Inzidenzwert ist auch in Kevelaer weiterhin hoch

Stadtverwaltung hofft auf Wirkung des Shutdown

Auch kurz vor dem Weihnachtsfest entspannt sich die Lage rund um Corona in der Wallfahrtsstadt nicht. Die 7-Tage-Inzidenz lag am Dienstag, 22. Dezember, bei 106,9. „Es schwankt immer so um die 100“, erklärte Ordnungsamtschef Ludger Holla. Einen spürbaren Rückgang erwartet und erhofft er sich zwischen den Jahren. Denn dann sollten die Maßnahmen des Shutdown ihre Wirkung zeigen. Das Geschehen ist weiterhin diffus, in Kevelaer sind keine Einrichtungen geschlossen.

Aufgrund der neuen Coronaschutzverordnung und Änderungen derer sei es in den vergangenen Tagen gehäuft zu Nachfragen aus dem Einzelhandel gekommen. „Die Verunsicherung ist natürlich in der ganzen Bevölkerung, vor allem auch bei den Werbetreibenden groß.“

„Kontakte vermeiden, wo es nur irgendwie geht“ – das sei weiterhin der Appell der Stadtverwaltung. Wenn dem nicht gefolgt wird, müsse man sicherlich mit einer Verlängerung der Maßnahmen bis Mitte / Ende Januar rechnen, meint Holla. Und vor allem mit Blick auf Silvester werde man Hinweisen auf unzulässige größere Feiern nachgehen und bei Bedarf Bußgelder verhängen. Die Zuversicht ist allerdings groß: „Wir sind nach wie vor der Überzeugung, dass wir der Kevelaerer Bevölkerung vertrauen können.“