Ein weiterer Film zum Klimaschutz in Kevelaer

Der Film „Plastic Planet" wird anlässlich der „Europäischen Woche der Abfallvermeidung" gezeigt

Deutschland ist unter den Spitzenreitern in Europa: Wir produzieren viel Müll. Um dieser Tatsache zu begegnen, wurde die Kampagne „Europäische Woche der Abfallvermeidung“ ins Leben gerufen, die Ideen gibt und Aktionen prämiert. Insbesondere das Thema Plastik ist nach wie vor in aller Munde. Zwar ist das ein sehr praktisches Material mit vielen Verwendungen, jedoch baut es sich in der Umwelt nicht ab und verschmutzt so die Böden und Meere. Kleinste Teile davon schweben in der Luft, im Wasser und sogar in unseren Körpern.

Gesundheitsschädliche Stoffe

Wie wird Plastik eigentlich hergestellt? Eine vermeintlich einfache Frage, aber ohne einfache Antwort. Die Hersteller lassen sich nämlich nicht so gerne in die Karten bzw. die Produktionshallen schauen. Diese Erfahrung hat Regisseur Werner Boote gemacht, als er einen Film dazu drehen wollte. Denn jeder hat sein Geheimrezept mit bestimmten Eigenschaften. Allerdings stellen Labore immer wieder fest, dass auch gesundheitsschädliche Stoffe im Plastik enthalten sind – sogar in Kinderspielzeug.

Die Reise des Regisseurs in die Labore, Fabriken und zu Wissenschaftlern, die Plastik erforschen, ist unterhaltsam und sehenswert. Herausgekommen ist dabei der Film „Plastic Planet“, der vom Klimaschutz Kevelaer am Dienstag, 19. November 2019, in der öffentlichen Begegnungsstätte gezeigt wird. Der Eintritt ist kostenlos. Beginn ist um 19.30 Uhr und Getränke werden von Mitgliedern der reparierBar Kevelaer serviert, die sich über eine freiwillige Spende freuen.