In der Wallfahrtsstadt soll sich was bewegen

5.000 Haushalte in Kevelaer werden in den kommenden Tagen zur Mobilität befragt

Momentan ist der Peter-Plümpe-Platz vor allem ein Parkplatz. Foto: Elena Gavriil

Die Wallfahrtsstadt Kevelaer möchte ihre Bürger und Bürgerinnen zu ihrem Mobilitätsverhalten und zu ihrer Meinung über die städtebaulich-verkehrliche Situation in der Innenstadt befragen. Ab dem 8. November erhalten daher 5.000 ausgewählte Haushalte Befragungsunterlagen in ihre Briefkästen mit der Bitte, sich an dieser Aktion freiwillig zu beteiligen.

Die Haushaltsbefragung gehört zur Verkehrsuntersuchung, die für die Umgestaltung des Peter-Plümpe-Platzes und für eine zukünftige Neuausrichtung der Verkehrsflüsse in Kevelaer durchgeführt wird. Mit dem Fragebogen werden die werktäglichen Verkehrsbewegungen aller Haushaltsmitglieder abgefragt. Die Ergebnisse ergänzen die bereits erfolgte Verkehrszählung und Parkraumerhebung und liefern Erkenntnisse darüber, wann und wie viele Wege zurückgelegt werden, mit welchen Verkehrsmitteln und zu welchem Zweck.

Darüber hinaus möchte das beauftragte Planungsbüro Meinungen und Einschätzungen zu verkehrlichen Themen vor dem Hintergrund der anstehenden Umgestaltung des Peter-Plümpe-Platzes und der angrenzenden Straßenräume im Rahmen der Stadtkernerneuerung erfahren. Daher werden auch nicht nur Haushalte in der Innenstadt einbezogen, sondern in ausgewählten Bezirken in Kevelaer und in den Ortschaften.

Die ausgewählten Haushalte werden gebeten, den Fragebogen für alle Haushaltsmitglieder ab sechs Jahren auszufüllen und zwar für einen von zwei möglichen Stichtagen und an die Wallfahrtsstadt Kevelaer zurückzugeben. Alternativ können Sie auch eine telefonische Befragung vereinbaren oder online an der Befragung teilnehmen.

Die Befragung wird durchgeführt von einem Büro aus Hilden. Es werden dabei keine Namen und Adresse aufgenommen, so dass die Daten anonymisiert sind. Die Einzelergebnisse werden ausschließlich für die aktuelle Verkehrsuntersuchung verwendet und anschließend vernichtet, so dass Rückschlüsse auf einzelne Personen oder Haushalte nicht möglich sind.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Interessierte auch bei der Stadtverwaltung Kevelaer, Abteilung Stadtplanung (Mara Ueltgesforth, Telefon: 02832/ 122-406).