„Alles in Ocker“ hieß für den Kevelaerer Bürgermeister am Wahlabend „Alles in Ordnung“. Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hatte dem aus dem Amt heraus antretenden Dr. Dominik Pichler die Farbe Ocker zugeordnet. Sein stärkster Konkurrent, Mario Maaßen von der CDU, trug schwarz – im Balkendiagramm natürlich. Und der bis dato mehr oder weniger blasse AfD-Kandidat Heinz-Jörg Schmidt hatte das blaue Klötzchen bekommen.

Um kurz vor 21 Uhr waren die 22 Stimmbezirke ausgezählt und die „Mehrheitenkarte“ kannte nur eine Farbe – besagtes Ocker. Mit 60,57% der abgegebenen Stimmen lag der amtierende Bürgermeister deutlich vor seinen Konkurrenten.

31,09% der Wählerinnen und Wähler hatten sich an der Wahlurne für einen Wechsel an der Spitze der Stadt in Richtung des CDU-Kandidaten Mario Maaßen ausgesprochen.

Immerhin 8,34% der wahlberechtigten Kevelaererinnen und Kevelaerer waren tatsächlich der Auffassung, dass Heinz-Jörg Schmidt die Geschicke der Wallfahrtsstadt besser leiten könnte als Maaßen oder Pichler.

Amtsinhaber Dominik Pichler hatte sich am Montag auf Facebook nicht nur für seine Wiederwahl und die Unterstützung durch seine Familie bedankt, sondern gab sich weiter energisch, was die Gestaltung der Zukunft der Wallfahrtsstadt betrifft: „Ich bedanke mich von ganzem Herzen bei den Wählerinnen und Wählern für ein wirklich starkes Ergebnis mit Resultaten über 50% in sämtlichen Stimmbezirken, das ein V…