Nach einem Spendenlauf am Kevelaerer Gymnasium gilt es nun, 50.000 Euro sinnvoll einzusetzen

Hilfe vom KvGG für die Ukraine

Nach dem Spendenlauf am KvGG fand sich ein Team aus Helfer*innen zusammen, um Aktionen und einen Hilfstransport für Menschen in und aus der Ukraine zu planen. Foto: Gerry Seybert

Zwei Monate ist es nun her, dass sich Hunderte Schüler*innen und die Lehrkräfte des Kevelaerer Kardinal-von-Galen-Gymnasiums auf den Weg machten, um im Rahmen eines Spendenlaufs Gelder für Menschen in und aus der Ukraine zu sammeln. Am 1. April fand die Benefiz-Veranstaltung im Hülsparkstadion statt, die Teilnehmenden liefen Kilometer um Kilometer. Das Ziel war klar: man möchte helfen. Ob man mit dieser Intention auch übers Ziel hinausschießen kann? Vermutlich nicht. Doch dass am Ende ganze 50.000 Euro für Hilfsaktionen zur Verfügung stehen würden, damit hatte vermutlich niemand so wirklich gerechnet. Nun sind die ersten Aktionen angerollt.

Die „Arbeitsgruppe Spendenlauf“ des KvGG hatte in den vergangenen Wochen einiges zu tun. „Jede freie Minute wurde von den Kolleginnen und Kollegen (…) genutzt, um das eingegangene (Klein-)Geld zu zählen“, berichtet die stellvertretende Schulleiterin Nicole Lücke. Jens Auerbach, Sebastian Clarke, Eva van Leuven, Deborah Selbeck, Kirsten Wessing und Nicole Lücke fanden gemeinsam mit der Sekretärin Claudia Jacobs kaum ein Ende beim Zählen der Gelder. Immer wieder kamen Spenden hinzu. 

Am Auszählungsende standen bereits stolze 43.000 Euro als Spendensumme fest. Eine anonyme Spende aus dem Kollegium des Kevelaerer Gymnasiums machte den Betrag schließlich glatt: 50.000 Euro galt es nun, für die Hilfe der Geflüchteten einzusetzen. Das sei eine „nie erahnte Summe“, sagt Lücke voller Dankbarkeit.

Um die Spendengelder sinnvoll und zielgerichtet einzusetzen, ve…