Keine Sonntagreden von der Politik im Kreistag mehr hinnehmen

Letzte Sitzung des Kreissportbundes in Winnekendonk mit Paukenschlag vom Vorsitzenden Lutz Stermann

Der Vorstand des KSB, (v.li.) Norbert Käfer (stelv. Vors.) Marcel Ernst (Sportjugend), Lutz Stermann (Vorsitzender), Dieter Bauhaus (stelv. Vors.). Foto: JvdH

Das kann eine spannende Situation geben. Was würde wohl passieren, wenn sich alle 372 Vereine, die dem Kreissportbund (KSB) Kleve angehören und deren fast 100 000 Mitglieder auf den Weg machten und vor der Kreisverwaltung in Kleve demonstrierten? Dieses Szenario beschwor Lutz Stermann, 1. Vorsitzender des Kreissportbundes, herauf.
Seine Äußerungen, die er auf der letzten Sitzung in Winnekendonk in Anwesenheit von Sigrid Eicker, 2. stellvertretende Landrätin (Landrat Wolfgang Spreen war verhindert) gegenüber den Delegierten machte, waren deutlich: „Ich bin die Sonntagreden leid. Wir machen die Arbeit in den Vereinen, die der Kreis zu tun hat. Wir kümmern uns um Inklusion, Integration, Senioren- und Jugendarbeit. Wenn ich sehe, dass der KSB 2017 die Kreisjugend mit 125.000 Euro gefördert hat, der Kreiszuschuss dagegen nur 386 Euro betrug, kann ich das Ganze nicht mehr nachvollziehen. Die beantragt Summe für unsere sonstige Arbeit in Höhe von 50.000 Euro wurde von Spreen auf 25.000 Euro reduziert und dies mit Zustimmung der Fraktionen im Kreistag. Auch der Hinweis, das sei Sache der Kommunen und der dortigen Bürgermeister geht komplett an der Sache vorbei.“

Das kann eine spannende Situation geben. Was würde wohl passieren, wenn sich alle 372 Vereine, die dem Kreissportbund (KSB) Kleve angehören und deren fast 100 000 Mitglieder auf den Weg machten und vor der Kreisverwaltung in Kleve demonstrierten? Dieses Szenario beschwor Lutz Stermann, 1. Vorsitzender des Kreissportbundes, herauf.
Seine Äußerungen, die er auf der letzten Sitzung in Winnekendonk in Anwesenheit von Sigrid Eicker, 2. stellvertretende Landrätin (Landrat Wolfgang Spreen war verhindert) gegenüber den Delegierten machte, waren deutlich: „Ich bin die Sonntagreden leid. Wir machen die Arbeit in den Vereinen, die der Kreis zu tun hat. Wir kümmern uns um Inklusion, Integration, Senioren- und Jugendarbeit. Wenn ich sehe, dass der KSB 2017 die Kreisjugend mit 125.000 Euro gefördert hat, der Kreiszuschuss dagegen nur 386 Euro betrug, kann ich das Ganze nicht mehr nachvollziehen. Die beantragt Summe für unsere sonstige Arbeit in Höhe von 50.000 Euro wurde von Spreen auf 25.000 Euro reduziert und dies mit Zustimmung der Fraktionen im Kreistag. Auch der Hinweis, das sei Sache der Kommunen und der dortigen Bürgermeister geht komplett an der Sache vorbei.“
Stermann erhielt viel Beifall für diese Aussagen und selbst Sigrid Eicker äußerte sich: „Persönlich stehe ich auf Ihrer Seite und werde das Votum an de…
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