Die Hoffnung lebt zur rechten Zeit: Im September dieses Jahres kam die von der Aktion Pro Humanität initiierte und dank der Spendenbereitschaft am Niederrhein finanzierte mobile Arztpraxis mit Namen „Hope of Kevelaer“ (das Kevelaerer Blatt berichtete ausführlich) im kriegs- und krisengeschüttelten Syrien an und konnte endlich die seit langem dringend erwartete Arbeit aufnehmen. Rechtzeitig – der syrische Winter hat bereits begonnen – können nunmehr Menschen in der Region Homs medizinisch behandelt werden.

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Ein kurzer Blick zurück: Im Februar dieses Jahres verabschiedete sich das in einem Mercedes Sprinter eingebaute und dank der Hilfe vollumfänglich ausgestattete Gesundheitszentrum vom Kevelaerer Kapellenplatz aus gen Syrien, wo es längst mit riesiger Freude erwartet wurde. Denn die Menschen dort leben auf verbrannter Erde, das mittlerweile gestürzte Assad-Regime hat in der Zeit seiner Herrschaft das Land vollkommen ruiniert. Damit nicht genug, Bürgerkrieg, IS-Terror, Erdbeben taten ihr Übriges, das einstmals für seine Gastfreundschaft gerühmte Land, in dem verschiedenste Kulturen und Völker in friedlicher Koexistenz leben konnten, ins Chaos zu stürzen. Die Infrastruktur sprich Straßen, Elektrizitätswerke, Wasserleitungen: komplett zerstört; die Menschen:…



