damit aber können ihre Kollegen sehr gut umgehen.
Bis September bleibt Carina Hagmans noch in der Möbelwerkstatt von Haus Freudenberg. „Vielleicht“, so die Tischlerin, „komme ich ja irgendwann wieder.“ Vielleicht als Gruppenleiterin. Denn Carina Hagmans ist nicht nur eine talentierte Tischlerin. Nein, auch der Umgang mit Menschen mit Handicap liegt ihr. „Wir müssen nur ganz normal im alltäglichen Leben mit ihnen umgehen“, sagt Carina Hagmans. Nur so könne Inklusion stattfinden.

Bei Anruf … Ausbildung

Mit einer ungewöhnlichen Aktion will die Caritas in den kommenden Wochen insbesondere junge Menschen für eine Ausbildung in der Pflege interessieren.
Unter dem Motto „Bei „Anruf … Ausbildung“ müssen Interessenten nach Angaben der Caritas kein formelles Bewerbungsverfahren durchlaufen, sondern erhalten „direkt die Möglichkeit, einen Ausbildungsplatz zu bekommen“.
Dazu können sich junge Leute auf der Suche nach einer Ausbildung in der Pflege unter der Nummer 02831-132290 an die Caritas wenden. Die Ausbildung in der Ambulanten Pflege oder doch lieber in einem Seniorenheim machen – die persönliche Präferenz werde direkt bei einem persönlichen Gespräch geklärt, versprechen die Verantwortlichen.
Als formale Voraussetzungen müssen die Bewerber mindestens 16 Jahre alt sein und einen Hauptschulabschluss mitbringen, der auch ohne Qualifikation sein kann. Losgehen soll die Ausbildung am 1. Oktober.
„Wir haben eine doppelte Verantwortung – als einer der größten Arbeitgeber im Kreis Kleve – wo jetzt am Freitag letzter Woche auch der letzte Schultag war. Und wir haben eine Verantwortung gegenüber unseren Bewohnern – 1500 ambulant und 465 stationär“, unterstrich Karl Döring, Mitglied des Caritas – Vorstands.
Man müsse bei einer stark wachsenden Zahl pflegebedürftiger Menschen und der anstehenden geburtenschwachen Jahrgänge da halt aktiv werden, so seine Überzeugung. „Da muss man auch niederschwellige Angebote machen.“
Man bilde bereits 54 Azubis für drei Jahre aus, ergänzte Markus Kremer. „Aber die Anfragen gehen eher zurück – deswegen suchen wir über den Weg die Chance, Fachkräfte zu bekommen.“ In dieser Woche sollen bereits die ersten Bewerbungsgespräche beginnen – in einer Art „speed dating“ in Geldern.
20 neue Azubis seien das Ziel, so Döring. „Es geht auch mehr“, meinte der Caritas-Vorstand. Die aktuell 395 examinierten Fachkräfte brauche die Caritas, „um den aktuellen Patientenbestand zu versorgen“, machte er deutlich, wie notwendig aktuell so eine Ausbildung sei.
Im Rahmen der Gespräche könne man herausbekommen, ob die betreffende Person sich wirklich vorstellen kann, den Beruf auszuüben.
Der praktische Teil der Ausbildung findet in den ambulanten Diensten oder den stationären Einrichtungen der Caritas im Südkreis Kleve statt, der schulische Teil im Xantener Altenpflegeseminar. In der Ausbildung verdienten die Pflegekräfte zwischen 1140 und 1300 Euro und würden in den Zeit von erfahrenen Praxisanleitern begleitet.
So könnten sich viele ein realistisches Bild über den Pflegeberuf machen, unterstrich Regina Schüren, Leiterin des Bereiches ambulante Pflege bei der Caritas. Für die Caritas spreche „die hohe Zufriedenheit der Mitarbeiter und eine geringe Fluktuation.“

Die Ausbildung bei der Caritas
Der 25-jährige André Zwar, selbst im dritten Lehrjahr, hatte zuvor in einem anderen Unternehmen gearbeitet und zeigte sich bezüglich der Caritas „sehr zufrieden. Hier wird wirklich versucht, den Azubis die Erfahrungen weiterzugeben. Und man wird immer angeleitet.“
Jennifer Legemann war zufällig über Bekannte erst als Pflegehelferin an den Beruf gekommen. „Da hab ich gemerkt, wie sehr mir das zusagt“, hatte die heute 28-Jährige dann 2012 mit der Ausbildung begonnen. „Ich bin zur Caritas nach Kevelaer mit einer einzigen Bewerbung gekommen.“
Sie fasziniere vor allem „der tägliche Umgang mit den Menschen – da sind so viele unterschiedliche Charaktere und man bekommt soviel Dankbarkeit zurück. Das bedeutet einem schon viel.“
Eines ist den Initiatoren der Ausbildungsaktion aber auch noch wichtig: „‚Bei Anruf … Ausbildung‘ ist ein dynamischer Slogan jetzt im Rahmen der Ferien – das heißt aber nicht, dass nicht auch Ältere kommen können.“

Die Debeka in Kevelaer wächst

25 Mitarbeiter zählte die Debeka-Geschäftsstelle in Kevelaer im Jahr 2013, als Andre Kulka dort zum Leiter wurde. Heute sind es 52 – und 20 weitere Stellen sollen mittelfristig entstehen. Ganz wichtig ist dem Versicherungsfachmann dabei die Nachwuchsarbeit.

„Mehrere frühere Auszubildende sind heute in Führungspositionen“, schildert Kulka. Angesichts des Fachkräftemangels müsse man die Fachkräfte von morgen selbst qualifizieren. Rund 100 Bewerbungen gehen jedes Jahr bei der Geschäftsstelle in Kevelaer ein, vier bis fünf junge Leute werden in der Regel angenommen – und später auch übernommen. „Wir schauen uns so viele Bewerber wie möglich persönlich an und veranstalten kleine Assessmentcenter“, beschreibt Kulka. Allein aufgrund mäßiger Schulnoten werde kein Bewerber aussortiert. „Es hat sich immer wieder gezeigt, dass wir eine gute Auswahl getroffen haben mit Personen, die nicht so aalglatt waren.“ Vor der Einstellung erfolgt auf Wunsch der Bewerber noch ein gemeinsames Gespräch mit deren Eltern, um offene Fragen zu klären. „Das gibt allen Beteiligten ein gutes Gefühl“, weiß Kulka. Bevor es dann ernst wird, finden zwei Schnuppertage statt. So können beide Seiten noch einmal in der Praxis überprüfen, ob ihre Entscheidung wirklich richtig war.

„Die Debeka macht seit über hundert Jahren keine Fernsehwerbung“, begründet der Geschäftsstellenleiter den hohen Aufwand. „Für uns sind gute Mitarbeiter und zufriedene Mitglieder die wichtigste Werbung.“

Zwei Ausbildungswege bietet die Debeka in Kevelaer an: Auszubildende können in drei Jahren zu Kaufleuten für Versicherung und Finanzen werden. „Das verkürzen wir nicht, denn die Qualifizierung ist uns wichtig“, sagt Kulka. Von Anfang an bekommen die Auszubildenden einen eigenen Kundenstamm, werden aber natürlich von einem Ausbildungscoach begleitet. Dennoch bedeutet das, früh Verantwortung zu tragen.

Überhaupt helfe man sich im Team sehr stark gruppenübergreifend, berichtet Kulka. „So sind wir groß geworden“, blickt er auf die Anfangsjahre in Kevelaer zurück. Angesichts des breiten Leistungsspektrums könne niemand in allen Bereichen Experte sein.

Einer der Auszubildenden im dritten Jahr ist Jonas Güth. Den festen Ansprechpartner im Betrieb schätzt er ebenso sehr wie den Kundenkontakt von Anfang an. „Die mündliche Abschlussprüfung ist ja im Grunde ein Kundengespräch“, betont er den Vorteil der umfangreichen Praxiserfahrung.

Oliver Dietze hat die Ausbildung bereits vor zweieinhalb Jahren abgeschlossen und ist heute Ansprechpartner für Güth. Denn der junge Mann ist hat eine steile Karriere hingelegt und leitet jetzt das Team in der neu gegründete Zweigstelle in Kleve. „Ich bin in der Ausbildung sehr gut betreut worden und habe früh gezeigt bekommen, was möglich ist und was ich dafür machen muss.“

Der zweite Ausbildungsweg bei der Debeka ist das Duale Studium. Hier erfolgt die Prüfung nach zwei Jahren, danach geht es weiter an die Fachhochschule in Gelsenkirchen. „Den Weg empfehlen wir Personen, die wir schnell in gewisse Positionen bringen wollen“, erklärt der Geschäftsstellenleiter. Allerdings sei dieser Weg keinesfalls Voraussetzung für eine Karriere. Erst im vergangenen Herbst stieß wieder ein Quereinsteiger zum Team hinzu. Vor zwei Jahren war es Yusuf Harputluogu, der Kulka überzeugte. Der junge Mann hatte nach 13 Semestern ein Jurastudium abgebrochen und über einen Freund, der in der Versicherungsbranche arbeitet, sein Interesse daran entdeckt – eine Biografie, die sicher manchen Personaler direkt abgeschreckt hätte. Kulka lud ihn dennoch ein, und Harputluogu gelang es, die anfänglichen Zweifel auszuräumen. Bald erlebte der junge Mann Erfolge, erkannte in der Baufinanzierung sein besonderes Interesse und wird in diesem Jahr zum Spezialisten in diesem Feld weitergebildet.

„Ich bin ja selbst Quereinsteiger“, begründet Kulka seine Offenheit für ungewöhnliche Biografien. Denn bis 2004 war Kulka Filialleiter eines Lebensmitteleinzelhändlers. Damals erkundigte er sich nach der Versicherung eines Bekannten, kam in Kontakt mit einem Geschäftsstellenleiter der Debeka und wurde gefragt, ob er nicht die Branche wechseln wolle. Die Arbeitsbedingungen haben Kulka schließlich überzeugt. Er wurde Berater und über diverse Zwischenstationen Geschäftsstellenleiter.

Zu den guten Arbeitsbedingungen zählt für Kulka die freie Zeiteinteilung. „Dann können die Mitarbeiter Termine so legen, wie sie ihnen und den Kunden passen. Und wenn ein Mitarbeiter einen Vormittag für Sport nutzt, ist mir das auch recht – gesunde Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter.“ Weiterer Vorteil sei der in der Branche eher untypische Umstand, dass alle Mitarbeiter festangestellt sind. Arbeitgeber ist die Zentrale in Koblenz, was bundesweite Karrieren ermöglicht. Und weil die Mitarbeiter nicht auf Provisionen angewiesen seien, gebe es keinen Druck, Versicherungen abzuschließen, wovon die Beratungsqualität profitiere.

„Wir schauen genau, welche Versicherung jemand in seiner Situation wirklich braucht“, betont Kulka. Manchmal sei es besser, eine alte Versicherung fortzuführen, selbst wenn die Leistungen sich seit damals verbessert hätten. Womöglich würde ein neuer Anbieter beispielsweise aufgrund einer veränderten Gesundheitssituation den Betroffenen gar nicht in eine neue Berufsunfähigkeitspolice aufnehmen und er stünde plötzlich ohne Versicherung da. „Versicherungen sind Vertrauenssache“, findet Büroleiter Sascha Föhles. Ehrlich zu sagen, wenn jemand eine bestimmte Versicherung nicht benötigt, fördere dieses Vertrauen.

Innung begrüßt junge Anlagenmechaniker

30 Anlagenmechaniker der Innung Sanitär-Heizung-Klima Kreis Kleve feierten in Haldern ihre Lossprechung. Nach einer dreieinhalbjährigen Lehrzeit hatten sie ihre Gesellenprüfung erfolgreich abgelegt. Die Innung sprach sie von den Pflichten der Lehrzeit los und erhob die Nachwuchshandwerker in den Gesellenstand.

Der Festredner, Karl-Heinz Florenz, Mitglied des Europäischen Parlaments, gratulierte in seiner Ansprache den jungen Gesellen herzlich zu ihrer bestandenen Gesellenprüfung und freute sich mit ihnen über die gezeigten Leistungen. Lobend erwähnte er in seiner lebhaften Ansprache auch die Ausbildungsbetriebe: „Ich möchte die mittelständischen Unternehmen loben, die nach wie vor Grundpfeiler für die Ausbildung junger Menschen sind. Ohne den Mittelstand wäre unser Land schon lange bankrott. Deutsche Gesellen sind die bestausgebildeten Handwerk in ganz Europa.“

Nach dieser Ansprache wurden die jungen Handwerker in einem feierlichen Akt vom Vorsitzenden der Prüfungskommission, Achim Smets aus Kevelaer wie folgt los gesprochen: „Kraft meines Amtes spreche ich Sie von den Verpflichtungen des Ausbildungsvertrages frei und erhebe Sie in den Gesellenstand“. Die ehemaligen glücklichen Auszubildenden erhielten nun aus den Händen des Prüfungsvorsitzenden ihre Gesellenbriefe und Prüfungszeugnisse.

Aufgrund ihrer guten Leistungen wurden drei Junggesellen als Innungsbeste ausgezeichnet, darunter der Kevelaerer Fabian Smets, der seine Lehre im elterlichen Betrieb gemacht hat.

Ebenfalls bei Smets ausgebildet wurde der Rheurdter Sascha Korn. Der dritte Geselle dieses Jahrgangs, der in Kevelaer gelernt hat, ist der Kevelaerer Arber Kabashaj. Er machte seine Lehre bei Rainer Jentjens.

Im Namen des Kreis Klever Handwerks gratulierte Kreishandwerksmeister Ralf Matenaer den Junggesellen zu ihrer bestandenen Prüfung und wünschte ihnen für die Zukunft alles Gute, Gesundheit, Glück und Erfolg. Damit beendete er den offiziellen Teil der Lossprechungsfeier und wünschte allen Anwesenden noch schöne gemeinsame Stunden sowie eine gute Heimfahrt.

Große Resonanz auf Berufs-Info-Treff

Kevelaer. Vergangenen Samstag nutzten wieder viele Schüler aus Kevelaer und Umgebung die Gelegenheit, sich in den Räumlichkeiten der Sparkasse auf der Busmannstraße über Berufsbedingungen und Ausbildungsinhalte aus erster Hand beraten zu lassen. Chefs und Ausbilder von 34 Firmen informierten über knapp 70 Ausbildungsberufe. Zusätzlich standen zwei Mitarbeiter des Arbeitsamts und auch Vertreter des Berufskollegs Geldern sowie der dortigen Liebfrauenschule für Fragen zu weiterführenden Schulangeboten zur Verfügung.
Im Laufe der Jahre habe sich ein Wandel vollzogen, schilderte Gereon Heinen, Mitarbeiter der Marketingabteilung der Sparkasse. Während früher die Initiative, einen Ausbildungsplatz zu bekommen, überwiegend von den Jugendlichen ausgegangen sei, seien nun die Betriebe vermehrt selbst um Nachwuchskräfte bemüht. Es gäbe sogar inzwischen Berater, die vor vielen Jahren selbst ihren Beruf über den Berufs-Info-Treff gefunden hätten und nun hier für ihren Betrieb werben würden.
Schon mehr als 20 Jahre beratend tätig sind auch Herr und Frau Dr. Klein aus Kevelaer. Sie freuen sich, dass sie seit Jahren Praktikanten über Gespräche beim Berufs-Info-Treff gewinnen konnten und so immer die passenden Auszubildenden gefunden haben. Die derzeitige Auszubildende von Dr. Klein, die 22-jährige Sinthuja, ist sogar auf einem Info-Flyer der Zahnärztekammer Nordrhein vertreten.
Besonders frequentiert war der Informationsraum „Polizeikommissar/in“. Sich bereits ganz früh, schon in der neunten oder zehnten Klasse, über die Zugangsvoraussetzungen zu erkundigen sei völlig richtig, erklärte Hauptkommissar Reusch, der den Jugendlichen als Berater zur Verfügung stand. So könnten sich Interessenten rechtzeitig über den nötigen Schulabschluss im Klaren sein und schon mal auf ihr Sportabzeichen, den Führerschein und gegebenenfalls auch auf den optimalen Body-Maß-Index hinarbeiten. Er habe in der Vergangenheit schon einige Bewerber betreut, die über diesen Weg richtig vorbereitet waren und angenommen wurden.
Insgesamt erfreut zeigten sich alle beteiligten Berater über die gute Vorbereitung und die gezielten Fragen der Schüler. Als Empfehlung gilt, sich rechtzeitig um ein Praktikum zu bewerben, da gerade „Schülerpraktika“ schnell vergeben sind. Wer sich zu einem Praktikum in den Schulferien entscheidet, erhöht da deutlich seine Chancen und vermittelt hohe Motivation.
Die Jugendlichen fühlten sich durchgehend vom vielfältigen Angebot angesprochen, gut informiert und beraten. Einige wollten „sowieso weiter Schule machen und nur mal gucken“, andere hatten bereits klare Vorstellungen und steuerten – dem gut gemachten Übersichtsplan sei Dank – gezielt auf „ihre“ Stände zu und warteten da auch manchmal, wenn nötig.
Tipp für nächstes Jahr: Etwa eine Stunde vor Ende der Veranstaltung leeren sich die Stände für gewöhnlich. Wer vorher „im Stau“ stand, hat dann die beste Gelegenheit, sich in aller Ruhe mit seinem Wunschberater zu unterhalten.

Ausbildungsatlas Kevelaer hilft bei der Berufswahl

Kevelaer – Die Wirtschaftsförderung der  Stadt Kevelaer hat in Kooperation mit der Bender Verlags GmbH einen „Ausbildungsatlas Kevelaer“ erstellt. Diese Broschüre soll potenziellen Berufsanfängern Orientierung geben, den Start ins Berufs- und Arbeitsleben erleichtern und die Schüler bei der Auswahl und Suche ihres Berufes unterstützen.
In der vorliegenden neuen Ausbildungsbroschüre erfahren Schüler und Schülerinnen, welche anerkannten Ausbildungsberufe es in Kevelaer gibt, welche Inhalte der Beruf umfasst und welche Voraussetzungen zu erfüllen sind.
„Wir möchten den  Schülern und Schülerinnen Tipps und Unterstützung geben und behilflich sein bei der Suche nach einer geeigneten Ausbildungsstelle – gleichzeitig wirken wir so auch dem Fachkräftemangel entgegen und sichern damit indirekt den Wirtschaftsstandort Kevelaer“, so Wirtschaftsförderer Hans-Josef Bruns.
Die Broschüre ist im Rathaus Kevelaer wie auch in verschiedenen Kevelaerer Firmen kostenlos erhältlich und zudem als Download unter www.kevelaer.de abrufbar.

Neun neue Auszubildende in der Kreisverwaltung

Kreis Kleve – Landrat Wolfgang Spreen begrüßte die neuen Auszubildenden am 1. August in der Kreisverwaltung Kleve. Sie beginnen ihre Ausbildung in den Bereichen Verwaltungsfachangestellte, Vermessungstechniker, Fachinformatiker – Fachrichtung Systemintegration und Kreissekretär. „Bleiben Sie neugierig und interessiert, stellen Sie Fragen, denken Sie mit und stellen Sie sich den neuen Herausforderungen, denn die Kreisverwaltung freut sich über engagierte Nachwuchskräfte“, gab Spreen den neun „Neuen“ mit auf den Weg und wünschte ihnen einen guten Ausbildungsstart und viel Erfolg in der Ausbildung. Im Rahmen des sich anschließenden Einführungsseminars erhielten die Auszubildenden einen Überblick über die Organisationsstruktur und die Aufgaben der Kreisverwaltung bevor sie dann zu ihren ersten Ausbildungsstationen begleitet wurden.
Während der Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten und Kreissekretär lernen die Auszubildenden verschiedene Bereiche und Aufgabenfelder der Kreisverwaltung kennen, so zum Beispiel Personalwesen, Organisation, Finanzen, Ordnungsaufgaben und Soziales. So kann es Ausbildungsabschnitte in der Straßenverkehrsabteilung ebenso geben wie im Elterngeldbereich, in der Personalabteilung, im Gewässer- und Landschaftsschutz oder in der Gesundheits- oder Veterinärabteilung, um nur einige Beispiele zu nennen.
Die neuen Auszubildenden der Kreisverwaltung Kleve sind: Maximilian Berndt (Geldern) für den Beruf des Kreissekretäranwärters, Christian Franzen (Kleve), Julia Hübner (Rees), Peter Jansen (Geldern), Lars Johnson (Goch), Nico Schöttler (Rees) und Daniel Vollmer (Emmerich am Rhein) für den Beruf Verwaltungsfachangestellte/r, Philipp Umbach (Kevelaer) für den Beruf des Vermessungstechnikers und Marvin Jansen (Goch) für den Beruf des Fachinformatikers, Fachrichtung Systemintegration. Wie bereits in den vergangenen Jahren stellt die Kreisverwaltung zur Entlastung der angespannten Ausbildungsmarktlage und als Beitrag zur Sicherung der Zukunftschancen der Jugendlichen im Kreis Kleve auch Ausbildungsplätze über den eigenen Bedarf hinaus zur Verfügung.
Wer jetzt interessiert ist, im nächsten Jahr in der Kreisverwaltung eine Ausbildung zu beginnen, kann sich noch bis zum 12.08.2017 bewerben. Die Ausbildungsstellen des Kreises Kleve sind hier zu finden: www.kreis-kleve.de, Suchbegriff: Ausbildung.

Neue Azubis bei der Stadt Kevelaer

Am 1. August begrüßten Bürgermeister Dr. Dominik Pichler und der Personalleiter Werner Barz die neuen Auszubildenden der Stadtverwaltung. Dr. Pichler wünschte den jungen Nachwuchskräften alles Gute und viel Erfolg für den Start ins Berufsleben.
Die Stadt bildet eine Vielzahl von Auszubildenden in verschiedenen Ausbildungsberufen aus. In diesem Jahr haben drei Auszubildende für den Beruf der/des Verwaltungsfachangestellten, ein Auszubildender für den Beruf der Fachkraft für Veranstaltungstechnik, eine Auszubildende für den Beruf der Veranstaltungskauffrau sowie eine Auszubildende für den Beruf der Bauzeichnerin, Fachrichtung Tief- Straßen- und Landschaftsbau, bei der Stadtverwaltung bzw. bei den Stadtwerken Kevelaer begonnen.
Zudem werden im städtischen Kindergarten „Spatzennest“ zwei Jahrespraktika für das Anerkennungsjahr als Erzieherin angeboten.
Die Wallfahrtsstadt Kevelaer engagiert sich mit insgesamt 16 Ausbildungsstellen überdurchschnittlich im Bereich der Nachwuchskräfte.

Edeka Brüggemeier begrüßte neue Azubis

Sie sind angekommen: Zum Ausbildungsstart begrüßte die Führungsriege von Edeka Brüggemeier am 1. August die neuen Auszubildenden des Unternehmens. Das waren mit 26 so viele bis noch nie zuvor. In den kommenden zwei bzw. drei Jahren werden sie in den sechs Märkten zwischen Wachtendonk und Kleve die Berufe des Verkäufers und der Verkäuferin, des Einzelhandelskaufmanns und der Einzelhandelskauffrau sowie der Fleischereifachverkäuferin und des Metzgers erlernen.
Am Tag nach der Auftaktveranstaltung im Kalkarer Wunderland stand der erste Praxistag in den jeweiligen Betrieben auf dem Programm. Erster Schultag ist am 4. September. Die Verkäufer und Einzelhandelskaufleute unter den Brüggemeier-Azubis werden dann in den neu eingerichteten reinen Edeka-Klassen am Berufskolleg in Geldern unterrichtet werden.

28 neue Auszubildende am Fachseminar für Altenpflege

Bereits am 1. April 2017 haben 28 ambitionierte und motivierte Auszubildende ihre Ausbildung zum examinierten Altenpfleger am Fachseminar für Altenpflege in Kleve gestartet, darunter auch zwei Auszubildende, die an Kevelaerer Einrichtungen tätig sind.
Das Fachseminar für Altenpflege vermittelt theoretische Grundlage nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und begleitet die Auszubildenden durch die spannende Zeit der Ausbildung. In ihren Ausbildungsbetrieben können die Auszubildenden die erworbenen Kenntnisse in die Praxis umsetzen. Neben Erfahrungen in ihren Ausbildungsbetrieben lernen die Auszubildenden im Rahmen der dreijährigen Ausbildung während ihrer Praxiseinsätze auch den Versorgungsbereich der ambulanten bzw. stationären und der psychiatrischen Versorgung kennen.
Ottmar Ricken (Geschäftsführer Katholische Karl-Leisner-Pflegehilfe), Alexander Noack (Geschäftsbereichsleiter Senioreneinrichtungen Katholische Karl-Leisner-Pflegehilfe), Andrea Huisman (Leitung pflegeberuflicher Bildung Katholische Karl-Leisner-Trägergesellschaft) und Silke Lemken (Leiterin Fachseminar für Altenpflege) freuen sich, die neuen Auszubildenden begrüßen zu können:
Johanne-Kathrien Adebahr (Kloster Residenz Till – Moyland, Bedburg Hau), Marina Adler Seniorenhaus (Burg Ranzow, Kleve), Sarah Barth (Clivia Pflegezentrum, Kleve), Julia Bömler (Seniorenzentrum Herz-Jesu-Kloster, Kleve), Jaqueline Braam (Häusliche Pflege Gabriele Jansen, Kleve), Julia Clausmeyer (St. Josef – Haus für Senioren, Kleve), Jasmin Ekinci (Alten- und Pflegeheim Mühle Keeken), Claire Erhardt (St. Helena – Haus für Senioren und Menschen im Wachkoma, Kalkar), Kathrin Gorisen (Gebomed, Goch), Karolina Heberle (Seniorenzentrum Franziskus-Haus, Kleve), Samantha Hendricks (Seniorenzentrum St. Nikolaus, Kalkar), Vanessa Hermens (Josefshaus – Haus für Senioren, Goch), Sabrina Hetzel-Sachnik (Caritas Mobile Pflege Emmerich), Nadine Hühnlein (Josefshaus – Haus für Senioren, Goch), Laura Ingenhaag (Hildegardishaus – Haus für Senioren, Goch), Katharina Janssen (Altenwohn- und Pflegeheim Petrusheim Weeze), Maren Janssen (St. Marien- Haus für Senioren, Kalkar), Jacqeline Kolfertz (Bruderschaft zu Unserer Lieben Frau, Goch), Alyssa Lelaj (Regia Pacis – Haus für Senioren, Kevelaer), Julia Luipers (Seniorenzentrum Willibroardhaus, Kleve), Tiana Meder (Regina Pacis – Haus für Senioren, Kevelaer), Adil Mednouni (Seniorenzentrum Herz-Jesu-Kloster, Kleve), Ellen Christine Pontkees (Seniorenzentrum St.- Elisabeth-Haus, Xanten), Anna Rettke (Gebomed, Goch), Ines Rogmann (Seniorenzentrum Franziskus Haus, Kleve), Jannine Sattler (St. Josef – Haus für Senioren, Kleve), Verena Verfürth (Pflegezentrum der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft, Kalkar), Patrick Walterfang (Seniorenresidenz zum Tiergarten, Kleve).