Frauen-Union Kevelaer diskutierte mit dem Kämmerer

Die Frauen-Union Kevelaer diskutierte unlängst mit dem Kämmerer der Stadt, Ralf Püplichuisen. Die von Walburga Kamps geleitete Gruppe informierte sich über die finanzielle Situation der Stadt Kevelaer.

Der Kämmerer erläuterte: „Erstmalig wurde ein Doppelhaushalt für die Jahre 2018/19 verabschiedet. Die finanzielle Situation ist zurzeit nicht schlecht, der Haushalt ist ausgeglichen, und es wird sich zeigen, ob ein Nachtragshaushalt gebildet werden muss.“ Die Teilnehmerinnen waren beeindruckt von dieser Aussage.

Püplichuisen beschrieb die vielen investiven Maßnahmen im Stadtgebiet, so im Bereich der Schulen, des Solegartens, des Integrierten Handlungskonzepts und manchem mehr. Da einige Maßnahmen aus Fördermittel finanziert werden, wird der städtische Haushalt hier geringer belastet.

Deutliche Verbesserung gebe es auch bei den Gewerbesteuereinnahmen. Besonders hervorzuheben seien die vielen mittelständischen Unternehmen in Kevelaer, die den meisten Bürgern unbekannt sind, aber wichtige, gute und wertvolle Arbeit leisten, die Region stärken und Arbeitsplätze schaffen.

Eine große Nachfrage gebe es auch bei Baugrundstücken in Kevelaer, die nicht bedient werden kann. Jedoch stelle sich die Frage, wie groß soll Kevelaer noch werden soll und ob es dafür eine Infrastruktur gibt.

Zum Schluss teilte der Kämmerer die Pro-Kopf-Verschuldung mit. Sie habe Ende 2017 im Durchschnitt in NRW bei 3600 Euro gelegen und in Kevelaer bei 627 Euro.