Gleichberechtigung in NRW erreicht oder noch in weiter Ferne?

Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve ziehen eine Bilanz ihrer „Visionskisten“

Lisa Meyer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Emmerich am Rhein, mit der Visionskiste. Foto: Stadt Emmerich am Rhein

Anlässlich des diesjährigen Weltfrauentages rief die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragen in Nordrhein-Westfalen (LAG NRW) Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihre Wünsche und Visionen zu einem gleichberechtigten gesellschaftlichen Miteinander von Frauen und Männern zu formulieren.

Auch die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve haben diese Aktion unterstützt und in den Rathäusern und im Kreishaus an öffentlichkeitswirksamen Stellen sogenannte „Visionskisten“ zum Befüllen mit schriftlich formulierten Wünschen und Forderungen aufgestellt.

„Die Auswertung der zahlreichen Beiträge durch die LAG hat ergeben, dass besonders stark der Wunsch nach tatsächlicher Gleichberechtigung, Chancengleichheit und Solidarität geäußert wurde“, erklären die Verantwortlichen. Viele Bürgerinnen und Bürger sehen auch einen Nachholbedarf für den Bereich der Lohngleichheit und Anerkennung von Care-Arbeit. Ein häufig genannter Wunsch ist nach wie vor ein verbesserter Schutz von Frauen und Mädchen vor sexualisierter Gewalt.