Grundschule Twisteden geht in Corona-Zeiten besondere Wege

Kreativ Bücher lesen

Die Drittklässler der Franziskus-Grundschule Twisteden haben während der Corona-Zeit Bücherrollen gefertigt. Alle waren davon so begeistert, dass sie ihre Werke aus den Fenstern hängen ließen. Foto: privat


Den Schüler*innen in der Corona-Zeit etwas Kreatives mitzugeben, was die Distanz trotz Distanz überwindet, dabei noch Lehrreich ist und sie bei der Stange hält, erscheint gar nicht so leicht. In der Grundschule Twisteden fand dazu in der dritten Klasse eine besondere Form des Unterrichtes Anwendung: das Erstellen von ganz eigenen Bücherrollen.

„Das ist hauptsächlich im Distanzunterricht passiert“, erklärt die Schulleiterin Tanja Kocken. „Da konnten sich die Schüler ein Buch aussuchen, das sie umsetzen sollten. Das sieht dann so aus.“, Zusammen mit Klassenlehrerin Katrin Hölzle entrollt sie einen riesigen Bogen mit aneinandergehefteten Seiten, die zusammen eine Rolle ergeben.

Leserollen anfertigen sei „eine Art, handlungsorientiert mit Büchern umzugehen“, erklärte die Lehrerin. Heutzutage sei Literaturunterricht nicht nur: „Wir nehmen ein Buch und fertig ist es.“ In den Lehrplänen stände, dass die Kinder auch mal anders damit umgehen sollten. Und die Leserollen seien einer dieser Elemente.

Dazu hatte Hölzle für die Kinder jeweils ein Buch ausgesucht. „Normalerweise suchen die sich selbst in der Bücherei eins aus. Jetzt konnten wir aber nicht da rein.“ Einige Bücher standen aber auch in der Klasse, so dass auch noch ein Tausch möglich war.

Das Neuste

Werbung

Jetzt unterstützen!

Mit einer “KBplus-Mitgliedschaft” Premiumvorteile sichern und deine Heimatzeitung unterstützen.

Mehr Infos, hier klicken!

Der Busmann

  • Rumms!23. September 2021 - 15.06

    Da hat‘s geknallt – so schrieb das KB vor zwei Wochen und meinte einen „Geldgeber“, amtlich bekannt unter „GAA“ = Geldausgabeautomat.

  • Geistesblitz15. September 2021 - 15.51

    Ganze 13 Wochen lang durfte ich mich über einen bestimmten Plan der Stadtverwaltung freuen wie der sprichwörtliche Bolle und viele Kevelaerer*innen auch…

  • Wallfahrtstradition(en)9. September 2021 - 16.12

    Die Ursprünge der Kevelaerer Wallfahrt datieren bekanntlich fast 380 Jahre, genauer auf 1642 zurück. Dies muss ich als einer der an den damaligen Ereignissen Beteiligten keinem Kevelaerer als Neuigkeit erzählen.

  • Bescheidene Bitten1. September 2021 - 16.15

    Meine häufigen Spazier- und Verkaufsgänge durch die Straßen der Stadt könnte man hin und wieder auch Entdeckungsreisen nennen, wobei „reisen“ an sich natürlich zu weit ginge.

  • Wenn schon – denn schon25. August 2021 - 16.15

    Mein Kävels Bläche durchlesen ist jeden Donnerstag Pflicht, wenn’s auch hin und wieder wehtut. So geschehen bei der Lektüre der Seite 9 der vorigen Ausgabe.

Hier wird “geblächt”

Bei unseren Servicepartnern können Sie das Kevelaerer Blatt druckfrisch erwerben:

    Verkaufsstellen

27. April 2021 / von Alexander Florie-Albrecht