KSV steigt nach dem 1:1 aus der Fußball-Bezirksliga ab

Das Unentschieden gegen Radevormwald reichte nicht

Nachdem die Fußballer aus der Marienstadt das Hinspiel der Relegation 0:1 verloren hatten, war die Anspannung groß. Das Heimspiel bei „Scholten“ musste gewonnen werden, damit man nicht aus der Bezirksliga absteigt.

Die Verantwortlichen des KSV haben über alle Kanäle die Bürger von Kevelaer versucht zu mobilisieren, die Spieler des KSV bei diesem wichtigen Spiel zu unterstützen. So waren dann auch 400 Zuschauer gekommen, um das Spiel des KSV gegen die Mannschaft von SC Radevormwald zu verfolgen. Der KSV machte auch von Beginn an mächtig Druck und stand immer wieder vor dem Kasten von Sebastian Weber, dem Torhüter der Gegner. Doch dieser hatte einen sehr guten Tag erwischt und so bissen sich die Kevelaerer hier die Zähne aus. So ging es dann auch, trotz mehr Ballbesitz, torlos in die Pause.

Elfmeter verschossen

Der Druck wuchs an, denn da das Hinspiel 1:0 verloren gegangen war, musste der KSV hier noch dringend ein Tor erarbeiten. Als in der 59. Minute sogar das 1:0 für die Radevomwalder durch Ali Eren Eryürük gelang, schwand die Hoffnung auf den Klassenerhalt dahin. So war es dann auch schon fast bezeichnend, dass ein Foulelfmeter für den KSV kurz nach dem Rückstand durch Radek Vykydal viel zu harmlos geschossen wurde und dies eine leichte Beute für den Torhüter der SC 08 R‘wald war.

Das Spiel wurde zunehmend bissiger und Schiedsrichter Grevelhörster hatte Mühe, die aufgehitzten Gemüter im Zaum zu halten.

Kurz vor Schluss schaffte Kevelaer durch Jan Wilbers zwar noch den Ausgleich, den Abstieg konnte dieses Tor aber auch nicht mehr verhindern.