Ausgelassen feierte ein Großteil der 130 Teilnehmenden des Huckepack-Festivals zu DJ-Musik im eigens gestalteten „Urwald“ das Ende eines besonderen dreitägigen Events im Bühnenhaus-Foyer.

Theater, Tanz, Kreativität, Improvisation und Spaß kennzeichneten das inklusive Theaterfestival, das nach 2022 zum zweiten Mal ausgerichtet wurde – damals in Oberhausen, diesmal im Kevelaerer Bühnenhaus und der direkt benachbarten Begegnungsstätte. Organisiert hatte das Ganze die Theaterwerkstatt Haus Freudenberg mit Unterstützung der Stadt Kevelaer, des Vereins „wirKsam e.V.“ und dem Kreis Kleve.

Die Werkstatt hatte sich von der damaligen Atmosphäre des ersten inklusiven Amateurtreffens in Oberhausen im Jahr 2022 inspirieren lassen, erläuterte Anna Zimmermann-Hacks vom Orgateam. „Der bleibende Eindruck, die irre Stimmung“ damals habe sie selbst motiviert, ein zweites Inklusions-Theaterfestival als „Huckepack 2.0“ auf die Beine zu stellen.

Das Ziel damals wie heute sei es gewesen, Theatergruppen untereinander zu vernetzen, voneinander zu lernen und theaterpädagogisch in den Austausch zu gehen.

„Wir wollten hier den Raum der Begegnung dafür schaffen.“ Nur so baue man Hemmschwellen ab, ergänzte Daniel Voss.

Am unmittelbarsten zeigte sich das in den morgendlichen acht Workshops, auf die sich die Teilnehmenden am Freitag und Samstag für jeweils gut drei Stunden verteilen durften. Die Palette reichte dabei von „Tanz und Ausdruck“, „Emotion in Farbe“, „Maskentheater“, „Ausdruck und Präsenz auf der Bühne“ hin bis zur „Magischen Kraft der Stimme“.

So brachte Samath…