Christoph Feldmann konnte man die Freude sichtlich anmerken, als die Unterschriften unter die Kooperationsvereinbarung mit der Hochschule Rhein-Waal gezeichnet waren. Die Gesamtschule Kevelaer hat somit nunmehr schwarz auf weiß, dass sie ins NRW-Förderprogramm „Schule im NRW-Talentscouting“ aufgenommen wurde. Für den Schulleiter ein enormer Imagegewinn. „Das ist für mich und unsere Schule eine echte Herzensangelegenheit, denn somit wird das Potenzial unserer Schülerinnen und Schüler sichtbar gemacht“, verriet er im anschließenden Vier-Augen-Gespräch mit dem KB.
Das Landesprogramm Talentscouting unterstützt seit vielen Jahren talentierte und engagierte Schülerinnen und Schüler passgenau ihren Bildungsweg zu gehen und zwar in beide Richtungen, ob dieser nun in einer akademischen oder beruflichen Laufbahn mündet. Und ganz wichtig: Die Herkunft oder die finanziellen Möglichkeiten des familiären Hintergrundes sollen dabei keine Rolle spielen.
Augen und Ohren hierbei sind die Lehrkräfte, weil sie im besten Falle aufgrund der jahrelangen Begleitung ihrer Schüler und Schülerinnen erkennen, was sich hinter der Riege der Einser-Kandidaten in den jeweiligen Klassen an Potenzial verbirgt. An der Gesamtschule Kevelaer, die seit Mai dieses Jahres mit Talentscout Miriam Zarden von der Hochschule Rhein-Waal zusammenarbeitet, ist Techniklehrer Frank Maubach der Koordinator und Ansprechpartner, der Schülerinnen und Schüler bei entsprechendem Leistungsniveau zum Gespräch bittet.



