Rudolf Beerden, Herausgeber des Kevelaerer Blatt, ist seit September 2026 Repräsentant von „Der Mittelstand. BVMW“ für den Kreis Kleve. In dieser Funktion will er Ansprechpartner für mittelständische Unternehmen sein, Kontakte vermitteln und regionale Anliegen in das Netzwerk des Verbandes einbringen.
Transparenzhinweis: Rudolf Beerden ist Herausgeber des Kevelaerer Blatt und seit September 2026 Repräsentant von „Der Mittelstand. BVMW“ für den Kreis Kleve. Dieser Beitrag informiert über seine zusätzliche Funktion. Rudolf Beerden war an der redaktionellen Erstellung und Veröffentlichung dieses Beitrags nicht beteiligt. Berichte des Kevelaerer Blatt über den BVMW, dessen Veranstaltungen, Mitglieder und Themen werden redaktionell unabhängig erstellt; mögliche Interessenkonflikte werden kenntlich gemacht.
Der Mittelstand prägt den Kreis Kleve in besonderer Weise. Handwerksbetriebe, Familienunternehmen, Handel, Gastronomie, Landwirtschaft, Dienstleister und produzierende Unternehmen bieten Arbeits- und Ausbildungsplätze, investieren an ihren Standorten und gestalten das wirtschaftliche Leben zwischen Kevelaer, Geldern, Goch, Kleve, Emmerich, Straelen und Weeze mit.
Seit September hat der Bundesverband mittelständische Wirtschaft, „Der Mittelstand. BVMW“, im Kreis Kleve mit Rudolf Beerden einen weiteren Repräsentanten. Beerden übernimmt die Aufgabe zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Herausgeber des Kevelaerer Blatt.
Aufgabe im BVMW-Netzwerk
Der BVMW versteht sich als branchenübergreifende und parteipolitisch unabhängige Interessenvertretung für kleine und mittlere Unternehmen. Zu den Aufgaben regionaler Repräsentantinnen und Repräsentanten gehören die Pflege von Unternehmenskontakten, die Organisation von Netzwerkformaten sowie die Vermittlung regionaler Anliegen in die Verbandsarbeit.
Für den Kreis Kleve will Beerden insbesondere den persönlichen Austausch mit Unternehmerinnen und Unternehmern, Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern sowie weiteren Entscheidern suchen. Dabei sollen Themen aus dem betrieblichen Alltag im Mittelpunkt stehen – etwa Fachkräftesicherung, Unternehmensnachfolge, Energie, Digitalisierung, Bürokratie oder die Sichtbarkeit von Betrieben im Wettbewerb.
„Mit 66 Jahren beginne ich noch einmal etwas Neues“, sagt Beerden. „Nicht, weil man dann plötzlich weniger vorhat – sondern weil Erfahrung, Neugier und der Wunsch, Menschen zusammenzubringen, für mich weiterhin ein starker Antrieb sind.“
Ergänzung zu vorhandenen Angeboten
Im Kreis Kleve bestehen bereits zahlreiche Einrichtungen und Netzwerke für die Wirtschaft. Dazu gehören kommunale und kreisweite Wirtschaftsförderungen, Unternehmervereinigungen, Kammern, Brancheninitiativen und Netzwerke junger Unternehmerinnen und Unternehmer. Die BVMW-Repräsentanz soll diese Angebote nicht ersetzen.
„Der Kreis Kleve hat starke Unternehmen, engagierte Menschen und viel unternehmerischen Geist“, erklärt Beerden. „Ich verstehe meine Aufgabe ausdrücklich als kooperative Ergänzung: zuhören, verbinden, Impulse aus dem bundesweiten BVMW-Netzwerk in die Region holen und neue Begegnungen ermöglichen.“
Konkret kann die Tätigkeit beispielsweise bedeuten, Gespräche zwischen Unternehmen anzubahnen, Ansprechpartner zu vermitteln oder Themen aus dem Kreis Kleve in überregionale BVMW-Formate einzubringen. Ob und in welcher Form daraus neue Veranstaltungen oder Kooperationen entstehen, soll sich aus den Gesprächen mit den Unternehmen entwickeln.
Persönliche Erfahrung als Hintergrund
Beerden verweist bei seinem Einstieg auf seine berufliche Erfahrung als Unternehmer und Verleger. Nach eigenen Angaben führte er vor seinem Wechsel in den Medienbereich 25 Jahre ein international tätiges Softwareunternehmen. Zudem ist er Mitgründer Und Beiratsvorsitzendere von MEDiHANDEL, Uedem und ehrenamtlich im Vorstand der gemeinnützigen Kerpenkate-Stiftung tätig.
Diese Erfahrungen sollen in die neue Aufgabe einfließen. Im Vordergrund stehe jedoch das Kennenlernen der konkreten Themen und Erwartungen der Unternehmen im Kreis Kleve. „Mir geht es um gute Gespräche, neue Verbindungen und darum, Themen sichtbar zu machen, die den Mittelstand vor Ort wirklich beschäftigen“, sagt Beerden.
Austausch ausdrücklich erwünscht
Unternehmerinnen und Unternehmer aus Kevelaer und dem gesamten Kreisgebiet können sich mit ihren Themen direkt an den neuen BVMW-Repräsentanten wenden. Der Austausch ist nach Angaben des BVMW-Repräsentanten digital, telefonisch oder persönlich möglich.
Damit richtet sich das Angebot an Betriebe unterschiedlicher Größe und Branchen – vom inhabergeführten Handwerksunternehmen bis zum mittelständischen Betrieb mit mehreren Standorten. Welche Schwerpunkte die BVMW-Repräsentanz im Kreis Kleve in den kommenden Monaten setzt, soll sich an den Rückmeldungen aus der regionalen Wirtschaft orientieren.
Schnelle Fakten
BVMW-Repräsentanz im Kreis Kleve
- Repräsentant: Rudolf Beerden
- Start: September 2026
- Aufgabe: Repräsentant von „Der Mittelstand. BVMW“ für den Kreis Kleve
- Rolle beim Kevelaerer Blatt: Herausgeber
- Ziel der BVMW-Tätigkeit: Kontakte zu mittelständischen Unternehmen pflegen, Anliegen aufnehmen und Zugänge zum BVMW-Netzwerk ermöglichen
- Mögliche Themen: Fachkräfte, Ausbildung, Nachfolge, Energie, Bürokratie, Digitalisierung und Sichtbarkeit
- Ansatz: kooperative Ergänzung bestehender regionaler Netzwerke und Wirtschaftsförderungen
- Redaktionelle Transparenz: Beiträge des Kevelaerer Blatt zum BVMW und zu BVMW-nahen Themen werden getrennt von der BVMW-Tätigkeit redaktionell bearbeitet; mögliche Interessenkonflikte werden offengelegt
- BVMW: Branchenübergreifende und parteipolitisch unabhängige Interessenvertretung kleiner und mittlerer Unternehmen.


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