Die Distanz von 5300 Kilometern entspricht so ziemlich genau der Entfernung von Kevelaer nach Athen und zurück. Ein junger Mann aus Kevelaer hat diese Strecke nun in knapp 40 Tagen bewältigt, alleine, in Amerika, mit dem Rad und aus einem guten Grund.

So lautet in etwa die nüchterne Kurzversion eines wenige Wochen zuvor von Freddy de Lasberg ins Leben gerufenen Projektes, bei dem nach dem umsorgten Abschied seiner dort verstorbenen Oma der Wunsch aufkeimte, dem Hospiz in Wetten etwas ‚zurückgeben‘ zu wollen. Zur Bank gehen und eine Spende überweisen kann jeder – fand Freddy –, und wer Freddy kennt, weiß, dass das, was jeder kann, nicht sein Ding ist. Er ging also kurz in medias res und entschied: Ich fahre die Route 66, gut 4000 km lang, von rechts nach links, einmal quer durch Amerika, und zwar auf klassische Kevelaerer Art, nämlich ,mit de Fiets‘. Gesagt, getan (das KB berichtete).

Jetzt ist er zurück und der Rucksack ist prall gefüllt mit Erlebnissen und Geschichten.

Dabei wirkte der Start wenig verheißungsvoll. Freddy war bis Atlanta geflogen, um dort einen Freund zu treffen, der ihn auf dem 1000 km langen ‚Zubringer‘ nach Chicago, dem Einstiegspunkt in die Route …