Nacht der Lichter in St. Petrus

Der besondere Gottesdienst in Wetten wurde von jungen Leuten vorbereitet

Der Chor „Klangfarben“ sorgte für die musikalische Untermaltung bei der Nacht der Lichter in der St. Petrus-Kirche Wetten. Foto: AHU

Es ist schon eine gute Tradition, dass die Messdienergemeinschaft St. Petrus jährlich im Advent zu einer Nacht der Lichter in die St.-Petrus-Kirche einlädt.

So feierte die Messdienergemeinschaft nun in Kooperation mit dem Chor „Klangfarben“ und über 250 Gottesdienstbesuchern (darunter allein über 100 Firmlinge aus der Großpfarrei St. Antonius) einen adventlichen Jugendgottesdienst im Schein mehrerer hundert Kerzen.

Eine der Besonderheiten des Jugendgottesdienstes war, dass er sich in keiner Weise an einer üblichen Andacht oder Messfeier orientierte. Auch lag die Leitung des Gottesdienstes nicht etwa bei einem Geistlichen, sondern ausschließlich bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Bereits im September hatte sich ein Arbeitskreis aus mehreren Jugendlichen zu einem ersten Brainstorming getroffen. Aus dessen Ergebnissen entwuchsen in den Folgemonaten allmählich der Ablauf und das Konzept für die Nacht der Lichter. Unterstützung bei der Vorbereitung erhielten die jungen Leute von Diakon Berthold Steeger und Dennis Hartjes, die die Jugendlichen bei der Konzeption des Ablaufs und in liturgischen Fragen berieten.

Inhaltlich wurde im Gottesdienst ein Poetry-Slam der jungen Autorin Julia Engelmann aufgegriffen. In ihrem „One Day/ Reckoning Text“ rief sie dazu auf, das eigene Leben zu hinterfragen, den inneren Schweinehund zu überwinden und das Leben zu leben; alles unter dem Leitmotiv „Eines Tages, oh Baby, werden wir alt sein, oh Baby, werden wir alt sein und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.“

Bereits am Ende des Abends stand schon fest, dass auch in 2019 die Messdienergemeinschaft wieder zu einer Nacht der Lichter in die St.-Petrus-Kirche einladen möchte.

Dennis Hartjes