Die RheinRuhrBahn muss nach eigenen Angaben Fahrzeuge des Typs LINT 41 aus Sicherheitsgründen ab sofort vorsorglich außer Betrieb nehmen. Dies hat insbesondere Auswirkungen auf die Linie RE 10, Kleve-Krefeld-Düsseldorf, die nicht wie geplant zum 2. Februar zurück in den Halbstundentakt wechseln kann. Vorerst bleibt der 60-Minuten-Takt, ergänzt um Ersatzverkehre, bestehen.
„Die Sicherheit unserer Fahrgäste und Mitarbeiter steht für uns an erster Stelle. Deshalb sehen wir uns gezwungen, Fahrzeuge, an denen technische Mängel entdeckt wurden, vorübergehend aus dem Verkehr zu ziehen“, begründete RheinRuhrBahn-Geschäftsführer Benjamin Ey die Maßnahme. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Einschränkungen für unsere Kundinnen und Kunden so gering wie möglich zu halten und die Fahrzeuge schnellstmöglich wieder in Betrieb nehmen zu können“, so Ey. Leider sei es erst nach vollständiger technischer Überprüfung und Reparatur der Fahrzeuge möglich, auf der Linie RE 10 wieder zum üblichen 30-Minuten-Takt zurückzukehren.
Aktuelle Informationen zu Abfahrtszeiten und Haltepunkten sind auf https://www.rhein-ruhr-bahn.de/ und in den mobilen Fahrplanapps zu finden. Zudem hat das Unternehmen unter 0203 6688-9477 eine telefonische Service-Hotline für alle betroffenen Kundinnen und Kunden eingerichtet.
An einem Fahrzeug der betroffenen Bauart wurde Mitte Dezember eine Unregelmäßigkeit festgestellt. Die RheinRuhrBahn hatte danach umgehend einen Gutachter mit der Prüfung der Fahrzeuge beauftragt, der jetzt die Außerbetriebsetzung von insgesamt acht Fahrzeugen empfohlen hat.
Bei der Prüfung wurden Mängel an sicherheitsrelevanten Komponenten der LINT 41-Triebfahrzeuge festgestellt, die nach jetzigem Stand auf den Einbau technisch fehlerhafter Bauteile in der Werkstatt eines anderen Bahnunternehmens zurückzuführen sind. Die für diese Reparaturen genutzten Werkstätten zur Wartung und technischen Überprüfung der Fahrzeuge werden nicht von der RheinRuhrBahn oder einem Unternehmen der Transdev Gruppe, sondern von einem externen Dienstleister betrieben.
„Für uns ist ganz klar, dass auf unseren Linien nur Fahrzeuge verkehren, die technisch einwandfrei sind. Wir werden die Hintergründe, die zu den Mängeln an unseren Triebwagen geführt haben, schnell und gründlich aufklären“, so Benjamin Ey, der darauf hinwies, dass auch Fahrzeuge der gleichen Bauart und auch weitere Triebwagen anderer Baureihen und Hersteller im Dienste anderer Bahnunternehmen betroffen sein könnten.
30. Januar 2026 / von Kevelaerer Blatt
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