Inklusion braucht mehr Kooperation

Der Kompetenzkreis traf sich und plant eine große Fachveranstaltung

Die Mitglieder des Kompetenzkreises Inklusion diskutierten in Kevelaer darüber, wie Inklusion im Südkreis Kleve noch besser gelingen kann. Foto: Mareike Hesse

Kaum ein Thema ist so vielseitig wie Inklusion. Deshalb traf sich der Kompetenzkreis Inklusion erneut im Klostergarten, um verschiedene Perspektiven zu dem Thema zusammen zu bringen. Das Team der Caritas-Inklusionsbüros hatte zu dem Austausch eingeladen, um mehr Vernetzung zum Thema „Inklusion“ zu schaffen und wichtige Angelegenheiten vor Ort aufzugreifen.

Unter anderem waren Vertreter der Stadt Kevelaer, des Landschaftsverbandes Rheinland, des Diözesancaritasverbandes und des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer e.V. dabei.
Beim Treffen des Kompetenzkreises wurden verschiedene Themen aus der Praxis aufgegriffen.

Diskutiert wurde unter anderem über Teilhabe, über Freizeitangebote sowie über die Beratung und Unterstützung von Eltern. Dabei wurde deutlich: Wenn Inklusion besser gelingen soll, bedarf es einer ausgeprägteren Kooperation zwischen allen Beteiligten. Deshalb ist nun angedacht, eine große Fachveranstaltung zu organisieren, die genau diese Vernetzung und Kooperation fördern soll. Um sowohl die Fachebene als auch die Praxis dabei in Kontakt zu bringen, sollen Schulen, Kindergärten, Offene Ganztage, Kommunen, Landschaftsverband und weitere Vertreter dazu eingeladen werden.

Erfolgreiches Treffen

„Unser Netzwerk ist erneut gewachsen“, freute sich Adele Hoff, Leiterin der Caritas-Inklusionsbüros, nach dem Treffen über den Erfolg. „Wir haben neue Mitglieder in den Kompetenzkreis aufgenommen und neue Ansatzpunkte erarbeitet, wie wir das Thema Inklusion weiter voranbringen können.“

Das nächste Treffen des Kompetenzkreises soll im Herbst stattfinden, um die geplante Fachveranstaltung noch detaillierter vorzubereiten.