Neuer Kletterturm lädt zum Erobern und Turnen ein

Kerpenkate Stiftung unterstützt Sanierung des Spielplatzes

Freuen sich, dass die Kinder der Nachbarschaft Kerpenkate eine neue Attraktion auf dem Spielplatz haben (von rechts): Bürgermeister Dr. Dominik Pichler, Heinz Lamers, Geschäftsführer der Kerpenkate Stiftung, der Stiftungs-Vorsitzende, Karl Aengenheyster, Walburga Kamps, Vorsitzende der Spielplatzkommission, und Norbert de Ryck von den Stadtwerken Kevelaer. Foto: Stadtwerke Kevelaer

Kevelaer – Leuchtend gelb und anthrazit-farben lockt der neue Kletterturm große und kleine Entdecker aus der Nachbarschaft Kerpenkate an. Die Kombination aus Kletternetz, Kletterwand, Wackelbrücke, Rutschstange und Rutsche bietet den abenteuerlustigen Eroberern viele Möglichkeiten, sich auszuprobieren und Spaß zu haben. Im Jahr 2000, als das Wohngebiet Kerpenkate entstand, wurde auch der Spielplatz angelegt. Nach 17 Jahren war der bisherige Kletterturm stark abgenutzt und nicht mehr zu reparieren. Daher beschloss die Spielplatzkommission, ein neues Spielgerät anzuschaffen. Finanzielle Unterstützung bekam sie dabei von der Kerpenkate Stiftung. 4.000 Euro spendete die Stiftung für die Anschaffung und den Aufbau der neuen Attraktion. „Dank der großzügigen Spende der Kerpenkate Stiftung konnten wir den Spielplatz erneut mit einem ansprechenden Spiel- und Kletterparcour ausstatten,“ freut sich Bürgermeister Dr. Dominik Pichler. Vogelnest-Schaukel, Kleinkindrutsche, Federwippe und Edelstahlrutsche runden das Angebot für die Kindergartenkinder ab. Die Größeren nutzen die Tischtennisplatte und den Rasen, auf dem auch gebolzt wird.

Spende der Kerpenkate Stiftung

Die Stifter legten einst das Fundament für die heutige Kerpenkate Stiftung, indem sie per Vertrag Winnekendonker Grundstücke in einer Größenordnung von 80.000 Quadratmetern in einen Fonds einbrachten. Der Erlös aus dem Verkauf eines Grundstücks floss jeweils in den Fonds. Im vergangenen Jahr wurde der Fonds in eine Stiftung umgewandelt. Mit dem Geld werden Kinder und Jugendliche aus sozialschwachen Familien sowie hochbegabte Kinder und Jugendliche aus Kevelaer gefördert, lautet die Bedingung der Stifter. Der Schwerpunkt liegt im sozialen Bereich.