Kevelaerer Blatt
  • Link zu Facebook
  • Link zu Instagram
  • Link zu Youtube
  • Link zu Mail
  • Link zu Rss dieser Seite
  • Home
  • Geschenke
  • Orte
    • Kevelaer
    • Winnekendonk
    • Wetten
    • Twisteden
    • Kervenheim
    • Achterhoek
    • Kervendonk
  • Termine
  • Themen
    • Politik
    • Kultur
    • Wirtschaft
    • Kirche
    • Sport
    • Leben
    • Lesermeinung
  • KBplus
  • E-Paper lesen
  • Mediathek
    • YouTube Channel
    • Fotogalerien
  • mehr …
    • Kävels Platt
    • Kevelaer Fans
    • CiTY Touren
      • Service Einrichtungen in Kevelaer
      • Stadtführung Wetten
      • Stadtführung Winnekendonk
      • Stadtführung Twisteden & KleinKevelaer
      • Stadtführung Kevelaer
  • Über uns
    • Kontakt
    • Geschichte
    • Verkaufsstellen
    • Team
    • Impressum
  • Abo
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Er ist für alle Patienten da

3. Oktober 2018/in Kevelaer/von Kevelaerer Blatt

Mit aufgekrempelten Hemdsärmeln kommt Peter Schneiders seinen Besuchern schon über den langen Krankenhausflur entgegen. Breit lächelnd erwidert er im Vorbeigehen den kurzen Gruß einer Krankenschwester. Er strahlt die Sicherheit eines Menschen aus, der schon seit langer Zeit am immer gleichen Ort ist. Dabei sind noch keine drei Monate vergangen, seit er seine neue Stelle angetreten hat: Schneiders ist der neue Seelsorger im Marienhospital.

Eins stellt er direkt klar: „Ich bin zwar katholischer Priester, aber als Seelsorger bin ich für alle da, gleich ob oder welcher Religion sie angehören.“ Die Themen, die die Menschen bei schwerer Krankheit und in Notlagen beschäftigen, seien unabhängig vom Glauben oder der Herkunft oft sehr ähnlich. Viele seien froh, wenn im Krankenhausalltag einfach nur jemand zu ihnen kommt, sich Zeit nimmt und ihnen zuhört. „Ich weiß morgens nicht, was mich erwartet und frage die Pflegerinnen und Pfleger auch nicht, woran der Mensch erkrankt ist, den ich als nächstes besuche. Ich gehe immer unvoreingenommen in ein Zimmer“, beschreibt der Seelsorger seinen Alltag.

Bei der Aufnahme können die Patienten bereits angeben, ob sie den Besuch eines Seelsorgers wünschen. Manchmal sind es aber auch die Stationsschwestern, die Schneiders auf einen Patienten aufmerksam machen, der jemanden zum Reden brauchen könnte.

Das Verhältnis zum medizinischen Personal sei sehr gut, sagt er: „Das Wohlwollen, mit dem ich hier empfangen worden bin, hat mich besonders überrascht.“ Allerdings hat er seinen neuen Kollegen auch die Gelegenheit gegeben, ihn richtig kennenzulernen. Zu Beginn seines Dienstes hat Schneiders mehrere Schichten auf verschiedenen Stationen mitgearbeitet, den Arbeitsalltag des Pflegepersonals kennengelernt und so gut wie möglich mit angepackt. Frühmorgens, spätabends und auch in Nachtschichten. „Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit dazu hatte“, blickt Schneiders auf die ersten Wochen zurück. Und selbstverständlich ist er auch für das Krankenhauspersonal selbst zur Stelle, wenn ein Seelsorger gebraucht wird.

Es war sein eigener Wunsch, Klinikseelsorger zu werden. Seit 2003 war er als Pfarrer in Heiden im Kreis Borken tätig, den Niederrhein kennt der in Frankfurt am Main geborene Schneiders jedoch wie seine Westentasche. „Ich bin hier aufgewachsen“, sagt er, in Moers, auf der Gaesdonck und in Xanten hat er schon gelebt. Und auch seine Stationen als Geistlicher führten ihn immer wieder an den Niederrhein: 1982 wurde er Kaplan in Wesel, Herz Jesu, 1986 dann Kaplan in Goch, St. Maria Magdalena. Seine erste Pfarrstelle führte ihn 1990 nach Reken, bis er von 1997 bis 2003 als Pfarrer in Geldern-Walbeck und Lüllingen wirkte.

In Heiden kam er mit der Klinikseelsorge in Kontakt, lernte die Aufgaben kennen und absolvierte schließlich eine Ausbildung in Klinischer Seelsorge. „Das wäre vielleicht etwas für mich“, habe er sich gedacht und Anfang des Jahres den Entschluss gefasst: „Wenn ich mich nochmal verändern möchte, dann jetzt.“ Es dauerte nicht lange, bis ihm die Klinikseelsorge in Kevelaer angetragen wurde.

„Das ist eine Umstellung“, gibt Schneiders offen zu, „die Gespräche hier im Krankenhaus sind viel intensiver als die meisten in einer Pfarrei, wer hier ist, ist immer in einer Grenzsituation.“
Und noch etwas ist anders: „Ich muss hier zu viel weniger Sitzungen als in einer Pfarrei“ sagt er lachend, „und ich bin viel unterwegs im Haus, um die Menschen zu besuchen.“

Doch manchmal muss er zurück ins Büro oder in die Kapelle. Nach vielen intensiven Gesprächen braucht er Zeit, seine eigenen Gedanken zu sortieren und das Gehörte richtig einzuordnen. „Wenn Menschen mich fragen, warum sie leiden, dann kann ich das auch nicht beantworten. Drumherum zu reden bringt da nichts“, weiß er. Andere lassen im Gespräch mit dem Seelsorger ihr ganzes Leben Revue passieren. „Dafür Zeit zu haben, das ist einer meiner Schwerpunkte hier“, sagt der Klinikseelsorger nachdenklich.

Schlagworte: Kirche, Leben
Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf Pinterest
  • Teilen auf LinkedIn
  • Teilen auf Tumblr
  • Teilen auf Vk
  • Teilen auf Reddit
  • Per E-Mail teilen
https://www.kevelaerer-blatt.de/wp-content/uploads/2021/02/2018-09-27-SchneidersBuero-1.jpg 478 709 Kevelaerer Blatt https://www.kevelaerer-blatt.de/wp-content/uploads/2020/12/Logo-KB-1-1.png Kevelaerer Blatt2018-10-03 00:00:002021-03-08 10:47:53Er ist für alle Patienten da
Das könnte Dich auch interessieren
Wettener machen aus der Not eine Tugend
Gemeinsame Sorge um die Natur
Der Hallensporttag war gut besucht. Foto: FG Hubertus-Grundschule lud zum Hallensporttag
Kevelaerer Feuerwehren brauchen neue Gerätehäuser
Blumenkübel auf der Hauptstraße. Fotos: Wallfahrtsstadt Kevelaer Städtische Blumen gestohlen
Projektarbeit der Missionare in Ghana
Alles „MÄNN“, erste Reihe: Henk Willems, Manfred Gloger, Bernd Aymanns, zweite Reihe: Jürgen Buschhaus, Wolfgang Schaffers, Wolfgang Toonen, Charles Verheyden, Rainer Koppers, Klaus Beckers und Karlheinz Kamps, letzte Reihe: Nils Papon, Michael van Bühren, Hubert Voß, Wolfgang Reykers, Dirk Schuler und Hans Faahsen. Foto: privat Patronatsfest der St. Antonious-Gilde
Stefan Sühling, Michael van Meerbeck, Laura Kroezemann, Öffentlichkeitsreferentin des Caritasverbandes Dinslaken-Wesel, Marc Inderfurth, Weihbischof Rolf Lohmann und Stephan von Salm-Hoogstraeten stellten in Voerde die Demokratie-Kampagne vor. Foto: Bischöfliche Pressestelle / Christian Breuer Kampagne für die Demokratie

Individualsuche

Search Search

Das Neuste

  • Neues Schulungszentrum von ABS Safety in Kevelaer: Mehr Praxis für sichere Dacharbeit und PV-Montage 17. August 2026
  • Kulinarischer Neuzugang für Kevelaer: Anna Witkowski erfüllt sich mit „Annastastisch“ ihren Traum 17. August 2026
  • Kirmes in Kervenheim: Vier Tage voller Heimatgefühl 17. August 2026
  • Tradition trifft Gemeinschaft: Keylaer feiert sein Vogelschießen 2026 17. August 2026
  • Therapiewelten ziehen in die Kevelaerer Innenstadt 17. August 2026

Werbung

Zurück Zurück Zurück Weiter Weiter Weiter

Jetzt unterstützen!

Mit einer “KBplus-Mitgliedschaft” Premiumvorteile sichern und deine Heimatzeitung unterstützen.

Mehr Infos, hier klicken!

Der Busmann

  • Kronenberg26. Oktober 2025 - 12.00
  • Begriffe19. Oktober 2025 - 12.00
  • Reif12. Oktober 2025 - 12.00
  • Seid einig!5. Oktober 2025 - 12.00
  • Übergang28. September 2025 - 12.00

Hier wird “geblächt”

Bei unseren Servicepartnern können Sie das Kevelaerer Blatt druckfrisch erwerben:

    Verkaufsstellen

Kontakt

Leserservice
Telefon: 02832 – 4089 – 795
Telefax: 02832 – 4089 – 792
E-Mail: leserservice@kevelaerer-blatt.de

Redaktion
Telefon: 02832 – 4089 – 793
Telefax: 02832 – 4089 – 792
E-Mail: redaktion@kevelaerer-blatt.de

Anzeigen
Telefon: 02832 – 4089 – 987
Telefax: 02832 – 4089 – 792
E-Mail: anzeigen@kevelaerer-blatt.de

Buchhaltung
Telefon: 02832 – 4089 – 795
Telefax: 02832 – 4089 – 792
E-Mail: buchhaltung@kevelaerer-blatt.de

Schnellsuche

Ausbildung Beruf Blaulicht Corona Corona-Virus Corona Virus Covid-19 Der Busman Diebstahl Einbruch Familie Freizeit Fußball Gesundheit Karneval Kevelaer - deine Menschen Kinder Kirche Konzert KSV Kultur Kunst Leben Musik Pandemie Politik Polizei Porträt Schule Schützen Serie Spende Sport Sport; Fußball; Kreisliga A Stadt Theater Umwelt Unfall Verbrechen Verein Verkehr Volleyball Wallfahrt Weihnachten Wirtschaft

Über Uns

Kevelaerer Blatt – Heimatzeitung seit 1879 für Kevelaer, Winnekendonk, Wetten, Twisteden, Kervenheim, Kervendonk und Kleinkevelaer.

Kontakt: redaktion@kevelaerer-blatt.de
© Copyright - Kevelaerer Blatt
  • Impressum
  • AGB
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
Link to: Volleyballer aus Kevelaer mit Licht und Schatten Link to: Volleyballer aus Kevelaer mit Licht und Schatten Volleyballer aus Kevelaer mit Licht und Schatten Link to: E-Bike-Fahrer bei Unfall schwer verletzt Link to: E-Bike-Fahrer bei Unfall schwer verletzt E-Bike-Fahrer bei Unfall schwer verletzt
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen