
Joel Peter zusammen mit Stefan Kannenberg im Block Foto: privat
Mit Hörde traf man das erste Mal in dieser Saison auf eine Mannschaft, die man zumindest in Teilen, bereits kannte. Der Drittligaabsteiger tritt in dieser Saison mit einer Mannschaft an, deren Kader in Teilen letztes Jahr noch in der Oberliga gegen den KSV spielte.
Nach der Niederlage in der letzten Woche erhoffte man sich dieses Wochenende ein besseres Ergebnis.
Der Spielbeginn lief auf beiden Seiten verhalten ab und war durchzogen von Fehlern, vor allem beim Aufschlag. Somit stand es relativ schnell 7:7.
Da zu viele Annahmefehler passierten und im Angriff die nötige Durchschlagskraft vermisst wurde, konnten sich die Hörder nun absetzen und mit 12:17 in Führung gehen.
Dem KSV gelang es aber mit einer konzentrierten Leistung, aufzuholen und den Satz sogar auf 23:22 zu drehen, er konnte den Schwung aber nicht bis ins Ziel mitnehmen und musste den ersten Satz mit 25:27 abgeben.
Der zweite Satz startete ausgeglichen, entwickelte sich aber zur Mitte des Satzes wieder in Hörder Richtung. Allerdings schafften die Kevelaerer zum Satzende eine erneute Aufholjagd, die diesmal auch mit dem Satzgewinn von 25:22 belohnt wurde.
Vom Satzgewinn des KSV unbeeindruckt starteten die Hörder gut in den dritten Satz und gingen schnell in Führung. Die Trainerin Heike Thyssen versuchte mit Wechseln auf Seiten Kevelaers den Satzverlust abzuwenden.
Sie blieb mit ihrem Einsatz aber leider erfolglos, sodass der dritte Satz mit 18:25 an Hörde abgegeben wurde. Im vierten Satz gab es zu Beginn einen Wechsel auf der Zuspielposition.
Für Marcel Thyssen kam Robin Verhoeven ins Spiel und diesmal machte sich der Wechsel bezahlt. Mit einem guten Händchen im Zuspiel, mehr Entschlossenheit und auch dem nötigen Spielglück spielte der KSV nun sehr anschaulichen Volleyball und konnte den Satz mit 25:18 für sich entscheiden.
Mit dem Rückenwind aus dem vorherigen Satz startete Kevelaer auch erfolgreich mit 3:1 in den fünften Satz. Der gute Start wurde aber mit einer Aufschlagserie seitens des TV Hörde gekontert, die nun ihrerseits mit 5:3 in Führung gingen.
Der KSV schaffte es nicht mehr, die Lücke zu schließen und musste sich am Ende relativ deutlich mit 9:15 geschlagen geben.
Immerhin trat man die Heimreise mit einem Punkt im Gepäck an und befindet sich aktuell auf Platz 6 in der Tabelle.
Als bester Spieler auf Seiten des KSV wurde Christian Neuendorf gewählt, beim Hörder TV wurde diese Ehre Diagonalangreifer Niklas Mielke zuteil.
Auch in Hörde konnte der KSV sich über die Unterstützung der mitgereisten Fans freuen.
Für den KSV spielten: Nobbers, Tönnißen, Kannenberg, Thyssen, Verhoeven, Ophey, Booms, Broeckmann, Peters, Neuendorf, Novak und Moormann.
Zweite Mannschaft
Im heiß ersehnten Landesliga-Derby gegen den SV Bedburg-Hau zeigte die zweite Herrenmannschaft des Kevelaerer SV eine überzeugende Leistung und konnte einen 3:0 Erfolg verbuchen.
Angeführt von Kapitän Marco Bergers startete Kevelaer stark in den ersten Satz und konnte sich früh von dem Gegner absetzen.
Mit druckvollen Aufschlägen und einer konzentrierten Teamleistung entschied Kevelaer den Satz klar mit 25:13 für sich. Im zweiten Satz rotierte Spielertrainer Peter Herbe in der Aufstellung.
Änderungen auf der Außenangreifer- und Mittelblockposition sowie Joel Peter, der nun als Zuspieler das Spiel lenkte, sorgten für frischen Wind. Besonders Stefan Kannenberg setzte sich mit starken Blockaktionen in Szene.
Trotz der Wechsel behielt Kevelaer die Kontrolle und gewann den Satz mit 25:18. Auch im dritten Satz wurde erneut gewechselt und viele Spieler aus dem ersten Durchgang, darunter Zuspieler Ben Köllner und Außenangreifer Raphael Giesen, der nun als Diagonalangreifer agierte, kamen zurück auf das Feld.
In einem umkämpften Satz gelang es Kevelaer, durch erhöhten Aufschlagdruck zum Ende hin davonzuziehen. Janik Janßen überzeugte dabei mit einer Serie starker Aufschläge, sodass Kevelaer den Satz mit 25:18 und damit das Spiel 3:0 gewann.
Mit diesem Erfolg setzt der Kevelaerer SV II ein starkes Zeichen in der Landesliga und kämpft weiterhin mit Tabellenführer TuB Bocholt III um die Spitze.
Es spielten für Kevelaer: Broeckmann, Janßen, Derrix, Kannenberg, Peter, Giesen, Köllner, Bückers, Eyll, Prast und Bergers.
Spielgemeinschaft
In der Bezirksliga konnte die Spielgemeinschaft Weeze-Kevelaer in einem spannenden 5-Satz-Spiel ihren ersten Sieg feiern. Dabei war die Mannschaft um Kapitän Tom Borrenbergs erstmal im Hintertreffen.
Goch konnte sich einen leichten Vorsprung von zwei Punkten erspielen. Beim Stand von 19:21 kam die SG aber besser ins Spiel und hatte beim Stand von 24:23 sogar Satzball. Goch konnte aber kontern und sicherte sich den ersten Satz mit 26:24.
Trainer Jan Broeckmann stellte die Startaufstellung punktuell um. Nun waren es die Weezer und Kevelaerer, welche immer zwei bis drei Punkte in Front lagen. Die SG lies sich auch nicht aus der Ruhe bringen und konnte mit 25:22 den Satzausgleich erzwingen.
Der dritte Satz war dann das Spiegelbild des zweiten Durchgangs. Diesmal aber mit dem besseren Ende für Goch. In den beiden folgenden Sätzen zeigte sich aber ein komplett anderes Bild.
Während die ersten drei Sätze sehr ausgeglichen waren, dominierte nun Weeze-Kevelaer in allen Belangen. Mit 25:13 und 15:7 wurde der 3:2 Erfolg klar gemacht.
Für die SG spielten: Jahn, Lapschies, Willems, Saers, Tiemer, Mainik, Silva Guedes, Prast, Borrenbergs und Hiep.
Damen
In einer einseitigen Partie konnten die Damen vom KSV in der Bezirksklasse ihren dritten 3:0 Erfolg im dritten Spiel feiern. Der Gegner vom TSV Weeze II startete zwar besser in die Partie, aber eine Aufschlagsserie von Hannah Prüßing-Ordoñez machte aus einem 4:8 Rückstand eine 16:8 Führung.
Diese konnte der KSV bis zum Satzende noch ausbauen und gewann Satz eins mit 25:13. Zu diesem Sieg trugen auch sehenswerte Angriffe von Jil Wassen bei. Auch im zweiten Satz waren es dann Aufschlagsserien, diesmal von Jacqueline Keurhorst und Jil Wassen, welche den KSV auf die Gewinnerstraße brachten.
Daneben glänzte auch Gianna van Husen mit einem Hinterfeldangriff und Felina Backes mit klug gelegten Bällen. Mit diesem 25:17 Satzerfolg gingen die Damen von Trainer Alessandro Nobbers in den dritten Satz.
Nach kurzem, ausgeglichenem Beginn setzte der KSV Weeze wieder mit starken Aufschlägen unter Druck. Weeze fand keine spielerischen Antworten und musste sich so auch im dritten Satz geschlagen geben.
Mit 25:15 gewannen die KSV-Damen dieses Derby und stehen gemeinsam mit dem VT Kempen ungeschlagen an der Tabellenspitze.
Für die Damen des KSV spielten: van Husen, Backes, Wassen, Vennhoff, Kurshhalidze, Peters, Prüßing-Ordoñez und Keurhorst.



