NuK macht Apfelsaft im Achterhoek

Saftliebhaber müssen selbst anpacken

Der frisch gepresste Apfelsaft wird in Tüten mit Zapfhahn umgefüllt. Diese können in einem zugehörigen Pappakarton aufgestellt werden. Foto: NuK

Der Verein „Natur und Kultur im Achterhoek“ (NuK) presst gemeinsam mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern Apfelsaft aus eigenen Äpfeln. Am kommenden Samstag, 26. September 2020, ab 11 Uhr, sind alle Apfelbesitzer auf den Rammendonkshof der Familie Eickhoff, Achterhoeker Schulweg 18 in 47626 Kevelaer-Achterhoek, eingeladen. Gepresst werden nur Äpfel von denjenigen, die sich vorher angemeldet haben und die bei der Apfel-Bearbeitung helfen. Um Anmeldung bei Jutta und Fred Eickhoff unter Tel. 02838-91830 oder per email an p.becker@nuk-achterhoek.de wird gebeten.

Angenommen werden gut tragbare Behältnisse wie Obstkisten, Wäschekörbe, Säcke aber auch gerne größere Mengen nach Absprache. Eine ungefähre Gewichts- bzw. Mengenangabe ist außerdem hilfreich für die Zeitplanung der Organisatoren. Über den Heimatverein Keppeln e.V. leiht der NuK eine Apfelsaftpresse aus. Mit dazu erhalten sie die Technik zum Pasteurisieren und Abfüllen in drei oder fünf Liter „Bag-in-Box“-Verpackungen mit Zapfhahn. Im Saftkarton abgefüllt bleibt der Saft mindestens ein Jahr haltbar. Nach dem Öffnen hält sich der Saft bis zu drei Monate ohne Kühlung.

„Da wir ein Lebensmittel herstellen, brauchen wir nicht nur Helfer beim Spülen und Reinigen der Äpfel, sondern auch beim Annehmen, Wiegen, Schreddern, Pressen, Pasteurisieren und Abfüllen“, erklären die Verantwortlichen des NuK. Jeder kann maximal so viel Saft mitnehmen, wie er selber an Äpfeln geliefert hat. Apfelspenden werden gerne angenommen und kommen dem NuK zugute.

Hierzu ein Beispiel: 50kg Äpfel ergeben circa 20 Liter Saft. Dazu werden vier „Bag-in-Box“ Verpackungen zu je drei Euro benötigt. Somit kosten 20 Liter naturtrüber Achterhoeker Apfelsaft 12 Euro (= 60 Cent je Liter).