Der Weg der Wallfahrtsstadt Kevelaer zum staatlich anerkannten Kurort begann genau genommen bereits vor 30 Jahren mit der ersten Bohrung auf der Hüls. Seitdem hat sich einiges getan und seit Donnerstag, 4. Juli 2024, darf sich die Wallfahrtsstadt Kevelaer nun „staatlich anerkannter Kurort mit Artbezeichnung Ort mit Heilquellen-Kurbetrieb“ nennen.

Viele waren am Donnerstagnachmittag in den Ratssaal gekommen, um der Übergabe der Urkunde durch Regierungspräsident Thomas Schürmann beizuwohnen. Bürgermeister Dr. Dominik Pichler nannte die Besucherinnen und Besucher „eine bunte Mischung aus Menschen, die sich mit dem Gradierwerk beschäftigen.“ Er freute sich sehr, dass Schürmann es geschafft hatte, persönlich zu einer Übergabe in die Wallfahrtsstadt zu kommen. Dieser verriet, dass der Termin in seinem Vorzimmer für Schweißausbrüche gesorgt hatte, weil er so spontan war.

Doch die persönliche Übergabe war ihm wichtig, ist doch Kevelaer die erste Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf mit diesem Prädikat. So eine Auszeichnung hat laut Schürmann Strahlkraft für ganz NRW und es war ihm deshalb ein Vergnügen, die Urkunde zu unterzeichnen.

In seiner Rede erinnerte sich Schürmann an seinen ersten Besuch am Niederrhein zurück, wie er da erfahren hat, dass Kevelaer ein Pflichtbesuch ist. So verwundert es auch nicht, dass die Wallfahrtsstadt mit ihrem hi…