Ivonne Voß – Mein Kevelaer

Internatserzieherin (46) auf der Gaesdonck aus Twisteden

Was schätzen Sie an Kevelaer?

Es gelingt mir selten, wirklich nur Besorgungen in der Stadt zu machen, ohne auf Bekannte und Freunde zu treffen. Es entschleunigt auch immer ein bisschen den Alltag und ist ein gutes Gefühl. Das Heimatgefühl, weil ich mich mit Kevelaerer Traditionen und den Geselligen Vereinen verbunden fühle. Es gibt vieles, worauf wir Kevelaerer stolz sein können.

Für einen Tag Bürgermeister von Kevelaer. Welches Problem würden Sie als erstes in Angriff nehmen?

Ich habe großen Respekt vor dem Amt als solches und den Menschen, die dieses mittlerweile im Hauptamt ausführen. Das ist eine große Verantwortung. Die meisten Veränderungen werden ja demokratisch im Rat abgestimmt und somit wäre mein vorrangiger Wunsch (nicht nur an diesem einen Tag), dass alle Entscheidungsträger im Sinne unserer Heimatstadt sachlich, fair, konstruktiv und vor allem respektvoll miteinander umgehen.

Was sollte ein Besucher auf jeden Fall gesehen bzw. unternommen haben?

Selbstredend eine Stadtführung mit meiner Mutter, Marianne Heutgens. Auch für Kevelaerer empfehlenswert. Als ehemalige Kellnerin der Kultgastronomie Prinzenhof, würde ich einen Besuch dort sicher auch empfehlen. Dem Orgelspiel von Elmar Lehnen lauschen und sich von ihm die Basilikaorgel erklären lassen.