Standortmarketing aus einer Hand

Künftig sollen alle Unternehmer mit Politik, Kirche und Bürgern in einem gemeisamen Verein wirken

Der UVK-Sprecher Rudi Beerden, die Vorsitzende des Verkehrsvereins Gabriele Polders, der Geschäftsführer des Verkehrsvereins Dr. Rainer Killich und der Leiter der Kevelaerer Wirtschaftsförderung Hans-Josef Bruns versprechen sich viel vom neuen Modell. (Foto: loh)
Der UVK-Sprecher Rudi Beerden, die Vorsitzende des Verkehrsvereins Gabriele Polders, der Geschäftsführer des Verkehrsvereins Dr. Rainer Killich und der Leiter der Kevelaerer Wirtschaftsförderung Hans-Josef Bruns versprechen sich viel vom neuen Modell. (Foto: loh)

Die Spatzen pfeiffen es nicht erst von den Dächern, seit die Unternehmervereinigung Kevelaer (UVK) vor einigen Tagen ihre Auflösung beschlossen hat: Die Strukturen, in denen Kevelaerer Wirtschaftspolitik gemacht wird, stehen vor der größten Veränderung mindestens seit der Ablösung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WfG) durch eine Stabstelle im Rathaus im Jahr 2014.

Die Spatzen pfeiffen es nicht erst von den Dächern, seit die Unternehmervereinigung Kevelaer (UVK) vor einigen Tagen ihre Auflösung beschlossen hat: Die Strukturen, in denen Kevelaerer Wirtschaftspolitik gemacht wird, stehen vor der größten Veränderung mindestens seit der Ablösung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WfG) durch eine Stabstelle im Rathaus im Jahr 2014. Sollte alles wie geplant gelingen, stünde Kevelaer vor einem ganz großen Wurf, den unabhängige Strategieberater von „Moduldrei“ schon jetzt mit Lob überschütten.
Antwort auf Unzufriedenheit
Groß war allerdings auch die Unzufriedenheit vieler Unternehmer mit der Situation in den vergangenen Jahren: Da war zum Einen das Chaos, das die Abwicklung der WfG hinterlassen hatte: Lagen zuvor die Aufgaben von Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und der Leitung des Verkehrsvereins in einer Hand, wurden nun die Zuständigkeiten aufgeteilt – was in der Praxis so kaum möglich war. Zeitweise kam es zu regelrechten Blockaden, weil ja nun offiziell der jeweils andere zuständig sei, erinnert sich Dr. Rainer Killich, Geschäftsführer des Verkehrsvereins. Das machte es Außenstehenden nicht einfacher, Ansprechpartner für neue Ideen zu finden, und drückte auf die Motivation engagierter Unternehmer.
Und engagierte Unternehmer hat Kevelaer glücklicherweise so einige. Allerdings, das war das zweite Problem, waren die an unterschiedlichen Stellen involviert, dafür oft mehrfach: Werbegemeinschaften, Verkehrsverein, UVK, Initiativkreis Wirtschaft – u…
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