Der Kevelaerer SV erwischte im Heimspiel gegen den TB Osterfeld einen schwachen Start und tat sich besonders in der Annahme schwer. Viele Bälle konnten nicht sauber zum Zuspiel gebracht werden, zudem stand die Feldabwehr nicht optimal, was den Gästen früh Vorteile verschaffte.

Zudem musste Trainerin Heike Thyssen auf ihren Diagonalangreifer Mirko Novak aus privaten Gründen verzichten. Seine Position übernahm Dominik Booms.

Im zweiten Satz steigerte sich die Mannschaft deutlich, agierte stabiler in der Annahme und fand besser ins Spiel, verpasste aber knapp den Satzgewinn.

Im dritten Durchgang startete Kevelaer deutlich wacher, punktete konsequenter im Angriff und verteidigte stark. Die gesteigerte Effizienz brachte den verdienten Satzgewinn.

Im vierten Satz dominierte der KSV das Geschehen klar – Osterfeld ließ etwas nach, während Kevelaer mit Druck und Spielfreude souverän den Satzausgleich herstellte.

Im entscheidenden fünften Satz entwickelte sich ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit langen Ballwechseln und ständig wechselnder Führung. Am Ende fehlte dem KSV jedoch die nötige Abgezocktheit, um den Deckel zuzumachen, und Osterfeld sicherte sich den Tie-Break mit 27:25.

Die MVP-Trophäe konnte sich auf Seiten des KSV André Engel sichern, welcher eine sehr gute Leistung im Angriff und Block lieferte. Weiter geht es am nächsten Samstag gegen und in Köln. Der MTV Köln konnte bisher Siege gegen Gegner der unteren Tabellenhälfte einfahren, aber auch zuletzt Humann Essen die erste Niederlage der Saison beibringen.

Es spielten: Nobbers, Engel, Köllner, Neuendorf, Booms, Reiners, Peter, Tönnißen, Ophey, M. Thyssen, R. Thyssen, Giesen, Trataris.

Am vierten Spieltag in der Landesliga konnte die zweite Mannschaft des KSV an das Ergebnis der vorherigen Woche anknüpfen. Die Mannschaft des ART Düsseldorf II, vor dem Spiel Tabellenzweiter der Landesliga, wurde souverän in drei Sätzen geschlagen.

Getragen von guter Stimmung und mit lautstarker Unterstützung der Bank gelang dem KSV beinahe alles. Auf die kraftvollen Angriffe, insbesondere von Diagonalspieler Marco Bergers, konsequente Blockarbeit und aufmerksame Feldabwehr fand der ART keine Antworten.

Nach dem verkorksten Saisonauftakt mit zwei Niederlagen fühlt sich der KSV II in seiner Verfolgerrolle sehr wohl und hat das Saisonziel Aufstieg noch nicht ad acta gelegt.

Am Samstag, 25. Oktober 2025, um 14 Uhr empfängt der KSV II den TV Voerde in heimischer Halle. Auch hier möchte Coach Peter Herbe alle drei Punkte mitnehmen.

Es spielten: Nobbers, Broeckmann, Herbe, van Meegen, Janßen, Verhoeven, Ophey, Kannenberg, Bückers, Eyll, Thönnes, Koop und Bergers.