Es ist viel in Bewegung

Im Schul- und Sportausschuss am vergangenen Dienstag beschäftigten sich die Anwesenden unter anderem mit den aktuellen Anmeldezahlen für die Kevelaerer Grundschulen, den Entwicklungen beim eröffneten Mehrzweckbecken und mit zukünftigen Änderungen in der Mensa am Schulzentrum.

In Sachen „Eingangsklassen für die Kevelaerer Grundschulen“ gab die Verwaltung die aktuellen Zahlen für das Schuljahr 2020/21 bekannt. Demnach sollen auf Basis der eingegangenen 266

Anmeldungen insgesamt zwölf Eingangsklassen gebildet werden: in der St. Antonius Grundschule vier (95 Anmeldungen), in der St. Hubertus-Grundschule drei (65 Anmeldungen) und in der St. Franziskus-Grundschule Twisteden eine (30 Anmeldungen). Dazu kommt noch eine in der Grundschule Wetten (16 Anmeldungen) und in dem Grundschulverbund Overberg Winnekendonk / St. Norbert Kervenheim wohl drei Eingangsklassen (60 Anmeldungen). Die Leiterin des Grundschulverbundes, Margarete Wahlen, kündigte an, dass man bei drei Klassen zwei in Winnekendonk und eine in Kervenheim bilden werde. Sollten es nur zwei werden, werde an jedem Standort jeweils eine Eingangsklasse gebildet.

Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2020“

Im weiteren Verlauf waren die Entwicklungen der Kevelaerer Sportstätten Thema. So erhalte die Stadt Kevelaer aus dem Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2020“ 330.000 Euro, wobei nicht alle gestellten Vereinsanträge speziell über dieses Programm förderfähig seien, sagte Ulrich Berns als Leiter des Fachbereichs. Berns nannte da ausdrücklich die Anträge des Kevelaerer SV und der DJK Twisteden für Sanierungsmaßnahmen, die Anträge für neuen Kunstrasen sowie die Erweiterung der Umkleideräume von Viktoria Winnekendonk und Union Wetten. Die beiden Letzteren würden aber über ein anderes Förderprogramm unterstützt.

Der einzige in dem Programm förderfähige Antrag sei der für die Dachsanierung am Sportplatz des Reitervereins von Bredow Wetten. Der Kreissportbund habe signalisiert, „dass das so durchgeht“, und es sei „im Benehmen mit der Kommune“ so durchgewinkt worden. Die Maßnahme erhalte die volle Fördersumme von 90 Prozent der Kosten. Die Gelder, die da jetzt nicht verwendet werden, werden dann erst 2021 vergeben. Dann könnten wieder Anträge gestellt werden, wie man sie entsprechend bedienen kann.

Im Zuge des Förderpakets „Digitalpakt“ habe es zahlreiche Gespräche mit den Schulleitungen gegeben, da seien schon Anträge gestellt. Da müsse man sehen, wie schnell Gelder kommen.

Freibad öffnet vom 1. Mai bis 31. August

In Sachen „Mehrzweckbecken“ sagte Berns, dass der Betrieb reibungslos laufe, man in Abstimmung mit dem Bäderverein weitere Geräte anschaffen und zusätzliche Kurse anbieten wolle. Es gebe einen regen Zulauf, man habe an jedem Tag der Woche öffentliches Schwimmen anbieten können. Berns benannte auch die konkreten Daten für die Freibadsaison. Demnach wird das Freibad vom 1. Mai bis zum 31. August geöffnet sein.

Es gebe diesmal kein offenes Ende und offenen Beginn, „weil der Bäderverein mit den Arbeiten für 2021 beginnen muss. Darum werden wir dann zum 31. 8. definitiv schließen.“

Was die Frage der Schulsozialarbeit betrifft, werde man für die Beratung des Haushalts 2021 ein Konzept mit entsprechenden Ressourcen für die Schulsozialarbeit vorlegen – „vielleicht schon im nächsten Schulausschuss.“

In Sachen „Mensa am Schulzentrum“ habe man Gespräche mit dem SOS-Kinderdorf und der Schulleitung geführt. Alle Seiten seien bemüht, Verbesserungen in den Ablauf dort hineinzubringen. Ein Software-Wechsel soll die Anmeldung und das Kassensystem beschleunigen. Da finde zur Zeit ein Abgleich zwischen zwei Anbietern statt. Eine Testphase solle kurz vor den Sommerferien starten und zum neuen Schuljahr solle der Tausch der Software erfolgen.

Daneben sei noch die Frage der grundsätzlichen Raumkapazitäten zu klären. Man müsse im Bezug auf den Mittagstreff sehen, ob noch zusätzlicher Raum oder ein Provisorium geschaffen oder über eine endgültige Lösung wie der großräumigen Veränderung der Mensa nachgedacht werden muss. Das könnten die Verantwortlichen der Mensa zur Zeit noch nicht abschätzen.