Krebsanfällige Prostata

Chefarzt Klaus Dieter Fluch rät Männern ab 45 Jahren zur jährlichen Vorsorge

Mit mehr als 60.000 Fällen jährlich ist Prostatakrebs in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Männern. „Rechtzeitig erkannt, ist er gut heilbar“, betont Klaus Dieter Fluch, Chefarzt der Klinik für Urologie im St.-Antonius-Hospital Kleve.

Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Blut in der Samenflüssigkeit oder im Urin, aber auch Schmerzen oder Blut bei der Ejakulation können Anzeichen für ein Prostatakarzinom sein.
„Oft ist der Tumor dann schon in einem weit fortgeschrittenen Stadium. Typischerweise macht ein Prostatakrebs im Frühstadium keine Beschwerden“, sagt Dr. Klaus-Dieter Fluch.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollte jeder Mann ab 45 Jahren zur urologischen Vorsorge gehen. Ein bösartiger Tumor in der Prostata des Mannes wächst in der Regel sehr langsam. „Die Chancen, den Krebs durch Früherkennung zu heilen, stehen damit gut“, so Dr. Fluch.

Die gesetzlichen Krankenkassen bieten eine kostenlose jährliche Vorsorgeuntersuchung für Männer ab dem 45. Lebensjahr an. Sie ist für den Patienten weitgehend schmerzfrei und schließt eine Ultraschall-Untersuchung der gesamten Geschlechts- und Harnorgane ein. Die Tastuntersuchung der Prostata mit dem Finger des untersuchenden Arztes ist eine wichtige Komplettierung dieser Untersuchung.

Eine weitere Untersuchung ist der PSA-Test. Im Labor wird im Blut ein Eiweiß gemessen, das die Prostata produziert. Je höher der Wert ausfällt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für Krebs. Liegt der Befund Prostatakarzinom vor, dann sind die Patienten in der Klinik für Urologie des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums gut aufgehoben.

Als eine der größten Fachkliniken im Rheinland bietet sie eine qualitativ hochwertige Behandlung für alle Tumorerkrankungen einschließlich des Prostatakarzinoms an.

„Uns ist es wichtig, moderne potenzschonende OP-Techniken anzuwenden“, so der Chefarzt. „Nach der Entlassung verlieren wir unsere Patienten nicht aus den Augen. Wir betreuen sie auch langfristig im Rahmen der Nachsorge.“