Brötchen, Kaffee und ein inspirierender Austausch: Beim CSR-Frühstück der Niederrheinischen IHK drehte sich am 22. Mai in Kevelaer alles um nachhaltiges Wirtschaften im Mittelstand. Die Veranstaltung fand auf dem Firmengelände der WALTHER Faltbox-Gruppe statt – mit praxisnahen Einblicken und konkreten Beispielen aus dem eigenen Unternehmensalltag.

Nachhaltigkeit mit System und Substanz

Im Gespräch mit Wiebke Doktor präsentierten Managing Director Dominik Lemken und Sustainability Managerin Doreen Fischer die nachhaltige Ausrichtung der WALTHER Faltbox-Gruppe. Dabei ging es um den Produktansatz mit langlebigen und recyclingfähigen Mehrweg-Ladungsträgern ebenso wie um die strategischen Überlegungen zur ESG-Berichterstattung.

Im Fokus stand die Frage, wie Nachhaltigkeit in einem mittelständischen Produktionsunternehmen glaubwürdig und messbar verankert werden kann.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt der Umgang mit aktuellen Herausforderungen rund um neue gesetzliche Anforderungen wie die „Omnibus-Initiative“ (Die Omnibus-Initiative der EU, auch bekannt als Omnibus-Paket, ist ein Gesetzgebungspaket, das von der Europäischen Kommission zur Vereinfachung und Reduzierung der regulatorischen Belastung für Unternehmen, insbesondere im Bereich Nachhaltigkeitsberichterstattung, vorgeschlagen wurde. Das Ziel ist, die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen zu stärken und die Umsetzung der Nachhaltigkeitsvorschriften zu erleichtern).

Die Teilnehmenden zeigten großes Interesse an den Erfahrungen der WALTHER Faltbox-Gruppe – insbesondere beim Einsatz von Rezyklat, bei der Bewertung des CO₂-Fußabdrucks und bei der Rückführung genutzter Produkte ins eigene Kreislaufsystem.

Nachhaltigkeit erlebbar gemacht

Im Anschluss an das Gespräch konnten die Gäste die Umsetzung nachhaltiger Prozesse direkt vor Ort kennenlernen. Bei einer Führung durch den firmeneigenen Werkzeugbau und die Produktion erhielten sie Einblicke in die Entwicklung, Fertigung und Qualitätskontrolle der Produkte.

Besonders eindrucksvoll: die hochpräzisen Spritzgusswerkzeuge und ihr Einsatz in der laufenden Produktion. So wurde die Verbindung von technischem Know-how und nachhaltigem Wirtschaften greifbar.

Impulse für gemeinsames Handeln

Das CSR-Frühstück bot zahlreiche Impulse, konstruktive Gespräche und einen offenen Austausch über unternehmerische Verantwortung. Die WALTHER Faltbox-Gruppe nutzte die Gelegenheit, ihre Erfahrungen zu teilen und konkrete Lösungsansätze aufzuzeigen – mit dem Ziel, Nachhaltigkeit im Mittelstand weiter voranzubringen.