Englische Mutation des Coronavirus im Kreis Kleve nachgewiesen

Der infizierte Mann hatte zuvor Kontakt mit einem Ehepaar aus Großbritannien

Bei einem Mann aus dem Kreis Kleve wurde nun die englische Mutation B.1.1.7 des Coronavirus nachgewiesen. Bei dieser Mutation wird angenommen, dass sie deutlich ansteckender ist als die bisher weltweit dominante Variante des Virus. Die infizierte Person aus dem Kreisgebiet befand sich bereits aufgrund eines positiven Corona-Tests in Quarantäne. Die seitens des Gesundheitsamtes durchgeführte Anamnese ergab einen Urlaubskontakt mit einem Ehepaar aus Großbritannien, das ebenfalls später positiv getestet worden war. Aufgrund dieses Hinweises und der Tatsache, dass der Mann innerhalb kürzester Zeit mehrere Personen angesteckt hatte, wurde ein erneuter Corona-Test mit einer sogenannten „Gen-Sequenzierung“ durchgeführt, der nun zu einem positiven Nachweis der Coronavirus-Mutation führte. 

„Das Coronavirus wie auch seine Mutationen kennen keine Grenzen. Der nun nachgewiesene Fall zeigt, wie schnell auch die ansteckendere Variante ihren Weg in weitere Länder findet“, erklärt Landrätin Silke Gorißen. „Der Nachweis der englischen Corona-Mutation im Kreis Kleve führt uns in aller Deutlichkeit vor Augen, dass wir alle uns an die Hygiene- und Abstandsregeln halten müssen und dass jede Reise ein besonderes Ansteckungsrisiko mit sich bringt.“