Mit der Gemeinschaftsausstellung „Sonne, Mond und Sterne“ sollte ein grenzüberschreitender offener Begegnungsraum geschaffen werden, der gerade in diesen Zeiten Besorgnis erregender politischer und globaler Probleme so wichtig sei. Das dachten zehn Kunstschaffende in der Kunstszene vom Niederrhein bis zu den Niederlanden und darüber hinaus und wollten mit dieser Aktion etwas Licht ins Dunkel bringen – auch angelehnt an die St. Martinszüge.
Am vergangenen Wochenende lud die Bildhauerin Lisa Lepper, gemeinsam mit anderen Künstlerinnen und Künstlern, die ihre Werke und ihre Ideen in dieses Projekt steckten, zu dieser Werkstattausstellung auf ihrem Hofgelände in Wemb ein. Die Scheune war von 13 bis 20 Uhr für Gäste geöffnet. Auch die Werkstatt von Lisa Lepper und das Außengelände wurde in die Ausstellung einbezogen.
Die Idee wuchs, als immer mehr Grenzen geschlossen wurden. Hier sollte konkret gezeigt werden, dass offene Grenzen bereichern können. Die Kunstschaffenden, die sich für diese Ausstellung fanden, haben sich nicht gesucht. Durch vergangene Begegnungen war etwas gewachsen. Man war neugierig auf andere Kunstwerke, aber auch auf den Menschen selbst. Ein niederländisches Künstlerdorf und nicht zuletzt die Niederrheinische Landpartie hatten zu Verknüpfungen und zur Verbundenheit geführt.
Die Werke in der Scheune waren so aufgebaut, dass sie einen Bezug zueinander darstellten. „Brücken sind besser als Grenzen“, meint Lisa Lepper. Dist…



