In Kevelaer erstrahlt die Weihnachtsbeleuchtung

Seit diesem Jahr sind die Stadtwerke für das Anbringen verantwortlich

Auch an der Busmannstraße erstrahlt die weihnachtliche Beleuchtung. Foto: Stadtwerke Kevelaer

Sie gehören zur Adventszeit wie Plätzchen, Glühwein und „Last Christmas“: glitzernde Lämpchen, die die Straßen und Gassen in ein warmes Licht tauchen und weihnachtliche Stimmung verbreiten. Auch in der Kevelaerer Innenstadt erstrahlt seit einigen Tagen wieder die Weihnachtsbeleuchtung. Hierfür zeichnete seit jeher der Verkehrsverein Kevelaer und Umgebung e.V. verantwortlich. Seit diesem Jahr sorgen die Stadtwerke Kevelaer dafür, dass die Lichterketten an den großen Tannenbäumen leuchten und die Lichterbögen über den Straßen erstrahlen. Dabei können sie sich wie der Verkehrsverein bisher auch auf die fachmännische Unterstützung des städtischen Betriebshofs verlassen.

„Dieses Jahr war aufgrund der Pandemie ein besonderes Jahr, das uns alle auf viele Arten gefordert hat“, sagt Hans-Josef Thönnissen, Betriebsleiter der Stadtwerke Kevelaer. „Wir haben immer wieder Wege gesucht, wie wir die Menschen vor Ort unterstützen können“ – ob mit dem Fonds „Energie für Kevelaer“ oder mit Verlosungsaktionen der Strom-Tochter NiersEnergie, bei denen Gutscheine des Verkehrsvereins als Preise winkten und nun als Wechselbonus ausgegeben werden. „Mit der Finanzierung der Weihnachtsbeleuchtung können wir einmal mehr unsere Verbundenheit zu unserer Stadt und den Kevelaerern zeigen“, so Thönnissen. Bislang hatte der Verkehrsverein für Lagerung, Wartung und Versicherung einen mittleren vierstelligen Betrag aufwenden müssen. „Gerade weil wir auf Weihnachtsmärkte, Weihnachtsfeiern und andere liebe Gewohnheiten verzichten müssen, gibt uns diese schöne Tradition ein Stück Normalität.“

Etwa 2.800 Lämpchen erleuchten die Kevelaerer Innenstadt in der Adventszeit. Ob als Stern über der Straße hängend oder in den großen Tannen am Krankenhaus, an Haupt- und Busmannstraße sowie am Johannes-Stalenus-Platz. Dabei wird auch an die Umwelt gedacht. 2015 begannen die Vorarbeiten an der Verkabelung, seit 2016 wurden die herkömmlichen Glühbirnen nach und nach durch energiesparende LEDs ersetzt. Rund 150 Stunden verbringen zwei Mitarbeiter des Betriebshofes jährlich im November damit, die Weihnachtsbeleuchtung zu installieren. Dabei unterstützen sie auch die Heimatvereine der Ortschaften und helfen dabei, die vereinseigene Beleuchtung in den großen Tannen zu platzieren.