KSV gegen Kervenheim: Derby endet mit Remis

Im Derby zwischen dem Kevelaerer SV und der Union Kervenheim gab es am letzten Hinrundenspieltag der Kreisliga B keinen Sieger – mit einem 2:2 trennten sich die beiden Teams am Sonntag im Kevelaerer Hülsparkstadion. Der KSV verpasste durch das Remis den Sprung auf den ersten Platz, da auch der Tabellenführer aus Labbeck patzte und nur einen Punkt ergattern konnte.
„Wir sind sehr gut in die Partie reingekommen, die Jungs haben von der ersten Minute an die taktischen Forderungen umgesetzt“, freute sich Kervenheims Trainer Dany Wischnewski über den gelungenen Start seiner Elf, für die sie sich gleich belohnte. Nach rund einer Viertelstunde war es Sebastian Müller, der für das erste Tor des Nachmittags sorgte und die Union in Führung brachte. Erst danach fanden die Kevelaerer Gastgeber besser in die Partie und kamen zum nicht unverdienten Ausgleich, nachdem Top-Torjäger Rustam Kudratow nach einer Flanke von Außen traf. „Der KSV hat unsere Schwachstelle über die Außen erkannt und das oft genutzt“, meinte Wischnewski. Sein Trainerkollege Ferhat Ökce war ebenfall zufrieden mit seiner Mannschaft: „Wir haben im ersten Durchgang gut gespielt, Kervenheim hat nur drei Mal auf unser Tor geschossen, während wir gefühlt 20 Versuche hatten.“ Kurz vor der Pause konnte die Mannschaft von Ökce dann sogar in Führung gehen – ein Freistoß wurde gleich zwei Mal von Union-Beinen abgefälscht und schlug dann im Tor ein. „Das war natürlich ein kleiner Dämpfer für uns“, gab Unions Trainer zu.
Doch nach der Pause gelang den Kervenheimern der Ausgleich durch Marco Pieper, nachdem das Team einen Konter gut ausgespielt hatte. Es folgte je ein Platzverweis auf beiden Seiten, sodass das Derby mit zwei Akteuren weniger und einem 2:2-Unentschieden endete. „Wir haben gut gekämpft, gearbeitet und die Räume zugestellt. Am Schluss hatten wir Glück, dass wir nicht noch einen Elfmeter gegen uns bekommen haben. Mit dem Punkt können wir sehr gut leben“, so Wischnewski. Ökce: „Uns fehlte am Ende die Geduld, sodass wir zu hektisch agiert und uns die Chancen verbaut haben.“ Für die Union geht es im letzten Spiel des Jahres auswärts gegen den FC Aldekerk III, während der KSV am Sonntag die DJK Kellen II empfängt.