Drei Religionen, eine gemeinsame Wallfahrt für den Frieden. Auch in Zeiten multipler kriegerischer Auseinandersetzungen im Nahen Osten mit zivilen Opfern auf allen Seiten ist in Kevelaer eine Begegnung der verschiedenen Religionen möglich.

Vertreterinnen und Vertreter des Judentums, des Islam und des Christentums laden ein zur 11. interreligiösen Friedenswallfahrt.

Am 29. Juni um 16 Uhr beginnt der gemeinsame Weg vom Solegarten zum Forum Pax Christi, wo die Wallfahrt gegen 18 Uhr endet.

Ohne Frieden gibt es kein Leben. Genauso sind alle Menschen auf Wasser angewiesen. Auch ohne Wasser gibt es kein Leben. Es ist der gleiche Frieden, das selbe Wasser, das einen Menschen am Leben hält, sei er nun Muslima, Jude oder Christin.

Die Quelle oder das Wasser, sie unterscheiden nicht. Über den Solegarten, den Marien-Brunnen am St.-Clara-Platz, den Brunnen auf dem Peter-Plümpe-Platz und den Arche Noah Brunnen werden die Beteiligten der verbindenden Bedeutung des Wassers nachgehen.

Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten nicht nur eine Flasche Wasser, sondern auch etwas Obst, das miteinander geteilt werden kann. Gemeinsames Singen und Beten mit dem Familienchor aus St. Marien beendet die Wallfahrt.

An der Vorbereitung waren beteiligt: Ahmad Aweimer, Dialog- und Kirchenbeauftragter des Zentralrates der Muslime, Michael Rubinstein, Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs, Dr. Elke Kleuren-Schryvers, Stiftung „Aktion Pro Humanität“, David Burau, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Kevelaer, und Paul Hagemann, Pfr. in der Kath. Kirchengemeinde St. Marien Kevelaer.