Der Arbeitskreis Suchtvorbeugung im Kreis Kleve ludt am 9. Oktober zur Fachtagung ins Konzert und Bühnenhaus ein. 125 pädagogische Fachkräfte aus Schulen, Kindergärten und Jugendeinrichtungen sowie weitere Interessierte folgten der Einladung, die Veranstaltung war damit ausgebucht. Der Wunsch nach Aufklärung und Wissen über Suchtverhalten, Veränderungen bei Suchtmitteln, Ursachen und Auswirkungen von Sucht auf den Alltag und das Umfeld und vor allem die Suchtprävention ist bei den Gästen groß.

Intensive Mischung

Das Tagesprogramm der Veranstaltung bietet eine intensive Mischung aus Wissensvermittlung und Tipps und Methoden zur praktischen Umsetzung. Nach dem Impulsreferat „Ausgrenzung und Mobbing“ durch Dr. Nikolaus Barth, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, arbeiteten die Teilnehmenden in kleinen Arbeitsgruppen zu Themen wie „Was raucht die Jugend?“ oder „Jugendmedienschutz & Medienprävention“. Auch der Austausch und die Vernetzung miteinander ist für alle Anwesenden von großer Bedeutung. Der Fokus des diesjährigen Fachtags lag auf der Abgrenzung. Wie gelingt es Kindern und Jugendlichen trotz ihrer Erfahrungen und äußeren Einflüsse, standhaft zu bleiben und eine eigene Meinung zu haben? Wie können Elternhaus und Schulen die seelische Gesundheit stärken und so schützen?

Der Rettungsschirm

Das Symbol der Veranstaltung – ein Rettungsschirm – wurde nach und nach von den Teilnehmenden mit vorher aus…