Ab 17.30 Uhr und bis um 20 Uhr war die Spielzeugabteilung des Kevelaerer Museums geöffnet für Kinder mit ihren Familien. Eine Altersgrenze gab es nicht.

Auf dem Weg zum Niederrheinischen Museum fällt auf, dass Eltern ihren Kindern kaum folgen können. An diesem Abend besitzt das Museum eine geheimnisvolle Anziehungskraft. Indra Peters, die pädagogische Mitarbeiterin, sagt: „Das können wir tatsächlich nur in der dunklen Jahreszeit anbieten, weil wir sonst nicht genügend verdunkeln können.“ Der Effekt, der sich hier darbiete an so einem Abend, sei dann nicht gegeben.

Die Kinder nehmen dieses Angebot gut und neugierig an. Schon bevor es losgehen soll, stehen einige vor dem Aufzug. Es sind Kinder, die dieses „Event“ nicht zum ersten Mal nutzen. Die sind dann auch gut ausgerüstet. Sie haben nicht nur eine Taschenlampe dabei, wie es empfohlen ist, sondern auch eine Stirnlampe. Das nutzt ein Junge, der nun beide Hände für ein Buch frei hat und darin blättert und liest: ‚Radieschen von unten‘ – Das bunte Buch über den Tod für neugierige Kinder. Länger verweilt er auf der Seite Urnengalerie.

Selbst mit diesem Buch über den Tod ist die Spielzeugabte…