Spatenstich auf der Hüls

Kerpenkate-Stiftung baut Haus mit 13 Mietwohnungen. Vermarktung beginnt im Juli

Heinz lamers, Heinz Wilhelm und Marianne Wolters, Hermine Gilles und Architekt Egon Verhoeven (v.l.) an der Baustelle zum Haus der Kerpenkate-Stiftung auf der Hüls. Foto: nick

Die Kerpenkate-Stiftung hat lange überlegt, wie das Stiftungsgeld für die Zwecke, die damit verfolgt werden – Förderung begabter junger Künstlerinnen und Künstler sowie die Förderung von sozial schwachen Kindern und Jugendlichen – auch bei der momentanen Lage auf dem Finanzmarkt sinnvoll verwendet werden kann. Schließlich sollen auch kommende Generationen noch von der Stiftung profitieren. Schließlich fiel der Entschluss, unter anderem durch den Bau eines Hauses und die resultierenden Mieteinnahmen den Stiftungszweck zu erreichen (das KB berichtete).

Karl Aengenheyster Foto: nick

Am Dienstag wurde die Baustelle am Kreisverkehr auf der Hüls, in Sichtweite des neuen Rilano-Hotels, eingerichtet. Und auch der große Bagger, der die Baugrube für das nicht unterkellerte Haus mit den 13 Mietwohnungen ausheben soll, hat schon ganze Arbeit geleistet. Auch Dank des Stiftungs-Vorsitzenden Karl Aengen­hey­ster, der sich gleich selbst hinters Steuer der Maschine setzte. Da ließen sich weitere Vorstandsmitglieder wie die Stifter Heinz Wilhelm und Marianne Wolters sowie Hermine Gilles ebenso wie Stiftungs-Geschäftsführer Heinz Lamers und Architekt Egon Verhoeven natürlich nicht zweimal bitten, eine Schaufel in die Hand zu nehmen. Verhoeven lobte neben einer behinderten-, teils sogar rollstuhlgerechten Ausstattung der Wohnungen auch den unverbaubaren Blick. Das 2,2-Millionen-Euro-Projekt soll möglichst noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Mit der Vermarktung will die Kerpenkate-Stiftung Anfang Juli beginnen.