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Es muss kein Fremder mehr ins Haus gelassen werden

1. Dezember 2019/in Kevelaer/von Kevelaerer Blatt

Die Stadtwerke Kevelaer informiert über eine wichtige Änderung anlässlich der jährlichen Ablesung der Wasserzähler. Ab sofort werden keine Ableser mehr an der Haustür klingeln und den Zähler vor Ort ablesen.

Stattdessen können die Bewohner des Hauses nun ganz bequem selbst die Zählerstände notieren und den Stadtwerken mitteilen. In diesen Tagen erhalten alle Hauseigentümer erstmals Ablesekarten. Diese sollen bis zum 4. Januar ausgefüllt und zurückgeschickt werden. Alternativ kann der Zählerstand auch im Internet unter stadtwerke-kevelaer.de/ablesung eingegeben werden oder per E-Mail an zaehlerstand@stadtwerke-kevelaer.de mitgeteilt werden.

„Wir haben lange die Vor- und Nachteile für unsere Kunden abgewägt“, sagt Wolfgang Toonen, Abteilungsleiter Service- und Verkehr der Stadtwerke Kevelaer. „Aufgrund der Tatsache, dass sich in der letzten Zeit vermehrt Betrüger als falsche Stadtwerke-Mitarbeiter ausgeben, sind die Bürger wesentlich sensibler geworden, was dazu führt, dass auch Mitarbeiter der Stadtwerke nicht reingelassen werden.“

Durch die Umstellung auf die Ablesung durch den Bewohner muss kein „Fremder“ ins Haus gelassen werden – auch wenn sich die Mitarbeiter der Stadtwerke stets durch einen Ausweis ausweisen können. Ein weiterer Vorteil der Umstellung: Man ist zeitlich flexibel und kann dann ablesen, wenn es persönlich passt. Wichtig ist nur, dass der Zählerstand bis zum 4. Januar übermittelt wird.

Sollte bis dahin kein Zählerstand vorliegen, wird der jeweilige Verbrauch anhand der Vorjahres-Daten geschätzt und die Jahresrechnung auf dieser Basis erstellt.

Schlagworte: Stadtwerke, Wasser, Wirtschaft, Zähler
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