
Clara Strobel Foto: FG
Ein Hörerlebnis der besonderen Art konnten die rund 70 Gäste beim ersten von insgesamt sechs Kevelaerer Klavierkonzerten im Klostergarten akustisch mitverfolgen. Die belgische Pianistin Clara Strobel eröffnete die Reihe der Konzerte in der Clemenskapelle mit Werken von Schubert, Brahms und Chopin und verlieh dem Abend eine besondere Stimmung.
Nach den einleitenden Begrüßungsworten von Christian Franken, Kirchenmusiker an St. Antonius und Mitorganisator der Konzertreihe, erschien die zierliche Musikerin in einem roten Samtkleid und nahm im Altarraum am Flügel Platz, um in der Folge mit Schuberts vier Klavierstücken aus Impromptus op. 90 ein pianistisches Feuerwerk zu eröffnen, die, so hatte es Christian Franken zuvor in seiner Anmoderation angedeutet, ebenso wie die anschließenden Werke aus Brahms „6 Klavierstücken op. 118“ und die folgenden Chopin- Balladen No. 3 und No. 4 zu den bekanntesten Musikstücken der drei herausragenden Komponisten gehörten.
Clara Strobel, Tochter des international renommierten Musikers Prof. Boguslaw Strobel, verstand ihr Hand- und Fußwerk am gewaltigen, schwarz-glänzenden Instrument selbstredend und ließ sich auch nicht von den wie bei vielen Klassikkonzerten beinahe schon obligatorischen Hüstlern stören, auf die sie mitunter, aber diskret, mit einem leicht milde lächelnden Blick reagierte, ohne die Kontrolle über …



