Die Aktion „Sternsingen 2026“ war in Twisteden erneut ein voller Erfolg und erfüllte das Dorf am Samstag, 10. Januar, mit frohem Gesang, bunten Gewändern und vielen strahlenden Gesichtern. Insgesamt 53 Sternsinger und 27 Betreuerinnen und Betreuer machten sich in 15 Gruppen auf den Weg – ausgestattet mit Straßenplänen, Taschen, Sammeldosen und natürlich dem Segen 20*C+M+B+26.
Der große Sternsinger-Tag begann um 9:30 Uhr mit einer Aussendungsfeier, bevor die Gruppen gesegnet, gut gelaunt und motiviert starteten. Viele Dorfbewohner erwarteten die Kinder bereits an der Haustür. Wo niemand zu Hause war, standen oft liebevoll bereitgestellte Süßigkeiten – manchmal sogar mit einer kleinen Grußbotschaft. Einige Sternsinger nutzen den Schnee, um richtig kreativ zu werden: Sie malten einen Stern in den frischen Schnee, um den Menschen ein kleines Zeichen zu hinterlassen.
Bei den winterlichen Temperaturen freuten sich die Kinder über warmen Kakao und Taschenwärmer, die ihnen unterwegs angeboten wurden und für zusätzliche Wärme sorgten.
Aufwärmen und ausruhen
Zur Mittagszeit stärkten sich alle bei einem leckeren Essen, nutzten die Pause für Gespräche und tauschten erste Erlebnisse aus. Einige Gruppen hatten zu diesem Zeitpunkt ihre zugeteilte Straße bereits erfolgreich abgeschlossen. Somit blieb genügend Zeit, sich zu Hause aufzuwärmen und auszuruhen.
Denn um 17:00 Uhr bildete der Familiengottesdienst den feierlichen Abschluss. In der Kirche wurden die Besucher von einhundert kleinen Lichtern auf den Bänken empfangen, die eine ganz besondere Stimmung verbreiteten. Schon zu Beginn sangen die Kinder lautstark das Lied „Stern über Bethlehem“. In einem kleinen Rollenspiel erklärten die Kinder die diesjährige Aktion „Sternsingen gegen Kinderarbeit – Schule statt Fabrik“ und machten deutlich, warum ihr Einsatz so wichtig ist. Anschließend stellten sich die Königinnen und Könige vor dem Altar auf und sangen das Lied „Zünd ein Licht an“. Für ihr Engagement wurden sie mit viel Applaus belohnt.
Ein herzliches Dankeschön gilt den vielen Spenderinnen und Spendern, die die Aktion großzügig unterstützt haben. Zudem gab es zahlreiche Aufmerksamkeiten für die Kinder – vor allem in Form von Süßigkeiten. Davon waren so viele vorhanden, dass selbst nachdem Kinder und Betreuer ihre Taschen gefüllt hatten, noch so einiges übrig blieb. Die restlichen Gaben gehen an ein Kinderheim in der Ukraine, mit dem wir bereits seit vier Jahren in Verbindung stehen.
So bleibt das Sternsingen 2026 als ein Tag voller Gemeinschaft, Freude und gelebter Nächstenliebe in Erinnerung.



