Am Ende scheiterte der mehrere Seiten umfassende CDU-Antrag an drei Buchstaben: „Bad“. Eine Umbenennung der Wallfahrtsstadt Kevelaer in „Wallfahrtsstadt Bad Kevelaer“ mochten die anderen Fraktionen im Kevelaerer Rat nicht mittragen. Vorangegangen war der Abstimmung, wie schon im Stadtentwicklungsausschuss, eine Diskussion über das Etikett „Bad“.
In der Idee, Kevelaer solle sein Standbein Gesundheitstourismus weiterentwickeln, waren sich alle einig und alle Fraktionssprecherinnen und -sprecher äußerten sogar Lob für den Antrag der Christdemokraten. Dass diese allerdings auf Umbenennung bestanden, führte schließlich zur Ablehnung des Antrags (17 Ja-Stimmen, 20 Nein-Stimmen, eine Enthaltung).
Bürgermeister Dr. Dominik Pichler hatte noch gewarnt: So wie er die Stimmung in den Fraktionen einschätze, „riskieren Sie eine Ablehnung“, hatte er in Richtung Dr. Jutta Bückendorf und Mario Maaßen gesagt, die beide die Umbenennung verteidigten. Sie wollten das Ziel, ein Etikett als „Bad“, quasi als Vision über allem, als Fernziel festschreiben. „Für uns ist das einer der wichtigsten Meilensteine, die wir für Kevelaer legen können“, formulierte es der CDU-Bürgermeisterkandidat Maaßen.
Verwaltungschef Pichler hatte zuvor noch einmal erläutert, dass Kevelaer die dazu notwendigen Grundvoraussetzungen (beispielsweise seien eine Kurärztliche Versorg…



