Spargelbauern beginnen mit den Vorbereitungen für die Saison und hoffen, dass in Sachen „Arbeitskräfte“ alles gut geht

Frühjahrserwachen auf den Feldern

Bei strahlendem Sonnenschein nahmen Stefan Baumanns und ein paar Bekannte die Folie zur Hand. „Wir legen jetzt ,Tunnel‘ zur Verfrühung für den Spargel – das ist so wie Minitreibhäuser über die Wellen machen, damit die Sonne, die jetzt noch nicht so kraftvoll ist, den Damm möglichst schnell erwärmt“, erläuterte der 37-jährige Spargel- und Erdbeerbauer. 

„Die Wärme soll im Damm bleiben, und der Spargel schneller wachsen. Das sind zwei Hektar hier – die Erdbeerfläche sind eineinhalb Hektar und im Schwarzbruch haben wir auch noch eine Fläche.“ Die Setzlinge seien natürlich schon im Boden. „Das hier ist unser jüngstes Spargelfeld. Den haben wir vor drei Jahren gepflanzt und stechen den dieses Jahr das erste Mal die komplette Saison durch.“    

So richtig losgehen mit dem Ernten soll es „vorsichtig wohl so am 22. oder 25. März – so richtig aber erst in der ersten Aprilwoche.“ Für so ein Feld, „wo wir auch die Spargelspinnen haben, brauchst du drei bis fünf Leute. Nachher, wenn wir mit den Erdbeeren dran sind, sind es fünf. Die Maschinen erleichtern einem aber unheimlich die Arbeit“, stellt er immer wieder fest.    

In ein paar Wochen geht es richtig…