Hubertus-Boys lassen den Tisch decken

Gedeckte Tische, große Buffettöpfe und plaudernde Menschen kennzeichneten die Zusammenkunft im Petrus-Canisius-Haus. „Wir wollen den Menschen eine schöne Zeit bereiten. Uns geht es gut, das können wir zurückgeben“, erklärte Erich Croonenbroek von den Hubertus-Boys, warum sie den Abend für die Bedürftigen der Kevelaerer Tafel seit fünf Jahren organisieren.
„Norbert Heilen hat damit angefangen, von 1995 bis 2005. Das wollten wir wieder aufleben lassen“, erläuterte er. „Einmal im Jahr etwa Gutes tun, das stärkt den Zusammenhalt in dieser Gruppe.“
Mit so einem Abend mache man die Menschen glücklich, die selbst wenig haben und sowas wie ein feierliches Weihnachten nicht in dem Rahmen erleben können. „Viele werden lächelnd  nach einem guten Essen nach Hause gehen. Da können wir sagen, wir haben was erreicht.“
Die Bedürftigen sollten „sich wohl fühlen und einen gemütlichen Abend machen“, ergänzte der Präsident der Hubertus-Boys, Kurt Boumanns. „Ich hoffe, ihr habt genug Humor und Hunger mitgebracht“, begrüßte er die rund 80 Personen.“
„Das ist sehr wichtig für die Menschen hier“, freute sich die zweite Vorsitzende der Tafel, Hanni Hentemann, über die den Besuchern entgegengebrachte Aufmerksamkeit. Sie blickte dabei in die entspannten Gesichter der Menschen, die sie seit Jahren auch mit ihrer Arbeit unterstützt. Lob für die Aktivitäten der Hubertus-Boys gab es auch von Vanessa Freienstein als Vertreterin der Stadt.
Die so Umsorgten durften sich dann an einem Drei-Gänge-Menü (mit Rindfleischsuppe,  Schweinebraten, Hirschgulasch, Rotkohl und Nachtisch) erfreuen. Alle, die dazu etwas sagen wollten, drückten ihre ganz persönliche Dankbarkeit aus. „Das ist wenigstens ein Abend, wo man unter Leute kommt und den Abend genießt. Das ist unsere gemeinsamer Heiligabend“, fand Silvia Weyers.
Das gesamte Team freute sich über eine Spende in Höhe von 250 Euro, die die Unternehmervereinigung Kevelaer e.V. (UVK) zur Verfügung gestellt hat. Des Weiteren durften sich, durch die freundliche Unterstützung der Firma Mera Dog, vier der Anwesenden über je ein Jahres-Abo des Kevelaerer Blatt freuen.