Faszination Sankt Martin: Kevelaerer – ob klein oder groß – lieben den Sankt-Martins-Zug. Das war in dieser Woche wieder deutlich zu sehen. Die Straßen waren voll, überall gut gelaunte Menschen, die mit Freunden und Familie zusammenstehen, hier ein Gruß, da ein Winken, an diesem Abend sind sie alle da. Aber was lockt sie denn genau vor die Tür? Die vielen Kinder, die liebevoll gebastelten Laternen, der Pfeffernüsse verteilende Sankt Martin auf dem Pferd,

die Musik, der Glühwein und die Pöfferkes? Wahrscheinlich all das, aber auch die Stimmung auf der Straße, die Geselligkeit, das besondere Leuchten dieses Festes, die nie nachlassende Aussagekraft der Martinsgeschichte und am Ende immer das gemeinsame Singen von „Wor hör ek t‘hüß?“.

In den letzten Wochen und Tagen vor dem diesjährigen großen Kevelaerer Sankt-Martins-Zug der Schulen machte die Information die Runde, dass es auch in diesem Jahr kein Feuerwerk, sondern wie im vergangenen Jahr eine Mantelteilung auf den Stufen der Basilika geben würde. In den Sozialen Medien wurde heftig diskutiert. Für die einen ist das Feuerwerk Tradition und nicht wegzudenken, für die anderen seit Jahren Geldverschwendung und Umweltbelastung.

Wir fragten Bernd Pool, seit vielen Jahren der Kern des Martinskomitees, wie es zu dieser Entscheidung kam. „Wir wurden seit Jahren angegriffen, weil wir am Feuerwerk festgehalten haben. Auch für mich ist das Feuerwerk auf dem Peter-Plümpe-Platz Teil unserer Kevelaerer Martins…