Die Reihe „Kabarett unter‘m Dach“ wird 30 und bietet für jede*n etwas – endlich wieder

Liebe, Dummheit, Niederrhein, Unfug, Pech und Schule


Im Konzert- und Bühnenhaus gibt’s nach der Corona-Flaute endlich wieder Kulturprogramm. Foto: KB-Archiv

Er ist Künstler, er ist Veranstalter und er sitzt auch ganz gerne mal im Publikum. Bruno Schmitz ist, was Kleinkunst und Kultur angeht, sowas wie ein Tausendsassa. Anderthalb Jahre Veranstaltungs-Lockdown im Kulturbereich, absagen, verschieben, umbuchen, keine Bühne betreten, das hat auch an seinen Nerven gezerrt: „War das eine verdammt lange Abstinenz, ein ungewollter Verzicht auf die schönen Dinge des Lebens. Und da gehört die Kultur unbestreitbar dazu“, lautet sein Fazit. Aber jetzt geht‘s wieder los, mit den aktuellen Hygienemaßnahmen könne man „stressfrei Kultur auch wieder ,indoor‘ erleben“, sagt der Mann vom Klever „Kulturbüro Niederrhein“.

In Kevelaer sind mit ,indoor‘ das Konzert- und Bühnenhaus gemeint und das Forum der benachbarten Öffentlichen Begegnungsstätte, das „schöne Kleinkunst-Theater da oben“, in dem Schmitz vor 30 Jahren die Kevelaerer Reihe „Kabarett unter‘m Dach“ startete und das er gerne als „das Kommödchen am Niederrhein“ bezeichnet. Sechs Programmpunkte hat die aktuelle Reihe, die bis ins kommende Jahr reicht, und alle haben ihren eigenen Charme und ihre eigene Qualität.

Los geht‘s am 1. Oktober 2021 mit Götz Alsmann. Der König des Jazzschlagers widmet sich nach musikalischen Ausflügen in die Metropolen Paris, New York und Rom der Metropole der Gefühle. „L.I.E.B.E.“ buchstabiert er auf dem aktuellen Plakat, was ihn sprachlich und akustisch umtreibt – und das Publikum sicherlich antreiben wird.

Satiriker HG. Butzko hat eher ein Herz fürs Hirn. Er spürt so Fragen nach wie: „Was nü…